Staatsministerin Anne Spiegel gratuliert

„Herzlichen Dank für ihr Engagement!“

„Herzlichen Dank für ihr Engagement!“

Anne Spiegel. Foto: Torsten Silz

22.04.2021 - 09:13

Die Weltgemeinschaft hat sich in Paris 2015 auf eine Begrenzung der mittleren globalen Erwärmung gegenüber vorindustriellen Bedingungen auf deutlich unter 2,0 °C, möglichst 1,5 °C, verpflichtet. Die Erwärmung in Rheinland-Pfalz hat bereits 1,6 °C im langjährigen Mittel erreicht. Die Europäische Union, ihre Mitgliedsstaaten aber auch wir als Bundesland haben eine unmittelbare Verantwortung für den Klimaschutz. Bis 2030 wollen wir in der Landesregierung, bis 2050 im Land Klimaneutralität erreichen. Bis 2030 soll unser Strombedarf (bilanziell) komplett regenerativ gedeckt werden. Hierfür sind in allen Sektoren zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Dies zeigt auch das Ende letzten Jahres im Kabinett beschlossene fortgeschriebene Landesklimaschutzkonzept.


Ein wichtiger Handlungsschwerpunkt dabei ist der industrielle und gewerbliche Sektor, der rund die Hälfte der Endenergie im Land verbraucht. Hier können erhebliche Potenziale zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen erschlossen werden, z.B. durch Querschnittstechnologien, Produktionsprozesse und Betriebsabläufe sowie betriebliches Energiemanagement oder durch Maßnahmen in den Bereichen Gebäudehülle, Technische Gebäudeausrüstung und Vertrieb. Der Strom- und der Wärmebereich sind dabei gleichermaßen wichtig. 25 € pro 1.000 € Bruttoproduktionswert geben Unternehmen der Druck-, Vervielfältigungs- und Verlagsbranche im Durchschnitt für Energiekosten aus. Die Reduzierung der Energieverbräuche ist deshalb betriebswirtschaftlich wie umwelt- und klimapolitisch sinnvoll.

Sie haben dazu eine richtig gute Idee geboren: Sie bringen ab jetzt die bundesweit erste klimaneutrale Heimatzeitung heraus. Dazu meine herzlichen Glückwünsche. Ihnen und unserer Umwelt wünsche ich viele Nachahmerinnen und Nachahmer! Weiterhin Alles Gute auf dem Weg in die Klimaneutralität, auf dem Sie schon weit gekommen sind.

Schon sehr früh haben Sie in den Effizienznetzwerken der IHK-Koblenz die Initiative zur Steigerung der Energieeffizienz in allen Bereichen ihres Unternehmens ergriffen. Durch konsequente Umsetzung der mit Netzwerk und Beraterinnen und Beratern entwickelten Maßnahmen haben Sie den Energieverbrauch in allen Bereichen ihres Unternehmens deutlich gesenkt. Ein gezieltes Monitoring sowie die Schulung und Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist dabei für Sie selbstverständlich.

Der verbleibende Strombedarf wird primär durch Ihre Photovoltaikanlage erzeugt. Ergänzend wird zertifizierter Strom zugekauft. Zur Kompensation nichtvermeidbarer Emissionen unterstützen Sie Projekte mit international anerkanntem GOLD-Standard.

Damit setzen Sie Maßstäbe für andere Unternehmen. Sie sind Pionier und Vorbild für gelebten unternehmerischen Klimaschutz. Herzlichen Dank für ihr Engagement!

Ihre

Anne Spiegel

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Klar, den Kindern die Natur beibringen und wie Papier hergestellt wird, das der Regenwald schon abgegrast ist und man achtsam sein muss... und dann bunten Krempel und *bling*bling* aus China kaufen. Oder Fischstäbchen mit wenig Fisch und viel Panade in viel Verpackung. Hauptsache bunt... hört mir doch...
juergen mueller:
Da haben wir es wieder. Andere, wie hier Kinder, inspirieren zu wollen, mit einem tatsächlich wertvollen Material wie Papier sorgsam umzugehen, ihnen näherzubringen, woraus es eigentlich hergestellt wird u. sich selbst dessen ausgiebig u. verschwenderisch zu bedienen, weil man es für ein Festhalten...

„Gedanken...“

Gabriele Friedrich:
Ich kann da auch nichts mit anfangen, schon recht nicht wenn "Gott" genannt ist. Seelsorge -das ist ein Begriff, der die Tatsachen ausblendet, das der Mensch körperliche Leiden hat, existenzielle Sorgen, Probleme mit anderen oder eben einfach nur Hilfe sucht. Der Alltag sieht so aus, das man relativ...
juergen mueller:
Ich persönlich verzichte gerne auf solche Hilfe und das aus einem bestimmten Grund. Jeder, der das liest, sollte sich darüber im Klaren sein, dass das alles mit Realität nichts zu tun hat. Unter Seelsorge stelle ich mir etwas anderes vor - greifbar, der Realität entsprechend, kein Gelaber von etwas,...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] „Die Stärke der SPD war es schon immer, zuzuhören und nah bei den Menschen zu sein“ [ Zitat Ende ] Das muss aber mindestens über 50 Jahre her sein,, wenn nicht länger....
juergen mueller:
Klar ist hier garnichts. In Kontakt mit den Bürger*innen zu treten, zuzuhören, nah bei den Menschen zu sein ist keine Stärke der SPD u. war es nie. Selbstlob stinkt nun einmal. 3 Kriterien, die jeder Politiker für sich ins Feld führt, weil sie einfach zum politischen Leben dazugehören, für ihn persönlich...
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