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110 Jahre Kirmes in Kobern

Drei Tage feiern in Gedenken an den Heiligen Lubentius

Eine Jubiläumsveranstaltung mit tollem Programm

16.10.2019 - 09:05

Kobern-Gondorf. Alljährlich wird in Kobern am Wochenende des zweiten Sonntags im Oktober die Kirmes in Gedenken an den Schutzpatron – den Heiligen Lubentius – gefeiert. Dann ist was los „off da Mad“, denn die Kirmes- und Karnevalsgesellschaft Kobern-Gondorf 1909 e.V. lässt nichts unversucht, diese Veranstaltung so bunt und aktionsreich wie möglich zu gestalten.

In diesem Jahr können die Mitglieder/innen auf ihre 110-jährige Geschichte zurückblicken. Grund genug dieses Jubiläum besonders zu feiern. Schon eine Woche vor Beginn der Kirmes, hatten die „Kowarer Jungs“ den symbolträchtigen Baum geschlagen. Vom Klitschhäuschen aus wurde dieser in Begleitung der Weinkönigin Kerstin I. sowie ihrer Prinzessinnen Lorena und Anne, des Ortsbürgermeisters Michael Dötsch, Bürger und Bürgerinnen und der Kobern-Gondorfer Jugend mit geschmückten Fahrrädern zum Marktplatz gebracht. Währenddessen sorgte der Musikverein Kobern für die passende musikalische Unterhaltung.

Unter verstärkten Sicherheitsmaßnahmen – niemand durfte sich in der Nähe aufhalten – fand der Kirmesbaum mit tatkräftiger und kraftvoller Unterstützung der „Kowarer Jungs“ seinen angestammten Platz. Aus versicherungstechnischen Gründen, weil es in den letzten Jahren vermehrt zu tragischen Unfällen gekommen war, sorgte die Freiwillige Feuerwehr für ausreichende Sicherheit. Als das Wahrzeichen jeder Kirmes dann in den Himmel ragte, strömten die Feierwilligen auf den Festplatz und an die Buden.

Das abwechslungsreiche Kirmesprogramm startete zunächst mit dem Musikverein Kobern. Am Abend stürmten die Gäste das Festzelt, um mit der Pop Cover Band „One“ eine „Party nonstop“ zu feiern.

Ein traditionelles Festhochamt für die Verstorbenen der Gemeinde läutete den Jubiläumssonntag ein, gestaltet vom Kirchenchor „Cäcilia Kobern“. Im Anschluss erfolgte die Kranzniederlegung am Ehrenmal. Um die Mittagszeit trafen sich die Festbesucher im Festzelt am Mittagstisch. Darauf folgte der Familiennachmittag mit einem Programm für Kinder, sowie Kaffee und Kuchen.


Mal uns dein schönstes Kirmesbild


In den Kindergärten von Kobern und Gondorf, sowie in der Grundschule hatte ein Malwettbewerb stattgefunden „Mal uns dein schönstes Kirmesbild“. Nun stand die Prämierung der schönsten Bilder an. Ein besonderer Höhepunkt war „110 Jahre Ki. + Ka.“ – eine Zeitreise durch die Historie der Koberner Kirmes. Der herzlichen Einladung zu diesem geschichtsträchtigen Rückblick, folgten viele Bürger/innen und Gäste.

Mit einem traditionellen Mittagsschoppen starteten die Festgäste in den letzten Tag der Sankt Lubentius Kirmes, bei dem „Jürgens Musikexpress“ für die rechte Stimmung sorgte. Und nach der Kirmes ist vor dem Karneval, denn die Ki. + Ka. bereitet sich jetzt auf die fünfte Jahreszeit vor. EP

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Kommentare
Axel Heitmann:
Der letzte Absatz hart an der Grenze. Als Angehöriger hat man da einen etwas anderen Blick. Wünschte meinem Vater wäre das nicht so passiert.
Antje Schulz:
Die Frage an den AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge lautet: Wann wird endlich Justin Cedric Salka aus der AfD rausgeschmissen?
Patrick Baum:
Die Wut über die Pietätlosigkeit der AfD Westerwald, vor allem der des Kreisvorstandes, ausgerechnet am 09. November ein "Schlachtfest" zu veranstalten, ist kaum in Worte zu fassen. Zu nennen sind hier der AfD-Kreisvorsitzende Jan Strohe, seine beiden Stellvertreter Justin Cedric Salka und Andreas Schäfer, sowie der Kreisschatzmeister Gilbert Kalb. Man kann hieran auch erkennen, daß dem AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge kein Glauben geschenkt werden kann mit seiner angeblichen Abgrenzung nach Rechtsaußen, was hier beim Kreisvorstand der AfD Westerwald deutlich sichtbar wird. Der stellvertretende AfD-Kreisvorsitzende Justin Cedric Salka wird mehrfach im Verfassungsschutzbericht zur AfD genannt. Nicht ohne Grund. Und beim AfD-Landtagsabgeordneten Joachim Paul aus Koblenz gibt es ganz starke Indizien dafür, daß Paul für eine NPD-Zeitschrift geschrieben hat. Der rechte Sumpf bei der AfD Westerwald und beim AfD-Landesverband Rheinland-Pfalz ist wohl noch tiefer als gedacht.
Hans Wurst:
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