Jahreshauptversammlung SC Bad Bodendorf 1919 e.V.

Große SolidAHRität nach Flutkatastrophe

Große SolidAHRität nach Flutkatastrophe

Der neue Vorstand und der Ehrenrat des SC Bad Bodendorf. Foto: privat

07.12.2021 - 09:41

Bad Bodendorf. Nach mehrfachen Corona-bedingten Verschiebungen konnte die jährliche Hauptversammlung des SC Bad Bodendorf in den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bodendorf stattfinden. In seiner Begrüßungsrede bedankte sich der 1. Vorsitzende Lutz Baumann zunächst bei Löschzugführer René Schmitt und dessen Stellvertreter Dirk Schwarz für die Bereitstellung der Location und die Übernahme der Bewirtung der Gäste. Der entsprechenden Anfrage der SCB-Verantwortlichen war man spontan entgegengekommen, da der altbewährte Saal in der Winzergaststätte bedingt durch den Verkauf und zwischenzeitlichen Teilabriss des Anwesens nicht mehr zur Verfügung stand. Mit 57 erschienen und wahlberechtigten Mitgliedern war die Veranstaltung trotz bekannter Corona-Auflagen erfreulich gut besucht.


Nach dem Totengedenken ließ Baumann das vergangene Jahr Revue passieren. Corona-Lockdown und dessen Folgen hatten bekanntlich zum Saisonabbruch und der Sperrung des Vereinsgeländes geführt. Der im Frühjahr insbesondere von Karl Halbmann, Rolf Hirsch, Peter Hasse und Mike Beitzel unter Anleitung von Sponsor Manfred Heuser in mühevoller Arbeit neu erstellte Ball- und Geräteraum sollte kurze Zeit später durch die Flut stark beschädigt werden.

Bevor der Vorsitzende aber auf die verheerenden Folgen der Flutkatastrophe vom 14./15. Juli d.J. näher einging, berichtete er von der tollen Auszeichnung des langjährigen SCB-Mitgliedes Andreas Knechtges, der im Rahmen des Jungen Ehrenamtes als „Fussballheld 2019“ ausgezeichnet wurde. Der ehemalige Spieler der 1. Mannschaft hat sich insbesondere große Verdienste um die von ihm initiierte Inklusionsmannschaft erworben. Leider sind vier Spieler dieses SCB-Teams in der Flutnacht gemeinsam mit acht weiteren Personen im Sinziger Lebenshilfehaus ums Leben gekommen. „Allein dieses Leid erfüllt die gesamte SCB-Familie mit großer Trauer und Sprachlosigkeit und lässt die enormen Sachschäden am Vereinsgebäude und den Sportanlagen nahezu zur „Nebensache“ werden“, so Baumann. Hatte man Anfang Juni noch frohen Mutes den Spatenstich zum Kunstrasenplatz feiern können, sind die entsprechenden Arbeiten hierzu teils zum Großteil zerstört und schon Geschichte. Näheres zum Sachstand erläuterte der Verantwortliche Klaus Unkelbach am Ende der Veranstaltung.

Positiv konnte der Vereinsvorsitzende berichten, dass der SCB nach der Flutnacht eine enorme Hilfe materieller und personeller Art erfuhr. So hat man beispielsweise in drei großen Arbeitseinsätzen mit einer Vielzahl von Eigen- und Fremdhelfern das Sportheim entkernen können, d.h. Putz und Estrich wurden entfernt, der langwierige Trocknungsprozess der Mauern eingeleitet. Durch die Hilfsaktionen anderer teils weit angereister Sportvereine sind zwischenzeitlich sogar Freundschaften entstanden, auf die man künftig, egal was kommen mag, nicht mehr verzichten möchte. Baumann verwies in dem Zusammenhang auf die vielen Berichte zu Spendenübergaben und Hilfseinsätze, nachzulesen auf der Vereinshomepage „scbadbodendorf.de“. Abschließend dankte er neben seinen Vorstandskollegen/Innen und dem Ehrenbeirat nochmals allen Helfern, Sponsoren und Gönnern des Vereins für die großartige Unterstützung in dieser schwierigen Zeit.

