Biodiversitätsberatung des Umweltnetzwerks Kirche startet mit zwei Online-Vorträgen

Kirchen als Archen – zur Bewahrung der Schöpfung

24.01.2022 - 14:58

Region. Das Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel e.V. bietet ab diesem Jahr eine Biodiversitätsberatung für Kirchengemeinden an. Kirchengemeinden sollen dabei unterstützt werden, ihre Grünflächen rund um Kirche, Pfarrhaus oder Gemeindezentrum so zu gestalten, dass die biologische Vielfalt gefördert wird. Zum Auftakt des Projektes bietet das Umweltnetzwerk Kirche zwei kostenlose Online-Veranstaltungen an, die gute Beispiele vorstellen.


Die Vielfalt in unserer Tier- und Pflanzenwelt ist bedroht. Viele Arten sind in ihrem Fortbestand gefährdet. Auch Arten, die vor nicht langer Zeit noch häufig zu finden waren, sind nur noch selten anzutreffen. Es gilt die Schöpfung zu bewahren. Hierzu können auch Kirchengemeinden und kirchliche Institutionen einen Beitrag leisten. Die kostenlose Biodiversitätsberatung des Umweltnetzwerks zeigt Möglichkeiten auf und unterstützt hierbei.

Das Umweltnetzwerk Kirche bietet in zwei Online-Vorträgen einen Einstieg in das Thema:

„Kirchen als Archen - Schöpfung bewahren ganz einfach vor der Kirchentür“ ist der Titel des ersten Vortrags am Donnerstag, 10. Februar, 18 Uhr. Ulrike Aufderheide, die Referentin an diesem Abend, ist Naturgartenplanerin und Buchautorin. Die studierte Biologin nimmt die Zuhörer mit auf eine Entdeckungstour, welcher Schatz in den Außenanlagen von Kirchen, Gemeindehäusern und anderen kirchlichen Gebäuden für die Verkündigung der christlichen Botschaft und für die Lebensqualität der Gemeindemitglieder gehoben werden kann. Kirchgärten können Archen werden, in denen das Leben blüht.

Die Anmeldung zum Vortrag erfolgt über www.ben-mittelrhein.de/veranstaltungen

Eine Woche später am Donnerstag, 17. Februar, 18 Uhr heißt es „Vielfalt fördern - Schöpfung bewahren“ im Vortrag von Susanne Hildebrandt, Ingenieurbüro für Umweltplanung. Frau Hildebrandt unterstützt im Auftrag des Umweltnetzwerks Kirche Kirchengemeinden bei einer naturverträglichen Gestaltung ihrer Grünflächen. Bereits seit mehreren Jahren berät Susanne Hildebrandt Kommunen für mehr Biodiversität auf öffentlichen Grünflächen. Aus ihrem reichen Erfahrungsschatz schildert sie zahlreiche Beispiele, wie die Biologische Vielfalt auf Grünflächen erhalten und gefördert werden kann. Oft sind es kleine Maßnahmen, die bereits einen großen Effekt entfalten können: Eine Veränderung der Mähhäufigkeit von Rasenflächen, eine stärkere Pflanzung von heimischen Stauden und Gehölzen, ein achtsames Schneiden von Gehölzen, … Auch gibt Frau Hildebrandt Tipps, wie man Gemeindemitglieder für diese Maßnahmen gewinnen kann. Die Anmeldung zum Vortrag erfolgt über www.ben-mittelrhein.de/veranstaltungen

Fragen zur Biodiversitätsberatung beantwortet gerne Rüdiger Kape, Tel. 0261/108-420, ruediger.kape@kvmyk.de

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Kommentare

Tempo 30 für Andernach?

Katie:
Aufgrund des desolaten Zustandes sämtlicher Straßen im Innenstadtbereich kann man sowieso vielerorts keine 50 km/h fahren, weil man sich dann sein Fahrzeug auf Dauer "zerschießt". Ich als mitten in der Stadt lebende Anwohnerin hoffe seit über 25 Jahren (!!!), dass hier mal was passiert und zum Beispiel...
juergen mueller:
Ist immer wieder eine Freude zu lesen, mit welchem Einfallsreichtum man sich mit dem Ausschmücken der deutschen Sprache bedient, anstatt ein Problem einfach, kurz u. bündig, auf den Punkt zu bringen. Nadeln im Heuhaufen. Darauf muss man erst einmal kommen. Da werden sich diejenigen aber freuen, deren...
Hans-Joachim Schneider:
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