Eine Jahreshauptversammlung der besonderen Art unter Einhaltung der Hygienevorschriften begeisterte die Mitglieder

Rheinbacher Stadtsoldaten gingen auf große Fahrt

22.09.2020 - 15:53

Rheinbach. Der Vorstand der Stadtsoldaten Rheinbach unter Führung von ihrem Vorsitzenden und Kommandanten, Willi Hohn, hatte die Mitglieder anlässlich der Jahreshauptversammlung zu einer Tour auf dem Rhein eingeladen. Über achtzig aktive und inaktive Mietglieder waren der Einladung gefolgt und wurden vom Kapitän der „Poseidon“, Alexander Schmitz, an Bord begrüßt. Kutschiert wurden die Mitglieder von Carmen Bungarz, die den Bus der Stadtsoldaten immer sicher zum Ziel fährt.

Eine lange Freundschaft mit den Stadtsoldaten Bonn brachte die Rheinbacher auf die „Poseidon“. Alexander Schmitz ist bei den Bonner Stadtsoldaten Kavallerieführer und somit bestand hier eine Verbindung zur Kavallerie der Stadtsoldaten Rheinbach. Zudem ist Alexander Schmitz auch seit diesem Jahr bei den Senatoren der Rheinbacher Stadtsoldaten.

An diesem Abend wurde das Schiff vom Großvater des 23-jährigen Juniorchefs, Walter Schmitz gesteuert.


Rheinische Spezialitäten begeisterten Gäste.


Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Leckere Rheinische Köstlichkeiten wurden von der Crew des Schiffes an den Tischen serviert. Die Kosten hierfür wurden von dem Verein übernommen.

Zuvor eröffnete der Vorsitzende und Kommandant der Stadtsoldaten, Willi Hohn, die Jahreshauptversammlung.

Er begrüßte als besondere Gäste den Landtagsabgeordneten der CDU und Mitglied bei den Stadtsoldaten, Oliver Kraus und Oliver Wolf als 1. Vorsitzenden des Rheinbacher Gewerbevereins, der auch Mitglied bei den Stadtsoldaten ist. Wolf wurde an dem Abend in die Riege der Senatoren aufgenommen. Von den Kernstadt Vereinen war die Vorsitzende der Gro-Rhei-Ka Prinzengarde, Astrid Faßbender mit an Bord.

Hohn dankte den aktiven Mitgliedern für die Unterstützung in der letzten Session. Hier insbesondere den Tanzgruppen, dem Kinderprinzenpaar Tim I. und Hanna I. mit ihren Begleitern Biggi Tiedemann und ihrem Mann Erik, allen anderen Betreuern sowie Ingrid Liewen, Nicole Liewen und ihr Freund Sebastian Göbel.

Auch dem Schellenbaumträger Sascha Henrich dankte Hohn, der trotz Krankheit den Schellenbaum in den Festzügen trug. „Unsere Jahresabschlussfeier wurde in diesem Jahr von der Mariechentanzgruppe organisiert, mit einer Tombola, die einen Gewinn einspielte, die unserem Kindercorps zu Gute kommt“, bedankte sich der Vorsitzende. Hohn ließ das letzte Jahr Revue passieren zu dessen Höhepunkten das Wachhäuschen Aufstellen, die Seniorensitzung, der Generalappell, der Närrische Abend und das Biwak in der Raiffeisenbank Rheinbach gehörten, um nur einige zu nennen.


Freundschaften für die Stadtsoldaten wichtig


„Uns ist es wichtig, unsere befreundeten Vereine zu unseren Veranstaltungen begrüßen zu können. Dazu zählen auch unsere Freunde aus Meckenheim und Bonn und das Traditionscorps Jan von Werth aus Köln“, so Hohn.

Der Musikzug der Prinzengarde Meckenheim unter Führung von Sven Schnieber, unterstützt die Stadtsoldaten Rheinbach bei ihren Auftritten und auch im Festzug.

Besonders hob der Vorsitzende den diesjährigen Veilchendienstagzug hervor, bei dem die Kavallerie Jan von Werth aus Köln, die Bonner und Beueler Stadtsoldaten mit dabei waren sowie die Ehrengarde Bonn, die als Gastreiter mit von der Partie waren. Ebenfalls dankte Hohn seinem Literaten Wilfried Eichen, der dies alles ermögliche. Inklusive Kutsche, Kanone, Pferde und Wurfmaterial.

Abordnungen der Bonner und Beueler Vereine waren als Gäste mit auf das Schiff eingeladen worden.

Dies waren der ARI Führer der Bonner Stadtsoldaten Peter Schneider und inaktives Mitglied der Rheinbacher Stadtsoldaten und der Corps-Quartiermeister der Beueler Stadtsoldaten Hermann Statz , ebenfalls inaktives Mitglied der Rheinbacher Stadtsoldaten


Verdiente Mitglieder geehrt


„Ein großes Lob gilt dem Festausschuss Rheinbacher Karneval unter ihrem 1. Vorsitzenden Alfred Eich mit seinem tollen Team, für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit mit unserem zuständigen Ordnungsamt.

Besonders danken wir unserem Senator und Pressesprecher Alfred Eich für die gute Pressearbeit der Stadtsoldaten“, betonte Hohn.

Bis dahin geheim gehaltene Beförderungen wurde durch Willi Hohn durchgeführt. So wurde Offizier Erwin Schneider, der 50 Jahre aktives Mitglied bei den Stadtsoldaten ist, zum Ehrenmitglied ernannt.

Eine besondere Überraschung hatte der Vorstand für ihren Literaten und 2. Vorsitzenden Wilfried Eichen parat. Er wurde für die vielfältige Unterstützung des Vereins zum Ehrenmitglied und somit zum Ehrensenator des Vereins ernannt.