Geschäftsführer Andreas Strohe thematisierte zunächst die allmonatlichen Vorstandssitzungen, die aufgrund der Corona-Auflagen überwiegend online per „Zoom“ stattfanden. Er lobte seine Vorstandskollegen/Innen und den Ehrenbeirat für die stets sehr sachlich und zielorientiert geführten Sitzungen. Dank der digitalen Technik mussten auch die Trainings- und Mannschaftsabende der Seniorenmannschaften nicht komplett ausfallen. Strohe führte ferner aus, dass die Mitgliedsaustritte zu Beginn des Jahres – vermutlich der Pandemie geschuldet - stark zunahmen. Diese konnten zum Glück im Herbst d.J. nahezu komplett durch Neueintritte aufgefangen werden, sodass aktuell der Ursprungsbestand von gut 500 Mitgliedern wieder erreicht sei.

Das absolute Highlight für die Vereinsjugend war sicherlich ein 3-tägiges Trainingscamp bei Borussia Mönchengladbach, das aufgrund des Engagements des bis dato kommissarischen Jugendleiters Sven Waldhausen und des Geschäftsführers selbst zustande kam. 42 Kinder im Alter von 9 – 16 Jahren erlebten drei ereignisreiche, unvergessliche Tage bei der Borussia. Beginnend mit dem Transfer der Kids mittels vom Proficlub organisierten Bus, der persönlichen Vorstellung der Kinder durch den Stadionsprecher über die Stadionlautsprecher, einer Stadionführung, gemeinsamen Mittagessen im Clubheim, Treffen einiger Profis bis hin zur Teilnahme an professionellen Trainingseinheiten, erlebten die SCB-Nachwuchskicker Eindrücke, die sie - vermutlich genau wie ihre mitgereisten Betreuer - nie mehr vergessen werden. Der SC Bad Bodendorf dankt Borussia Mönchgladbach und Porsche, dass sie einem stark von der Flut betroffenen Verein bzw. dessen Nachwuchs diese tolle Abwechslung ermöglichten und sämtliche Kosten hierfür übernahmen.

Nach dem Bericht des Geschäftsführers konnte Schatzmeister Walter Steffes den Anwesenden für das abgelaufene Geschäftsjahr trotz der Coronaeinbußen von einer guten Kassenlage berichten. Diese erklärt sich einerseits daraus, dass zwar deutlich weniger Einnahmen erzielt wurden, andererseits sich die Ausgaben durch den Lockdown aber in Grenzen hielten. Zudem erhielt der Verein gerade nach der Flutnacht erfreulicherweise eine Vielzahl von Spenden. Ob diese ausreichen werden, die vielen Finanzlöcher künftig zu stopfen, wird sich erst zeigen, wenn die noch vorhandenen zahlreichen offenen Fragen zum Thema Flutkatastrophe geklärt sind.

Jugendleiter Jörg Baltes berichtete zunächst von der Gründung eines 4-köpfigen Jugendbeirates sowie der Benennung von drei Leitern der Altersklassen A- bis hin zur F-Jugend. Dies habe zu einer wesentlichen Entlastung des Abteilungsleiters sowie seines Stellvertreters geführt. Insgesamt habe die Jugendleitung die Verantwortung für die sportliche Ausbildung von gut 120 Kindern bzw. jugendlichen Fußballern. Baltes bat dennoch um Verständnis dafür, dass er sich ab sofort aus beruflichen Gründen nicht länger diesem Amt widmen könne, da der Zeitaufwand immer noch immens sei. Gleichwohl wolle er dem Vorstand als Beisitzer ohne feste Aufgaben weiterhin angehören, aber deutlich kürzer treten. Keine guten Nachrichten hatte der Jugendleiter zum Thema JSG, die bekanntlich im A-C-Jugendbereich seit vielen Jahren erfolgreich mit dem SV Westum und der TUS Löhndorf besteht. Nach der Kündigung der C-Jugend aus der JSG durch den TuS Löhndorf und den SV Westum gab es Unstimmigkeiten, die letztlich zur Aufkündigung aller SCB-Mannschaften aus der JSG führte. Die Trennung wird nach Wahrung entsprechender Fristen zu Beginn der Saison 2022/23 wirksam. Die betroffenen Vereine sind sich einig, dass die Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Jugendleitungen nicht zum Nachteil der Spieler gereichen dürfen und sorgen daher weiterhin für einen vernünftigen Spielbetrieb.

