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Einweihung des neuen Gebäudeteils für die Hochschule am Standort Koblenz

Aufstockung des M-Traktes bringt mehr Räume am RheinMoselCampus

Aufstockung des M-Traktes
bringt mehr Räume am RheinMoselCampus

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf (links) und Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz, im Gespräch mit Architekturstudierenden an ihren neuen Arbeitsplätzen. Foto: Hochschule Koblenz/Frey

27.01.2020 - 14:04

Koblenz. Die Aufstockung des östlichen Gebäudetraktes M am RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz ist nun im Beisein des rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministers Prof. Dr. Konrad Wolf im Rahmen des Neujahrsempfangs der Hochschule feierlich eingeweiht worden. Damit stehen rund 680 zusätzliche Quadratmeter als Multifunktionsfläche für studentisches Arbeiten, Seminar- und Vorlesungsveranstaltungen sowie für Ausstellungen und Präsentationen zur Verfügung. Das Land Rheinland-Pfalz hat 2,6 Millionen Euro in die Ausweitung der räumlichen Kapazitäten für die Architektur-Studiengänge des Fachbereichs bauen-kunst-werkstoffe investiert. „Die Hochschule Koblenz ist im höchsten Maße erfolgreich. Das merkt man nicht nur an den wachsenden Studierendenzahlen. Das Land investiert daher in den Standort Koblenz und in die Hochschule. Ich freue mich, dass wir heute die neuen Räumlichkeiten einweihen können. Sie legen die Grundlage, die Erfolgsgeschichte in die Zukunft fortzuschreiben. Ich danke allen Beteiligten, insbesondere dem Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschulverwaltung sowie den beteiligten Firmen, die zur schnellen Realisierung beigetragen haben“, so Wissenschaftsminister Wolf.

In der Anfang 2018 begonnenen und im März 2019 von Seiten des Landesbetriebes Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) abgeschlossenen Aufstockung des Gebäudeteils M im östlichen Bereich des Hochschulgebäudes auf dem RheinMoselCampus Koblenz sind vor allem Werkstätten und Labore für die Fachbereiche bauen-kunst-werkstoffe sowie Ingenieurwesen untergebracht. Es ist das dritte Bauprojekt auf der Grundlage eines Architektenwettbewerbs für den schrittweisen Neubau des Hochschulstandorts an der Konrad-Zuse-Straße auf der Karthause, der bereits 1998 bezogen worden war. Vor der jüngsten Baumaßnahme war das 2008 fertiggestellte Gebäude M größtenteils eingeschossig. Der Landesbetrieb LBB als Bauherr erweiterte die Dachkonstruktion. Die zu zwei Dritteln verbliebene, bis dahin noch offene Fläche im ersten Obergeschoss wurde überdeckt und mit einer Fensterfront umschlossen.


Zusätzlich nutzbare, multifunktionale Fläche von rund 680 Quadratmetern


Nach Abschluss des Innenausbaus ist eine zusätzlich nutzbare, multifunktionale Fläche von rund 680 Quadratmetern entstanden. „Durch die räumliche Erweiterung kann die Hochschule nun in einem noch größeren Maße den Anforderungen moderner akademischer Lehre genügen“, so der Präsident der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran. Die Erweiterung betreffe grundsätzlich alle Fachbereiche, da durch die frei gesetzten Flächen der Architektur im H-Trakt die Platzverhältnisse insgesamt entlastet würden.

Die zusätzlichen Flächen dienen zur qualitativen Verbesserung der Lehre im Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe. Hier setzt die Fachrichtung Architektur nun ein innovatives Lehrkonzept um, bei dem Lehrende und Studierende enger zusammenarbeiten. „Lehrende und Studierende sind inzwischen in einen großen, flexiblen Arbeitsbereich umgezogen, der multifunktional genutzt werden kann.

Dadurch wird der Kontakt insbesondere bei Projektarbeiten deutlich intensiviert“, betont Prof. Dipl.-Ing. Ulof Rückert, Architekturprofessor an der Hochschule Koblenz und Prodekan des Fachbereichs. Die Studierenden können auf diese Weise besser und individueller betreut werden. Ermöglicht wurde das offene Raumkonzept auch durch die Bereitschaft der Professorinnen und Professoren, auf Einzelbüros zu verzichten und ihren Arbeitsplatz in einem kommunikativen Großraumbüro zu beziehen. Weitere Arbeitsplätze für Lehrpersonal wurden auf einem Emporen-Geschoss eingerichtet, das über Treppen erreichbar ist.

