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Projektorchester des Kreismusikverbandes Mayen-Koblenz

Fulminantes Konzert begeisterte die Zuhörer

63 Musiker boten ihrem Publikum ein breit gefächertes musikalisches Repertoire

15.11.2019 - 17:00

Ettringen. Vor Kurzem konnte der Vorsitzende des KMV Peter Gerhards in eine voll besetzte Hochsimmerhalle in Ettringen blicken, und nach dem fulminanten Eröffnungsstück des Jungen Orchesters begrüßte er den Hausherrn der Halle, den Bürgermeister von Ettringen Werner Spitzley mit Gattin, die Kreisbeigeordnete Judith Lehnigk-Emden, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel Alfred Schomisch mit Gattin und die Geschäftsstellenleiterin des Landesmusikverbandes Hiltrud Bürkle mit Gatten. Ein großer Dank gebührt der Gemeinde Ettringen, die die Halle für diesen Anlass kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Peter Gerhards bedankte sich bei der Blaskapelle Ettringen für die Ausrichtung des Konzertes und beim Vorsitzenden Otto Barz für seinen unermüdlichen Einsatz.


Melodien aus Disney-Filmen


Nach der Begrüßung gehörte die Bühne ganz dem Jungen Orchester mit seinem Dirigenten Christian Krier, auch musikalischer Leiter der Stadtkapelle Münstermaifeld und des MV Immendorfs, sowie erster Trompeter beim Heeresmusikkorps in Koblenz. Er hatte die jungen Musikerinnen und Musiker perfekt an nur einem Wochenende auf dieses Konzert vorbereitet. Mit „Into the Cloud“ gestartet, folgten dann wunderschöne Melodien von Disney-Filmen, „The Forge of Vulcan“, gewidmet dem Dorf am Hochsimmer, „Down by the Sally Garden“, „The Avengers“ und „Soul Bossa Nova“, die auch von den tollen jungen Künstlerinnen und Künstlern selbst anmoderiert wurden.

Von diesem breit gefächerten Repertoire mit vielen Stilrichtungen waren alle Zuhörerinnen und Zuhörer restlos begeistert und dankten es den jungen Musikerinnen und Musikern mit standing ovations, und erst nach einer Zugabe waren die Akteure entlassen. Bei der Zugabe „Smoke on the Water“ merkte man allen Aktiven an, dass es nicht nur gut geklappt hat, sondern der Funke zum Publikum übergesprungen war und dass sie einen sehr guten Job gemacht hatten. Und so strahlten sie um die Wette.


Nur ein Probenwochenende


Einen großen Anteil am tollen Konzert hatten auch die Dozenten beim Probenwochenende, die einen ganzen Tag mit den Register- und Satzproben dafür gesorgt hatten, dass jedes Musikstück im Detail erarbeitet wurde und so ein ganz wesentlicher und wichtiger Bestandteil des Probenwochenendes war.

Jenny Schaaf (Dirigentin der Blaskapelle Ettringen) und Kreismusikleiter Christoph Müller (Dirigent des MV Urmitz/Rhein) hatten die Musikerinnen und Musiker exzellent vorbereitet und die anspruchsvolle Literatur an nur einem Probenwochenende und der Generalprobe einstudiert. Christoph Müller war begeistert nach der ersten Gesamtprobe beim Probenwochenende: „Ich finde es toll, wie gut alle Musikerinnen und Musiker vorbereitet sind. Das stimmt mich sehr zuversichtlich und froh für das Projekt!“ Aus diesen 63 Musikern eine Einheit zu bilden (viele haben vorher noch nie zusammen musiziert), ist der große Verdienst dieser beiden Ausnahmedirigenten.

Nach dem Jungen Orchester, welches die Hochsimmerhalle bereits zum Beben brachte, sollten die Zuhörerinnen und Zuhörer nach der Pause noch eine Steigerung erfahren. Der zweite Teil des Konzertes begann einmal ganz anders. Das „Warmspielen“ gehörte bereits zum ersten Musikstück: „Welcome to the Imagination World“. Nach dieser fulminanten Eröffnung folgte der Fluch der Karibik in einem ganz neuen Gewand, arrangiert für großes sinfonisches Blasorchester. Das dritte Musikstück „Flight of the Piasa“ von Robert Sheldon wusste ebenso zu begeistern wie Bohemian Rhapsody von Queen in einem tollen Arrangement von Masamicz Amano. Besonders die Solisten Louis Steffens (Trompete), Niklas Barz (Altsaxofon) brillierten.