Enrico Pacholeck berichtete sodann aus dem Bereich der Seniorenmannschaften. Er und sein Stellvertreter Daniel Arzdorf bedauerten es sehr, dass die Coronalage die sehr guten Tabellenstände der 1. und 2. Mannschaft zunichte gemacht hat, da die Saison offiziell annulliert werden musste. Der Abteilungsleiter bedankte sich ausdrücklich bei dem ehemaligen langjährigen Vorsitzenden Jürgen Sausen, der die Abteilung mit seiner großen Erfahrung optimal unterstützt und immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Die Einführung einer festen Arbeitsgruppe zur jährlichen Kaderplanung habe sich sehr bewährt und dafür gesorgt, dass man zurückliegend und auch derzeit eine solide Spieleranzahl- und Qualität zur Verfügung habe.

Auch die Abteilungen „Alte Herren“ und „Nordic Walking“ blieben von den Corona- Auswirkungen und der Flutkatastrophe nicht verschont. Während die Alters-Senioren ihren Spielplan laut Peter Hüffel komplett streichen mussten, riss die Flut der Walking-Truppe sozusagen den Boden unter den Füßen weg, da ihre beliebten Wegstrecken an der Ahr, so die AL Andrea Welter, größtenteils weggespült wurden. Dennoch versuche man trotz teils persönlicher Betroffenheit der Aktiven die Stimmung hoch zu halten und buchstäblich neue Wege zu gehen.

Dr. Silvia Schäfer-Gemein konnte von einer weiterhin positiven Entwicklung der Turnabteilung berichten. Nach dem 1. Lockdown habe man schnell reagiert und das Training auf „ZOOM“ umgestellt, was von den 50 Mitglieder gut angenommen worden sei. Aktuell warte man sehnsüchtig auf die Einweihung der neuen Schulsporthalle.

Der letzte Jahresbericht der Abteilungen blieb dem eingangs bereits erwähnten Andreas Knechtges als AL „Inklusionsmannschaft“ vorbehalten. „Der Schock sitzt immer noch tief und ist nicht in Worte zu fassen“, resümierte Knechtges, „allerdings hat es der Mannschaft gutgetan, dass wir letzte Woche wieder mit dem ersten Training beginnen konnten“. Ihn persönlich habe es sehr gefreut, dass die behinderten Menschen seinerzeit mit offenen Armen in die SCB-Familie aufgenommen wurden und wie selbstverständlich mit nicht behinderten Fußballern ihrem Hobby nachgehen können, frei nach dem Motto „Mittendrin – nicht nur dabei!“.

Sodann folgte der Bericht der Kassenprüfer Hartmut Tann und Michael Zahrobsky, die Schatzmeister Walter Steffes eine einwandfreie und sorgfältige Buchführung bescheinigten, sodass die Mitglieder den Vorstand unter Beifall einstimmig die Entlastung erteilen konnten. Beide Kassenprüfer stellten dem SCB ihre Dienste für weitere zwei Jahre zur Verfügung und wurden später einstimmig wiedergewählt.

Bevor der Vereinsvorsitzende zum TOP „Ergänzungswahlen des Vorstandes“ überleitete, ließ er es sich nicht nehmen, die beiden scheidenden Vorstandsmitglieder Mario Bell (AL Events) und Nils Schöttler (2. GF) gebührend zu verabschieden und ihnen für ihren riesigen Einsatz für den SCB in den vergangenen Jahren zu danken. Unter großem Applaus erhielten sie von Baumann jeweils ein Weinpräsent sowie einen Gutschein.


