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Karl Heinz Joisten feierte seinen 80. Geburtstag

Rheinbacher Urgestein feiert seinen runden Geburtstag

30.03.2020 - 16:56

Rheinbach. Fast 60 Jahre war er als Bankkaufmann in Rheinbach tätig. Davon 45 Jahre als Vorstand seiner Bank, der er seit 1975 als Vorstand und vierzehn Jahre als Vorstandsvorsitzender und Sprecher vorstand. Ein begeisterter Brauchtumspfleger und Vorsitzender des Brauchtumsvereins Rheinbach, den er mitgegründet hat. Zudem in zwei Kegelclubs als jahrelanger Präsident engagiert und in fast allen Vereinen der Rheinbacher Kernstadt Mitglied, um nur einen kleinen Abriss seines Lebens zu geben.


Karl Heinz Joisten


Er feiert am Samstag den 28. März seinen 80. Geburtstag.

Für BLICK aktuell Grund genug, um ein Gespräch mit dem Jubilar zu führen.

Herr Joisten, Sie sind seit fast 60 Jahren als Bankkaufmann in Rheinbach bekannt, davon 14 Jahre als Bankdirektor und Sprecher der Raiffeisenbank Rheinbach. War das Ihr Ausbildungsberuf?

Joisten: Das war schon eine eigenartige Geschichte. Ich habe nach der Schule Agrar-Ingenieur studiert. 1962 hatte ich einen Vertrag für eine Stelle als Verwalter einer Farm in Kanada unterschrieben. Der Eigentümer der Farm kam bei einem Flugzeugunglück um Leben. Dadurch war ich praktisch arbeitslos. Eigentlich wollte ich damals als selbstständiger Landwirt arbeiten. Aber unser kleiner Betrieb in Ollheim bot hier keine langfristige Perspektive, denn schon damals waren die Verhältnisse in der Landwirtschaft schwierig. Auf eine Annonce der Spar- und Darlehenskasse Rheinbach (spätere Raiffeisenbank) wurde ich durch Zufall aufmerksam, die für ihr damaliges landwirtschaftliches Geschäft einen Experten suchte.

Ende 1962 habe ich die Stelle angetreten, merkte aber schnell, dass dies keine Perspektive bot. So bin ich dann als Seiteneinsteiger in das Bankgeschäft eingedrungen. Habe dann alle Abschlüsse und Seminare an der Rheinischen Genossenschaftsschule in Forsbach absolviert. Zudem habe ich ein Studium für Führungskräfte an der Akademie Deutscher Genossenschaften in Montabaur abgeschlossen. Damals waren wir nur zu viert in der Spar- und Darlehenskasse Rheinbach, sodass ich den Aufbau der Bank mitgestalten konnte.

Hatten Sie in Ihrem beruflichen Leben ein Vorbild?

Joisten: Da ist an erster Stelle Heinrich Fetten zu nennen. Seine Art, mit den Kunden umzugehen und wie er auf jeden einzelnen einging. Hier habe ich viel gelernt.

Er nahm sich jedem Problem der Menschen persönlich an.

Damals gab es noch nicht so viele Autos. Fetten setzte sich auf das Fahrrad und fuhr persönlich zu den Kunden.

Der damalige Bürgermeister der Stadt Rheinbach, Heinz Büttgenbach, war Aufsichtsratsvorsitzender der Bank. Hier bestand während meiner Zeit im Vorstand ein inniges und vertrauensvolles Verhältnis. Jeder konnte sich auf den anderen verlassen.

Sie waren seit 1975 im Vorstand der Bank und deren Vorstandsvorsitzender und Sprecher der Raiffeisenbank von 1989 an.

Gab es eine besondere Herausforderung im Bankengeschäft in Ihrer Amtszeit?

Joisten: Das war die grosse Offensive der Raiffeisenbank Rheinbach mit einer gewaltigen Werbeaktion, um neue Kunden und Mitglieder zu gewinnen.

Diese Aktion hatte einen so durchschlagenden Erfolg, dass unser Kundenstamm rasant anwuchs und wir damals schnell mitwachsen mussten, personell wie auch strukturell.

Was letztendlich dazu führte, dass wir in Rheinbach Marktführer wurden.

Die zweite Herausforderung war der Neubau des Raiffeisenhauses auf der Hauptstrasse 42-44 in den neunziger Jahren. Hierzu mussten einige Grundstücke hinzugekauft werden, was schwierige Verhandlungen bedeutete.

Aber Henrich Fetten, als Vorstandsvorsitzender und ich haben trotz aller Schwierigkeiten das Projekt durchgezogen.

Anderes Thema. Sie sind auch der Vorsitzende des Kegelclubs Geheime Millionäre, der schon Jahrzehnte besteht. Gibt es noch viele Mitglieder?

Joisten: Wir sind 1956 gegründet worden. Damals waren es ca. zwölf Mitglieder. Ich selber bin seit 1968 dabei und seit 30 Jahren der Präsident des Clubs. Durch Hans Henrich bekamen wir wieder Zuwachs. Aktuell sind wir 11 Kegelbrüder, die sich in Altendorf-Ersdorf auf der Kegelbahn einfinden, da es in Rheinbach keine Kegelbahn mehr gibt.

Im Club gibt es feste Rituale z.B. zum Stiftungsfest erscheinen alle im Anzug mit Krawatte und Zylinder.

Einer Ihrer größten Engagements gehört dem Brauchtumsverein Rheinbach, dem Sie seit 20 Jahren als Vorsitzender vorstehen und bei dem Sie Gründungsmitglied sind.

