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BUND-Kreisgruppe Ahrweiler stellt sich neu auf

Kritik an den Eingriffen in Natur und Landschaft zur LAGA 2022

Kritik an den Eingriffen in Natur und Landschaft zur LAGA 2022

Die Umgestaltung in Bad Neuenahr-Ahrweiler sind beim BUND ein großes Thema. Foto: privat

24.03.2020 - 16:49

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Planungen und anstehenden Baumaßnahmen zur Landesgartenschau (LAGA) 2022 beschäftigen Reinhard van Ooyen als Vorsitzenden der BUND-Kreisgruppe und seine ehrenamtlichen Mitstreiter seit längerem. Auch beim „vor-coronaren“ Treffen der BUND-Aktiven in Bad Neuenahr war die dramatische Reduzierung im Grünvolumen der Kurstadt Bad Neuenahr durch Rodungen von Büschen und Hecken und Fällungen von Bäumen nach Genehmigung durch den Stadtrat und mögliche weitere Eingriffe ein wichtiges Thema. Der Eindruck, dass manche Bäume fallen mussten, weil sie nicht in das Konzept des Planungsbüros aus der Großstadt Berlin passten und imaginäre Sichtachsen auf dem LAGA-Gelände behinderten, lässt sich nicht beiseite wischen.

Das Grün der Stadt ist (über-)lebenswichtig für Menschen und Tiere, wenn auch gewiss aus ganz unterschiedlichen Gründen. Auf den absolut erforderlichen und zeitnahen Ersatz im Grünvolumen drängt der BUND gegen die bisher eher zögerliche Haltung und Handlung der Stadtverwaltung. Gleichzeitig ist der BUND mit großem Engagement dabei, in Zusammenarbeit mit dem neuen Veranstaltungsmanagement mit Volker Schwarz an der Spitze, Themen und Aktivitäten aus dem Bereich des Umwelt- und Naturschutzes zu entwickeln, die für die erwarteten etwa 800.000 Besucher ansprechend und interessant sein könnten. Pressemitteilung der

BUND-Kreisgruppe Ahrweiler

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25.03.2020 12:01 Uhr
juergen mueller

Es ist nicht zu fassen, wie willkürlich die Politik handelt, wenn es um Eingriffe in die Umwelt und Natur geht.
Wenn es um den Profit geht, wird jegliches Denken über etwaige Negativ-Folgen beiseite gewischt, wenn man hier überhaupt von Denken sprechen kann.
Es gibt keine Entschuldigung für ein solches Handeln, schon garnicht für ein Projekt,das nur in einem begrenzten Zeitraum stattfindet - auch nicht, wenn man die erhofften nachhaltigen Vorteile mit einbezieht.
Politik ist und bleibt das, was sie ist - Wasser predigen und Wein trinken, sich in dem sonnen, was man vermeintlich zum Wohle der Menschen (von den Tieren ganz abgesehen) entscheidet, eigene vom Volk verliehene Machtfülle und Selbstgefälligkeit ausleben und nur das Tun was man selbst für richtig hält.



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Kommentare

Hilfen für Obdachlose

jueren mueller:
Und doch wäre es ein Akt der Humanität, christlich und sozial gedacht, wenn man der Aktion "Gabenzäune" eine Chance geben würde, zumal diese nur für eine begrenzte Zeit vonstatten ginge.Die von der Stadt als "zusätzlich" deklarierten Hilfen von Mampf u.Schachtel finden übrigens ganzjährlich als Normalität statt. Mir drängt sich der Verdacht auf,als wolle die Stadt nur von ihrem engstirnigen von endlosen Vorschriften behafteten Denken ablenken,da sie sich - es ist ja wieder Frühling - herausputzt ... da passen nun einmal "blaue Tüten" an öffentlichen Einrichtungen nicht in`s Bild - schon garnicht mit Menschen,die eh am Rande unserer Gesellschaft leben. Hinzukommt,dass man ja gerade in der jetzigen Krisenzeit allzu sehr mit sich selbst beschäftigt ist (wie aber ansonsten auch).
jueren mueller:
Da zeigt sich wieder dieser immerwährende sture Bürokratismus, der die Stadt fest im Griff hat. SONDERNUTZUNG!!! Was hier an einer NOTWENDIGKEIT in Krisenzeiten von Nöten ist bestimmt nicht der Bürokratismus,schon garnicht die Politik, sondern Menschlichkeit u.Hilfsbereitschaft. Großkotzige Reden führen,selbst satt sein u.im warmen hocken hat anderen noch nie geholfen. In diesen sogen.Tüten sind NICHT nur Lebensmittel,sondern auch (warme) Kleidung. Was hier die STADT mal wieder umtreibt ist ihr krankhafter Ordnungsfimmel,das Festhalten an Vorschriften.Schadet es z.b. dem Ansehen der STADT,wenn für eine begrenzte Zeit/Aktion auch an öffentlichen Zäunen "Hilfsartikel" hängen?Eine humanitäre Aktion u.Hilfe für diejenigen,die auf der Straße damit leben müssen,dass für sie nur noch eingeschränkt (oder garnicht) öffentliche Toiletten,Aufwärmmöglichkeiten u.Verpflegungsmöglichkeiten vorhanden sind. Das steht im Widerspruch zu den Phrasen von CDU/SPD christlich u.sozial zu handeln. Schämt EUCH
jueren mueller:
"WIR" - das Unwort des Jahres 2020 (nicht nur) der SPD. Dass die Corona-Krise Auswirkungen auf alle Lebensbereiche hat,dafür bedarf es keines gesonderten Hinweis der SPD.Es soll unter der Bevölkerung tatsächlich Menschen geben,die selbstständiges,realistisches Denken beherrschen. AUSSETZUNG der Gebühren für Außenbestuhlung/bei Wiedereröffnung Ermäßigung - AUSSETZUNG der Gebühren für Wochenmarktstände.Widersinniger können solche Gedankengänge nicht sein.In einer solchen existenzbedrohenden Situation Gebühren für etwas zu erheben,was überhaupt NICHT stattfindet rechtfertigt bereits den Fingerzeig,sich an den Kopf zu fühlen.Von Unterstützung kann hier wohl keine Rede sein.Nicht mögliche,sondern KONKRETE Maßnahmen sind gefragt.Die politische Arbeit des Rates ist eingeschränkt.Bedeutet dies auch für z.B.einen Fraktionsvorsitz,der monatlich 600 EURO erhält AUSSETZUNG oder ERMÄSSIGUNG?Ich glaube kaum,da man die fortlaufende Zuwendung ja damit begründet,dass die Arbeit ja weiter gehe.
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