Ergänzungswahlen des Vorstandes


Als erstes stand die Wahl des 2. Vorsitzenden an. Hier stellte sich „Mike“ Beitzel erfreulicherweise zur Wiederwahl, sodass dessen einstimmige Amtsbestätigung reine Formsache war. Der bisherige komm. stellv. Jugendleiter Sven Waldhausen wurde anschließend offiziell in sein Amt gewählt. Sein Vorgänger, Manfred Müller, stieg zum Jugendleiter auf. Er steht für dieses Amt berufsbedingt leider nur für ein Jahr zur Verfügung. Sodann konnten die bisherigen „AL Nordic Walking“ (Andrea Welter), „Senioren“ (Enrico Pacholeck) und „Alte Herren“ (Peter Hüffel) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt werden. Für den bisherigen AL „Mitgliederverwaltung“, Dr. Georg Kehl, hatte zunächst kein Nachfolger gefunden werden können. Dankenswerterweise erklärte sich der ehemalige SCB-Schiedsrichter Christian Bublic bereit, dieses Amt zu übernehmen, was von der Versammlung mit großem Beifall bedacht wurde. Dieser wurde anschließend auch Michael Schüller zuteil, der sich ebenfalls spontan bereit erklärte, das Amt des AL „Öffentlichkeitsarbeit“ zu übernehmen. Diese wichtige Funktion wurde bis dato vom 1. Vorsitzenden in Personalunion ausgeübt. Neuer Beisitzer ohne feste Aufgabenzuweisung wurde der bereits erwähnte Jörg Baltes. Baumann dankte allen Kandidaten für die angenommenen Aufgaben, freut sich auf eine gute Zusammenarbeit und hieß die Neuen herzlich im Vorstand willkommen.

Der neue SCB-Vorstand setzt sich demnach wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: Lutz Baumann, 2. Vorsitzender: Michael Beitzel, Geschäftsführer: Andreas Strohe, stellv. Geschäftsführer: Nico Schmitz, Schatzmeister: Walter Steffes, Jugendleiter: Manfred Müller (für 1 Jahr), stellv. Jugendleiter: Sven Waldhausenr, AL Senioren: Enrico Pacholeck, stellv. AL Senioren: Daniel Arzdorf, AL Öffentlichkeitsarbeit: Michael Schüller, AL Events: vakant, AL Mitgliederverwaltung: Christian Bublic, AL Alte Herren: Peter Hüffel, AL Turnen: Dr. Silvia Schäffer-Gemein, AL Nordic Walking: Andrea Welter.


Ehrung langjähriger Mitglieder


Traditionell standen gegen Ende der Versammlung die Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder an. Zunächst jedoch wurden die drei Ehrenbeiratsmitglieder Klaus und Martin Unkelbach sowie Helmut Steffens für weitere drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Alle Drei nahmen die Wahl gerne an. Dieses Team wird komplettiert durch Rolf Hirsch, den die Versammlung im vergangenen Jahr in den Beirat wählte. Baumann betonte nochmals die Wichtigkeit dieser erfahrenen SCB-ler, die dem Vorstand seit Jahren eine Vielzahl von Aufgaben abnehmen und diesen umfänglich beraten und unterstützen.

Adelio Dias da Cunha, Granit Mustafa, Ralf Schwaiger und Vasquez Villaman gehören seit 20 Jahren dem SCB an. Für die 25-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Friedrich Goldhorn, Jonas Jaber, Michael Kallfelz, Andreas Knechtges, Markus Liedke, Matthias Schmickler, Siegfried Schmitz und Bernd Suckow mit der Vereinsurkunde und einem Weinpräsent geehrt. Jürgen Klapperich und Hans-Werner Rieck gehören dem SCB bereits seit 30 Jahren an. An dieser Stelle übernahm Ehrenbeiratsmitglied Helmut Steffens das Mikrofon vom Vorsitzenden, da auch dieser für 30 Jahre Vereinsangehörigkeit zu ehren war. Im Auftrag des Vorstandes hielt Steffens eine kleine Laudatio auf Lutz Baumann und dankte ihm für sein riesiges Engagement zum Wohl des SCB, sei es als Vorsitzender oder als AL Öffentlichkeitsarbeit. Baumann erhielt hiernach nicht enden wollende „standing ovations“ der Anwesenden. Gerührt und dankbar setzte der Vereinsvorsitzende sodann die Ehrung der weiteren Mitglieder fort. Bereits auf eine 40-jährige Mitgliedschaft können Josef Bauer und Bernd Weber zurückblicken. Für ein halbes Jahrhundert Vereinszugehörigkeit beim SCB wurden Michael Drexel, Guido Loga, Josef Strohe und Klaus Unkelbach geehrt. Hermann-Josef Balas steht dem SCB bereits seit 55 Jahren treu zur Seite. Auf gar 60 SCB-Jahre bringt es Jürgen Kindgen, auf stolze 65 Jahre der langjährige ehemalige SCB-Schiedsrichter Günther Hering. Höhepunkt der Ehrungen aber war die Tatsache, dass Peter-Josef Bauer, von allen nur liebevoll „Pitt-Jupp“ genannt, für sage und schreibe 70 Jahre Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet werden konnte. Dies zollten die Anwesenden mit langanhaltenden Ovationen. Der Altersjubilar brauchte sich seiner Freudentränen nicht zu schämen und dankte der Versammlung und dem Vorsitzenden für die Auszeichnung. Die Jubilare, die an dem Abend verhindert waren, werden zu einem späteren Zeitpunkt vom Vorstand zuhause geehrt.