Zwei Zugaben


Ein weiterer Höhepunkt waren die „Highlights from the Lord of the Dance“ von Ronan Hardiman, arrangiert von Frank Bernaerts, und Takarajima von Hirotaka Izumi. Diese tollen Musikstücke wurden auch bravourös von Harald Schüller und Jutta Mettig anmoderiert. Schüller war mal wieder in seinem Element und wusste mit seiner schelmischen Art zu begeistern und Vielen nicht nur ein Grinsen, sondern ein herzhaftes Lachen zu entlocken.

Nach diesen tollen Stücken war klar, dass das Kreisorchester nicht ohne Zugabe entlassen werden würde. Es folgte nach guter alter Tradition die erste Zugabe, ein Traditionsmarsch; „Die alten Kameraden“. Bei der zweiten Zugabe, „Curtain Call“, wurden noch einmal alle musikalischen Register gezogen, den Musikern noch einmal alles abverlangt, aber alles wurde hervorragend dargebracht.

Auf die Frage der Zuschauer, wann denn das nächste Projekt starte, antworteten die Verantwortlichen, Kreismusikleiter Christoph Müller und Peter Gerhards: „Wir arbeiten daran, aber nach mehr als einem Jahr der Vorbereitung müssen wir erst mal Luft holen, und dann geht es mit frischem Elan und hoch motiviert weiter.“

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Kommentare
juergen mueller:
Frau Esken u.Erfahrung? Die SPD u.gute Umweltentwicklungen u.sozial verträglicher Klimaschutz schon "immer" eine Herzensangelegenheit? Seit wann das denn?Schon mal besser gelogen. Es ist nicht zu fassen,mit welcher Abgebrühtheit man sich hier noch als glaubhaft verkaufen u.aus dem roten Scherbenhaufen noch ein einigermaßen ansehnliches Puzzel machen will.Anstatt sich die Glaubensfrage selbst zu stellen,wird weiter lustig polarisiert u.an für die mit sozialen Unwahrheiten zu fütternde Bevölkerung gearbeitet.Sozial u.christlich sollte die SPD aus ihrem Wortschatz einfach streichen.
Uwe Klasen:
Schon zweimal startete der Sozialismus in Deutschland " ... in die neue Zeit" und endete Tragisch!
juergen mueller:
Bei all dieser Lobhudelei wird wohl vergessen,dass durch SchuWi Koblenz in eine Schuldenfalle geraten ist,von der sie sich bis dato u.bis in die Zukunft nicht erholen wird.Auch unvergessen sollte sein,dass er Widerstände aus der Bevölkerung als "Blödsinn" abgetan hat.Und ja,zu seiner Zeit als OB durchgeboxte Projekte haben Koblenz auch geschadet.Apropo Umweltamt - eine Phantombehörde,deren Berechtigung über Jahrzehnte man als überflüssig bezeichnen kann,da sie in Sachen Umwelt total versagt hat.Vermessen u.voreingenommen ist zu behaupten,in seiner Amtszeit habe eine wohltuende/offenherzige Identifikation der Koblenzer Bevölkerung mit ihrer Heimatstadt stattgefunden.Ich finde,dass hier ein Mensch seine Arbeit gemacht hat nach dem Motto:"Mein Wort ist Gesetz",nach seinen Vorstellungen,keine Widerstände duldend,schon garnicht aus der Bevölkerung.Unter "etwas besonderes u.unverzichtbar" stelle ich mir etwas anderes vor.Es fehlt nur noch,dass Hofman-Göttig ebenfalls Ehrenbürger wird.
Christian S.:
Ich lebe seit Jahren in den USA. Eigentlich wollte ich zurückkehren nach Deutschland. Aber mir wird himmelangst bei diesen Entwicklungen. Ich fühle mich nicht mehr sicher bei meinen Besuchen in Deutschland. Es wird immer meine Heimat bleiben, doch eine die ich nicht wiedererkenne.
Karl:
Ein Deutschland in den wir gut und gerne leben!!!! Es kotzt einen an. Es wird einfach alles hingenommen!
Donald Trump:
An solche Vorfälle müssen wir uns erinnern, wenn wir auf dem Weg zur Wahlurne sind.
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