„Wir können nicht alles aufzählen, was er möglich gemacht hat. Wir haben einen Karnevalswagen von der Ehrengarde Bonn gekauft, wo unsere Stadtsoldaten Frauen mit im Zug fuhren, die auch mit Wurfmaterial versorgt wurden. Der Kinderprinzenwagen wurde saniert,

Er wurde Kavallerieführer, Literat, und jetzt auch 2. Vorsitzender.

Nicht zu vergessen seinen Prinzenempfang mit seinen Mitstreitern in seiner Firma Eigro, wo alles kostenlos ist mit einem Tollen Programm. Spenden von der Veranstaltung für soziale Zwecke wie in diesem Jahr die Rheinbacher Tafel so wie der Kindergarten Wibbelstätz. Andere soziale Projekte folgen. Mehr kann man für unseren Verein, sprich Brauchtum nicht tun“, so Hohn in seiner Laudatio.

Weitere Ehrungen gingen an Birgitt Tiedemann für ihren 25. Feldzug. Für 45 Jahre Kurt Krämer und Andreas Dellenberg. 50 Jahre ist Erwin Schneider im Verein. Für 11 Jahre inaktive Mitgliedschaft wurde Barbara Schneider, 22 Jahre Roswita Zimmer und 33 Jahre Hans Raabe geehrt.

Hohn bedankte sich bei Reinhold Zielony und seinem Sohn, die für den Innenanstrich des Vereinsheims und der Kanone sorgten.

Zum Schluss konnte Willi Hohn den Kauf eines 1800 qm großen Grundstücks im Industriegebiet Nord in Rheinbach für die neue Vereinshalle bekannt geben.

„Der Vertragsabschluss war am 21. August. Und wir haben bar bezahlt“, verkündete Hohn nicht ohne Stolz.

Noch bis in die späte Nacht hinein wurde kräftig gefeiert.Alfred Eich

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Kommentare
Harald Zobel:
Gute Ideen und Lösungsvorschläge, die in der Pandemie dienlich wären, interessieren viele Menschen nicht. Auch nicht wenn es um Kinder geht. Die physischen und psychischen Spätfolgen, die unsere Kinder durch das Tragen einer "Schutzmaske" erleiden, sind noch garnicht abschätzbar. Die Kritiker des Kommentars von Herrn Dr. Bollinger, glänzen vor allem durch Desinteresse und Halbwissen. Sie leisten hier keinen positiven Beitrag. Es geht wie immer nur um das diskreditieren der AfD, aufgebaut auf abgedroschenen Phrasen. Herr Dr. Bollinger und Herr Bleck sind hervorragende Politiker in Kommunal-, Landes-, und Bundespolitik. Sie interessieren sich noch für die Probleme der Bevölkerung. Was die Politiker der anderen Parteien in den letzten Jahren mit oder ohne "Abschluss" zustande gebracht haben, liest sich wie ein "Schwarzbuch der Politik" !
Patrick Baum:
@Antje Schulz, es ist völlig richtig, daß in der AfD Rheinland-Pfalz das Chaos herrscht. Nicht ohne Grund liegt die AfD in Rheinland-Pfalz in den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl zum Glück deutlich unter ihrem Wahlergebnis von 2016. Der Grund dafür liegt in der katastrophalen Arbeit des AfD-Landesvorstands um die Führungspersonen Michael Frisch und Jan Bollinger. Inhaltlich hat die AfD Rheinland-Pfalz außer abstrusen Forderungen nichts zu bieten. Zum Leserkommentar von Natalie Bleck ist zu schreiben, daß diese auch eine AfD-Funktionärin ist. Sie ist auch die Ehefrau des AfD-Abgeordneten Andreas Bleck, der fast 20 Semester Semester erfolglos auf Lehramt studiert hat und jetzt ohne jeglichen Berufs- oder Studienabschluß im Bundestag sitzt.
Natalie Bleck:
Es nicht richtig, dass Herr Frisch die Maskenpflicht in Schulen befürwortet hat. Er sprach sich Ende April - als es noch deutlich weniger Daten zu Covid-19 gab - für eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen aus. Und er hat kritisiert, dass die Landesregierung es versäumt hat, flächendeckend professionelle Schutzmasken für die Bevölkerung zu beschaffen. Und damit hat er Recht! Denn diese sind nun mal besser als selbstgenähte Baumwollmasken, wie erste Studien zeigen. Im Übrigen hatte die Regierung in den letzten Monaten ausreichend Zeit, Masken zu beschaffen und hat es wieder einmal versäumt.

Auf nach Bayern

juergen mueller:
Was heißt vor Kurzem? Eine mehrtägige Reise ausgerechnet nach Bayern, unter anderem nach Berchtesgaden. Interessant wäre zu erfahren, WER von den durchweg älteren Teilnehmern mittlerweile positiv getestet wurde bzw. entsprechende Symptome aufweist. Nicht immer auf den "Jungen" herumhacken - den "Alten" fehlt es ebenso an Vernunft, Einsicht und Rücksichtnahme. KEINER dieser Unvernünftigen trägt eine Maske, geschweige denn Abstand wird eingehalten. Wenn infiziert - dann bloß nicht jammern.
Baruch Zuckerfeld :
Faktisch haben selbst die Unprofessionelln Ermittlungen seitens der Polizei den Verdacht auf Kindesmissbrauch erhärtet männliche DNA wurde definitiv laut Kriminalbericht und des Arzt Berichts der mir auch vorliegt gefunden so wurden auch Rötungen und Hämatome gefunden fest gestellt zudem sind die Erlebnisse und Schilderungen der kleinen zu Detailgetreu als das man das erfinden würde
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