Unter dem TOP „Verschiedenes“ berichtete Lutz Baumann mit Stolz von der Beteiligung des SCB am Benefizkonzert „Zusammestonn“, das am 11. September 21 auf dem Koisdorfer Sportplatz stattfand. Die KG „Rievkooche Blau Weiß Bad Bodendorf“, die KG „Närrische Buben Sinzig“ und der SC Bad Bodendorf hatten mit Unterstützung der Stadt Sinzig dieses Event zu Gunsten der Betroffenen der Flutkatastrophe der Kernstadt und der Geschädigten aus Bad Bodendorf veranstaltet. Da sämtliche Karnevalsgrößen auf ihre Gagen verzichtet hatten, konnte Bürgermeister Andreas Geron letztlich ein Spendenscheck in Höhe von 38.500 Euro übergeben werden. Klaus Unkelbach berichtete abschließend über den Förderverein, der aktuell aus 27 Mitgliedern besteht und sich zur Aufgabe gemacht hat, den SCB insbesondere bei seinem Projekt „Kunstrasenplatz“ zu unterstützen. Ein wichtiger Baustein hierzu, die sog. Platzpatenschaft, sei bislang sehr erfolgreich verlaufen. Bis dato seien über 90% der Parzellen des virtuellen Kunstrasenplatzes an ca. 300 Platzpaten verkauft worden. Sobald die Corona-Auflagen es erlauben, will man sich mit allen Vereins-Förderern zu einem Austausch treffen. Die SCB-Verantwortlichen setzten sich vehement dafür ein, den vor der Flut kurz vor seiner Fertigstellung stehenden Kunstrasenplatz an alter Stelle wieder aufbauen zu können. Hierbei gelte es aktuell aber noch eine Vielzahl von Hürden zu nehmen. Dennoch sei man optimistisch, dass man dieses Ziel erreichen werde.

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Kommentare
Theobold aus dem schönen Miesenheim:
Herr Esser, ich muß Ihnen einmal den Spiegel vorhalten, vielleicht erkennen Sie dann Ihr eigenes Treiben. Ihre wahre politische Einstellung lassen Sie heute zum Beispiel wieder mit äußerst zweifelhaften Aussagen in „Ihrem“ Facebook Acount Mariss Tiner (nur Ihr Profilbild verrät sie, warum übrigens...
juergen mueller:
Ich gehe einmal davon aus, dass Herr S.Schmidt ein Sympathisant oder sogar Mitglied der AfD ist, worauf man aus seinen Kommentaren schließen könnte, da er genau die Wortwahl benutzt, wie sie sich die AfD zu eigen macht. Ihm steht natürlich, sollte dies auch nicht der Fall sein zu, seine Meinung, wie...
Ludwig aus Andernach Eich:
Sehr geehrter Herr S.Schmidt (oder wer immer sich hinter diesem Namen verbirgt), die Wortwahl „diffamierend“ wird doch gerade von dieser „Partei“ inflationär bewußt genutzt. Haben Sie die Pressemitteilung nicht gelesen? Auf alle Fälle sind mittlerweile die sogenannten „Spaziergänge“ auch in Andernach...
Gabriele Friedrich:
Gerade alte Menschen abzuzocken und zu beklauen finde ich als ungeheuere Schweinerei. Ich hoffe, man findet das Paar. Vor allem der Mann ist ja auffällig mit seiner krummen Figur....

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juergen mueller:
30 000 Euro in drei Jahren - das sind 10 000 pro Jahr. Besser als nichts. Aber - Frage: WAS sind 10 000 Euro für die Arbeit einer Institution, deren Arbeit man nicht hoch genug bewerten kann? Und Kampf gegen Demenz? 10 000 Euro jährlich. Ein Jahr hat 12 Monate, das macht genau 833,33 Euro pro Monat,...
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