Sie haben angekündigt, den Vorsitz, in der nächsten Jahreshauptversammlung niederzulegen. Gibt es Nachfolger?

Joisten: Vor zwei Jahren hatte der Vorstand überlegt, die Geschicke des Vereins in jüngere Hände zu geben. Es zeigte sich, dass dies nicht so einfach ist, da das Durchschnittsalter der über 250 Mitglieder jenseits der sechzig ist und es deshalb schwierig wird hieraus einen Vorstand zu rekrutieren. Deshalb hat sich der Vorstand dazu entschlossen bei der nächsten Wahl noch mal zu kandidieren. Wir werden den Vorstand erweitern um zwei Beisitzer, die dann die Arbeit des Vorstandes kennenlernen sollen. Hier haben wir schon jüngere Mitglieder im Auge, die sich hierfür eignen würden.

Sie sind dem Rheinischen Brauchtum verbunden. War das der Grund für Sie und Ihre Mitstreiter den Verein mit zu gründen?

Joisten: Hintergrund war es die Rheinische Mentalität und Brauchtum zu erhalten. Hierzu gehört auch unsere rheinische Sprache. Zudem waren die Gründungsmitglieder eine tolle Truppe aus vielen Berufszweigen. Mit dabei waren der erste Vorsitzende Fritz Berg, Dr. Michael Buse, Rainer Dahlbeck, Ludwig Fett aus Oberdrees, Michael Firmenich, Hermann Josef Hausmann, Dieter Heuel, Ulrich Heukamp, Hans Klinz, Dr. Hans Schellenberger, Theo Schmidt, Willi Schneider und ich.

Nach dem großen Volksfest 1985, das diese Truppe auf die Beine gestellt hatte und tausende Menschen in die Stadt lockte, entstand die Idee, einen Verein für Brauchtumspflege zu gründen. Die Entwicklung des Vereins war sehr rasant. In den Jahren danach gab es Frühlings- und Sommerfeste, Mundartmessen mit einer Kölner Dichterin. Besonders zu erwähnen die 700 Jahr Feier der Stadt Rheinbach, 1998. Mit Getreidedrusch wie zur Nachkriegszeit und Festveranstaltung mit 1000 Mann Zelt, Traktor und Kutschenkorso.

Heute gibt es monatliche Treffen und Veranstaltungen, wozu der Besuch des Kölner Hänneschen Theater gehört bei, dem über 200 Mitglieder teilnehmen.

Ihre Frau Trudi und Sie engagieren sich sehr bei den Vereinen, die das Rheinische Brauchtum pflegen. Haben Sie hier eine besondere Vorliebe?

Joisten: Das ist mit Abstand der Rheinische Karneval. Noch in der letzten Session habe ich mit den Mitarbeitern der Raiffeisenbank auf der Bühne vor der Bank den Rheinbacher Karnevalszug kommentiert und besuche mit meiner Frau Trudi die Karnevalsveranstaltungen der Kernstadt-Vereine, die wir auch finanziell gerne unterstützen.

Ein Beispiel sind die Stadtsoldaten Rheinbach, die einen kostenlosen Seniorenkarneval veranstalten. Hierzu gibt auch der Brauchtumsverein eine Spende.

Meine Frau stammt aus Boppard am Rhein und war schon früher dort im Karneval sehr aktiv.

Ihr Engagement für den Karneval fand seinen Höhepunkt 2004/2005, als Sie mit ihrer Frau Trudi das Rheinbacher Prinzenpaar stellten. War das ein besonderer Wunsch von Ihnen?

Joisten: Es war ein Herzenswunsch von meiner Frau Trudi einmal Prinzessin in Rheinbach zu sein. Ich war gerade pensioniert und hatte noch aktive Verbindungen zu früheren Kunden. Ich hätte nie in meiner aktiven Berufszeit Prinz in Rheinbach gemacht, weil einfach die Zeit fehlte.

Es war für meine Frau und mich ein grandioses Erlebnis, unterstützt von unserer Adjutanten Schar.

Was macht ein so rüstiger Bankdirektor a.D. in seiner Freizeit?

Joisten: Viel Zeit nehmen der Brauchtumsverein und die beiden Kegelclubs in Anspruch. Dann viel Sport treiben, wozu zwei bis drei Mal die Woche Tennis spielen und fast jeden Tag 40-50 Km Radfahren gehören.

Außerdem haben wir eine süße Enkelin, die jetzt zwei Jahre alt wird. Hierfür sind wir viel unterwegs da Naomi, so heißt die Kleine, mit ihren Eltern in Köln wohnt.

Im Rückblick auf Ihr engagiertes Leben und 17 Jahre Ruhestand. Haben Sie alle ihre Ziele erreichen können:

Joisten: Ich kann rundum zugeben, dass ich alle meine Lebensziele erreicht habe und noch viel mehr darüber hinaus. Ich bin dankbar für die Gesundheit, die der liebe Gott uns beiden geschenkt hat und das in Demut.

Habe Sie noch Wünsche, die sie sich erfüllen wollen?

Joisten: Ich wünsche mir noch ein paar Jahre in Gesundheit mit meiner Frau und dass ich noch einiges für die Allgemeinheit schaffen darf.

Herr Joisten, vielen Dank für das Gespräch und die herzlichsten Glückwünsche zu ihrem Geburtstag.

Alfred Eich

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31.03.2020 16:42 Uhr
Doris Harnaut

Super Artkel.alles stimmt und wir lieben Trudi und Karl-Heinz...friss Doris und Peter



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Kommentare
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Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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