Sternsingeraktion 2022 in der Pfarreiengemeinschaft Mayen

Sternsinger bringen Segen und Zeichen der Hoffnung auf Normalität

Fast 17.000 Euro Spenden gesammelt

10.01.2022 - 08:28

Mayen/Region. Nass und durchgefroren waren die Sternsinger/innen am Ende der diesjährigen Sternsinger Aktion, die unter dem Motto „Gesund werden, gesund bleiben“ durchgeführt wurde. Selten haben das Motto und das Leitwort der Sternsinger, Segen bringen, Segen sein, gepasst wie in diesem Jahr.


Diesmal waren die Sternsinger nicht nur ein Segen und Hoffnung für die zahlreichen Kinder in Not auf der ganzen Welt, sondern brachten vielmehr als wie üblich den Segen zu den Menschen in die Gemeinde. Nein, in diesem Jahr setzten sie vielmehr ein Zeichen der Hoffnung auf „Normalität“ und Beständigkeit.

„Wir haben die Freude der Menschen erlebt und gespürt. Sie haben unseren Besuch erwartet und haben sich darüber gefreut, dass die Sternsinger in diesem Jahr wieder unterwegs waren“, so klang es aus vielen Gruppen, die am Samstag und Sonntag unterwegs waren. Im letzten Jahr ist zwar der Segen verteilt worden, doch der Besuch der Könige ausblieb. Auch in diesem Jahr stand es lange auf der Kippe, ob der Besuch stattfinden konnte. Doch dank des unermüdlichen Einsatzes der Kinder, Jugendlichen und Helfer und einem ausgeklügeltem Hygiene Konzept, konnte der Besuch ermöglicht werden.

„Es war schon immer viel zu organisieren und zu berücksichtigen, doch in diesem Jahr sind wir alle an unsere Grenzen gegangen und darüber hinaus“, erklärte Thomas Mader, der stellvertretend für alle Organisatoren und Helfer steht.

„Wir sind einfach nur glücklich und stolz auf das, was geleistet wurde.“ Stolz können sie alle sein, auf das, was geleistet wurde, insbesondere auf die gesammelten Spenden. Dort wo die Sternsinger von Haus zu Haus unterwegs waren, wurden Spenden in Höhe von fast 17.000 Euro gesammelt.

Die Summe wird sich in den nächsten Tagen noch erhöhen, da nicht alle Menschen angetroffen wurden. Bis Ende Januar können noch Spenden in den Gottesdiensten und Pfarrbüros abgegeben werden. Zudem liegen sowohl in den Pfarrbüros und in den Kirchen noch begrenzt Segensaufkleber und Spendentüten aus.

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Tempo 30 für Andernach?

Katie:
Aufgrund des desolaten Zustandes sämtlicher Straßen im Innenstadtbereich kann man sowieso vielerorts keine 50 km/h fahren, weil man sich dann sein Fahrzeug auf Dauer "zerschießt". Ich als mitten in der Stadt lebende Anwohnerin hoffe seit über 25 Jahren (!!!), dass hier mal was passiert und zum Beispiel...
juergen mueller:
Ist immer wieder eine Freude zu lesen, mit welchem Einfallsreichtum man sich mit dem Ausschmücken der deutschen Sprache bedient, anstatt ein Problem einfach, kurz u. bündig, auf den Punkt zu bringen. Nadeln im Heuhaufen. Darauf muss man erst einmal kommen. Da werden sich diejenigen aber freuen, deren...
Hans-Joachim Schneider:
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