Gemanagt wurde das Projekt von der Niederlassung Koblenz des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB). „Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen“, zitierte der stellvertretende LBB-Niederlassungsleiter Manfred Hill den Wissenschaftler und Gründervater der USA, Benjamin Franklin. Dass genau so eine Investition mit der Aufstockung des Gebäudes M realisiert werden konnte, sei der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten und der Weitsicht des Architekten Ernst Eichler zu verdanken: „Bereits bei der Planung des Gebäudes M innerhalb des zweiten Bauabschnitts für die damalige FH wurden vorausschauend die baulichen Voraussetzungen für die Aufstockung zum heutigen Gesamtgebäude geschaffen.“

Schon bei der Planung zum Bau des 2008 fertiggestellten Gebäudes M war eine spätere Aufstockung vorbereitet worden, um auf die weiterhin steigenden Studierendenzahlen reagieren zu können. Die Gesamtkonstruktion war so ausgelegt, dass wesentliche Teile und Knotenpunkte des Stahltragwerks für die Aufstockung bereits vorhanden waren. Wegen der vorausschauenden Planung mussten für die Aufstockung keine größeren Eingriffe in die Bausubstanz vorgenommen werden. Die Auswirkungen auf den Lehrbetrieb konnten dadurch im verträglichen Rahmen gehalten werden. Pressemitteilung der

Hochschule Koblenz

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jueren mueller:
Und doch wäre es ein Akt der Humanität, christlich und sozial gedacht, wenn man der Aktion "Gabenzäune" eine Chance geben würde, zumal diese nur für eine begrenzte Zeit vonstatten ginge.Die von der Stadt als "zusätzlich" deklarierten Hilfen von Mampf u.Schachtel finden übrigens ganzjährlich als Normalität statt. Mir drängt sich der Verdacht auf,als wolle die Stadt nur von ihrem engstirnigen von endlosen Vorschriften behafteten Denken ablenken,da sie sich - es ist ja wieder Frühling - herausputzt ... da passen nun einmal "blaue Tüten" an öffentlichen Einrichtungen nicht in`s Bild - schon garnicht mit Menschen,die eh am Rande unserer Gesellschaft leben. Hinzukommt,dass man ja gerade in der jetzigen Krisenzeit allzu sehr mit sich selbst beschäftigt ist (wie aber ansonsten auch).
jueren mueller:
Da zeigt sich wieder dieser immerwährende sture Bürokratismus, der die Stadt fest im Griff hat. SONDERNUTZUNG!!! Was hier an einer NOTWENDIGKEIT in Krisenzeiten von Nöten ist bestimmt nicht der Bürokratismus,schon garnicht die Politik, sondern Menschlichkeit u.Hilfsbereitschaft. Großkotzige Reden führen,selbst satt sein u.im warmen hocken hat anderen noch nie geholfen. In diesen sogen.Tüten sind NICHT nur Lebensmittel,sondern auch (warme) Kleidung. Was hier die STADT mal wieder umtreibt ist ihr krankhafter Ordnungsfimmel,das Festhalten an Vorschriften.Schadet es z.b. dem Ansehen der STADT,wenn für eine begrenzte Zeit/Aktion auch an öffentlichen Zäunen "Hilfsartikel" hängen?Eine humanitäre Aktion u.Hilfe für diejenigen,die auf der Straße damit leben müssen,dass für sie nur noch eingeschränkt (oder garnicht) öffentliche Toiletten,Aufwärmmöglichkeiten u.Verpflegungsmöglichkeiten vorhanden sind. Das steht im Widerspruch zu den Phrasen von CDU/SPD christlich u.sozial zu handeln. Schämt EUCH
jueren mueller:
"WIR" - das Unwort des Jahres 2020 (nicht nur) der SPD. Dass die Corona-Krise Auswirkungen auf alle Lebensbereiche hat,dafür bedarf es keines gesonderten Hinweis der SPD.Es soll unter der Bevölkerung tatsächlich Menschen geben,die selbstständiges,realistisches Denken beherrschen. AUSSETZUNG der Gebühren für Außenbestuhlung/bei Wiedereröffnung Ermäßigung - AUSSETZUNG der Gebühren für Wochenmarktstände.Widersinniger können solche Gedankengänge nicht sein.In einer solchen existenzbedrohenden Situation Gebühren für etwas zu erheben,was überhaupt NICHT stattfindet rechtfertigt bereits den Fingerzeig,sich an den Kopf zu fühlen.Von Unterstützung kann hier wohl keine Rede sein.Nicht mögliche,sondern KONKRETE Maßnahmen sind gefragt.Die politische Arbeit des Rates ist eingeschränkt.Bedeutet dies auch für z.B.einen Fraktionsvorsitz,der monatlich 600 EURO erhält AUSSETZUNG oder ERMÄSSIGUNG?Ich glaube kaum,da man die fortlaufende Zuwendung ja damit begründet,dass die Arbeit ja weiter gehe.
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