Optiker setzt sich für den Schutz der Helfer ein

4500 Schutzbrillen für Fluthelfer gespendet

4500 Schutzbrillen für Fluthelfer gespendet

Die Schutzbrillen sind wichtige Utensilien bei der täglichen Arbeit der Fluthelfer. Foto: privat

16.10.2021 - 11:15

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nach wie vor sind Katastrophenhelfer aus ganz Deutschland im Einsatz, um in Bad Neuenahr-Ahrweiler die geborstenen Schaufenster der zerstörten Geschäfte in der Innenstadt zu entfernen, beschädigte Wände einzureißen und neu zu mauern. Keine ungefährliche Arbeit. Als Fielmann von einer Krankenschwester, die im Flutgebiet hilft, um eine Unterstützung mit Schutzbrillen gebeten wurde, hat der Augenoptiker umgehend gehandelt. 4.500 Schutzbrillen hat Fielmann den Hilfskräften in der Region geliefert. Regionalleiterin Renate Graef-Hamacher und die stellvertretende Leiterin der zerstörten Fielmann-Niederlassung Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tatjana Gödderz, übergaben die Spende an das neue Verteilzentrum für das Ahrtal.


Die Einsatzleitung vor Ort zeigte sich regelrecht erleichtert über die Spende. „Die Spezialbrillen sorgen für einen deutlich besseren Schutz der Einsatzkräfte, die unter schwierigen Bedingungen einen Job erledigen, bei dem oft Stein-, Glas- oder Holzsplitter durch die Gegend fliegen. Jetzt haben wir – zumindest für die nächsten vier oder fünf Monate – ausreichende Reserven, um sicher zu arbeiten.“

Einer der fleißigsten Helfer ist bereits seit Tagen der 12-Jährige Bruno. Der Schüler aus Recklinghausen nutzt seine gesamten Schulferien, um im Verteilzentrum Gelsdorf mit anzupacken. Gemeinsam mit seiner Mutter sortiert er Waren in Regale, belädt Lieferwagen der Hilfskräfte und unterstützt die von der Flut betroffenen Bewohner der Region, die sich hier mit dem Nötigsten eindecken. Die Schutzbrillen fand Bruno so „cool“, dass er sich eine davon gleich gesichert hat. Die anderen 4.499 werden nun an die Einsatzkräfte im Flutgebiet verteilt.

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Na ja, eben "Gaga" sonst nix. Kann mir nicht vorstellen, das die Frau das ernst gemeint hat. Vielleicht hat sie schon Alzheimer und das bedeutet auch "Altersbosheit"- da kann sie nicht mal was für-aber man muß auch nicht mit dem Hammer dran. Da hätte man vielleicht besser einen Arzt gerufen. Angriff...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] .... auf dem frei zugänglichen, unbefestigten Parkplatzgelände eines Autohauses ....[ Zitat Ende ] Das schadet euch gar nichts ! Selber schuld- wie kann man denn? *Mitsubishi...PAH ! Mercedes wär das nicht passiert. Versicherungsprämie wird höher- das ist doch wohl klar. Ihr rafft...
Gabriele Friedrich:
Kann ja mal einer in Mayen anrufen, die raffen das da nicht, das es hier auch so einen Bus braucht- auch kleiner. Muss ja nicht so ein Riesending sein. Mobiler Impfdienst- muss hier hin. Mayen ist rückständig und ich bin da stinksauer drüber. ...
 

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