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Hochschule Koblenz: Auswirkungen der Coronakrise

Präsenzveranstaltungen des Semesters durch landesweiten Beschluss verschoben

Beginn des Präsenzlehrbetriebs an der Hochschule Koblenz erst am 20. April

Präsenzveranstaltungen des Semesters durch landesweiten Beschluss verschoben

Beginn des Präsenzlehrbetriebs an der Hochschule Koblenz erst am 20. April.Foto: Hochschule Koblenz/Gloger

13.03.2020 - 10:59

Koblenz/Remagen/Höhr-Grenzhausen. In enger Abstimmung mit dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz hat die Landeshochschulrektorenkonferenz (LHPK) Rheinland-Pfalz heute beschlossen, den Start der Präsenzphasen an den Universitäten und Hochschulen des Landes nach hinten zu verschieben.

Dadurch soll dazu beigetragen werden, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Entsprechend werden auch die Präsenzveranstaltungen an der Hochschule Koblenz erst nach Ostern am 20. April beginnen. Auch die für den 23. März am RheinAhrCampus Remagen sowie am 30. März am RheinMoselCampus Koblenz geplanten Begrüßungen der Erstsemesterstudierenden werden verschoben. Die Maßnahme bedeutet jedoch nicht die komplette Schließung der Einrichtung, die weiterhin zugänglich sein wird. Die Hochschulleitung wird gegebenenfalls weitere Maßnahmen einleiten, sobald die sich die Situation verändert.

Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz und stellvertretender Vorsitzender der LHPK, ist erleichtert, dass diese landesweite Maßnahme jetzt beschlossen worden ist: „In der aktuellen Situation muss jeder Einzelne und selbstverständlich auch jede öffentliche Einrichtung einen Beitrag dazu leisten, die Ausbreitung der Epidemie zu verlangsamen. Wir tun das nicht nur aus Sorge um das Wohl unserer Studierenden und Mitarbeitenden, sondern haben auch eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung.“ Aus diesem Grunde habe die Hochschulleitung gegenüber den Fachbereichen und zentralen Abteilungen verfügt, während des Sommersemesters auch kleinere öffentliche Veranstaltungen an der Hochschule Koblenz abzusagen. Außerdem hat das Rechenzentrum die Rechner-Pools geschlossen, um das Infektionsrisiko durch zu enge Kontakte vieler Personen in einem Raum und gemeinsame Nutzung technischer Geräte zu minimieren. Die Bibliothek bleibt vorerst geöffnet, achtet jedoch auf einen größeren Sicherheitsabstand bei den Arbeitsplätzen.

Die Hochschule Koblenz ist in vielen Bereichen jetzt schon in der Lage, sich durch die schrittweise Ausweitung der computergestützten Online-Lehre zu helfen. „Es ist uns wichtig, dass die Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten gesund bleiben. Dies steht über allen anderen offenen Fragen. Daneben werden wir nach allen Möglichkeiten versuchen sicherzustellen, dass die Studierenden nicht ein ganzes Semester verlieren“, so Bosselmann-Cyran.

Pressemitteilung der

Hochschule Koblenz

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Kommentare
S. Schmidt:
Was macht ihr denn wenn sich die AfD eurem Antrag anschließt?
Andrea Müller:
Die Probleme der "Party Szene" in Frankfurt, Stuttgart und anderen Städten wie Koblenz sind Hausgemacht. Die Polizeiberichte sprechen eine deutliche Sprache. Auch nach Corona werden unsere Städte leider nicht friedlicher werden. Ganz im Gegenteil. Diese wirklichen Hintergründe will Altmaier und Co. nicht benennen.
Herbert Kaufmann:
Diese Haltung der Stadtspitze in dieser Frage ist ignorant und in der Sache fehlerhaft. Nachdem der OB Langner ja bereits bei der Frage des Tragens von AntiFa Symbolen im Stadtrat Führungsschwäche gezeigt hat und seine Haltung durch den Brief von Bundestgasvizepräsident Kubicki ad absurdum geführt wurde kann man dieses neueerliche Versagen auch als Opportunismus gegenüber der "Partyszene" bezeichnen. Es geht ja nicht nur um Corona sondern auch seit Jahren schon um das Einhalten von Immissionsvorgaben. Der möglichen Handlungsweisen gibt es viele, von der Veränderung der seit der BuGa verkürzten Sperrzeiten ( diese wurden nicht mehr zurückgenommen! ) aufgrund des Immissionsgesetzes bis hin zum Verbot von Mitbringen von Alkohol, denn das ist ganz bestimmt kein Grundrecht.
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.

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Gabriele Friedrich:
Woher kam das Fahrzeug? Es sieht jedenfalls aus wie eine alte Schüssel aus Rumänien oder sonst etwas. Ein paar mehr Informationen hätte man als Leser schon gerne.
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