Ganztags-Kitas: Umstellung im Kreis Neuwied hat insgesamt gut funktioniert

Eine große Baustelle ist und bleibt die Stellenbesetzung

Landrat Achim Hallerbach und Sachbearbeiterin Kerstin Neckel geben im Jugendhilfeausschuss eine erste Zwischenbilanz zur Novelle ab

22.10.2021 - 13:41

Kreis Neuwied. Seit dem 1. Juli ist die Kita-Novelle in Kraft, nach der in Rheinland-Pfalz allen Kindern im entsprechende Alter eine siebenstündige Am-Stück-Betreuung inklusive Mittagessen angeboten werden soll. Doch wie hat die Umsetzung dieser vom Land angeordneten Vorgabe an der Basis funktioniert? Im Jugendpflegeausschuss zogen Landrat Achim Hallerbach und Sachbearbeiterin Kerstin Neckel jetzt eine erste Zwischenbilanz - und die war durchaus positiv. „Man hat da mit leichter Hand eine große Aufgabe an uns herunterdelegiert, aber die Umstellung hat insgesamt trotzdem gut funktioniert“, fasste Hallerbach zusammen und dankte seinen Kollegen in der Kreisverwaltung für ihre gute Arbeit.


2080 alte Teilzeitplätze sind bereits zum Start auf Ganztagsbetreuung umgestellt worden. Von den 5300 Kita-Plätzen, die der Kreis Neuwied in den sieben Verbandsgemeinden vorhält - die Stadt Neuwied mit ihrem eigenen Jugendamt ist selbstständig - erfüllten somit am 1. Juli bereits 4670 den Rechtsanspruch. Für die angepeilte Umstellung aller Plätze gibt es laut Gesetz noch eine siebenjährige Übergangszeit.

„In 20 Kitas besteht noch Handlungsbedarf“, sagte Neckel und wies auf nötige räumliche Anpassungen hin, teilweise auch in Kitas, die bereits umgestellt haben. „Das ist Sache der Bauträger, also in der Praxis dann oft der Kommunen“, ergänzte sie.

Eine große Baustelle ist und bleibt die Stellenbesetzung. Ohnehin schwierig zu finden, ist der Personalbedarf durch die Novelle im Kreis Neuwied noch einmal um rund 60 Stellen gestiegen. „Da kommt noch einiges auf uns zu“, wusste Hallerbach und seufzte: „Das Land bestellt und wir müssen umsetzen.“

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Es sieht sehr schön aus und eine tolle Aktion. Ich sehe darin eine Lichteraktion, Hoffnung haben die Leute dadurch nicht,. denn die Lichter gehen ja wieder aus. Hat noch kein Klimanwandler gefragt, wie hoch der CO2 Ausstoß war ?...
Gertrud Wolf:
Klasse Aktion vielen ank an die Ausführenden....
ursi Karrer:
gut 1500 Fahrzeuge - vom Quad über Traktoren aller Bauarten bis zum 4o Tonner - alles dabei! H A M M E R...
Gabriele Friedrich:
Es sind und bleiben Versager- die nicht in der Realität leben, keine Ahnung haben und vor allem kein Vorstellungsvermögen. Die Planer-Versager, TEIL III...
Elfi Bartosch:
Impfen ist sehr wichtig.Nur unsere Bürokratie steht vielem im Weg.Um 6Uhr in der Früh ist mein Mann am Samstag nach Lahnstein zur Booster-Impfung gefahren.Termine über's Internet ist unmöglich.Mein Mann ist Herzkrank und über 70 Jahre alt.Nach ca.2Stunden Wartezeit(in der Kälte)wurde ihm gesagt er könnte...
Petra Kaspar:
Es ist nur eine Frechheit,dass man sich als über 60 jahriger zu einer Boosterimpfung angemeldet hat und keine Impfung bekommt.Weder beim Hausarzt,oder beim Impfzentrum und man dadurch nicht mehr am öffentlichen Leben teilhaben kann.Wir sitzen als Bürger von Rheinlandfalz zuhause und werden genauso behandelt...
Gabriele Friedrich:
Ein 12 jähriger hat absolut gar nichts alleine im Dunkeln auf der Straße zu sein, erst recht nicht durch eine dunkle Unterführung zu gehen. Es kann mir keiner erzählen, das der nicht Eltern oder Betreuung anderseits hatte. Also Leute- die Unterführungen sind gefährlich, vor allem für Frauen, Kinder...
 

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