Kreis bietet Kommunen Unterstützung bei der Ausweisung von Bauflächen an

Wo kann gebaut werden?

Wo kann gebaut werden?

Viele von der Flut betroffene Kommunen möchten möglichst hochwassersichere Baugebiete entwickeln. Foto: ROB

24.09.2021 - 11:10

Kreis Ahrweiler. Viele von der Flut betroffene Kommunen haben sich bei der Kreisverwaltung Ahrweiler gemeldet und signalisiert, dass sie neue, möglichst hochwassersichere Baugebiete entwickeln möchten. Dies entspricht auch den Forderungen vieler Experten und den Wünschen Betroffener, die im Rahmen der ersten Zukunftskonferenz Anfang September vorgetragen wurden.


Der Erste Kreisbeigeordneter Horst Gies, MdL, hat die Bürgermeister der Städte Sinzig und Bad Neuenahr-Ahrweiler, der Verbandsgemeinde Adenau sowie die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr angeschrieben und ihnen konkrete Unterstützung bei der Planung von Wohngebieten für Betroffene und Flächen für Gewerbebetriebe zugesichert. „Die geltenden Spielregeln können wir nicht ändern, aber wir können die Kommunen unterstützen, ihre planerischen Ziele zu erreichen“, so Gies.

Die Kreisverwaltung hat sich hierzu bereits mit zentralen Ansprechpartnern der Landesverwaltung abgestimmt und ein umfassendes Netzwerk aufgebaut.

In einem nächsten Schritt sollen die erforderlichen Flächen dem Umfang nach ermittelt werden. Im Anschluss werden im Dialog mit den einzelnen Gemeinden vor Ort konkrete Flächenpotenziale definiert. Horst Gies sieht dies als Impuls zum konkreten Wiederaufbau für ein zukunftsfähiges Wohnen im Ahrtal: „Die zugesagte Unterstützung aller staatlichen Ebenen beim Wiederaufbau fordern die betroffenen Kommunen zu Recht ein, wir werden dazu unseren konstruktiven Beitrag leisten“, resümiert der Erste Kreisbeigeordnete.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Ahrweiler

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Kommentare

Tempo 30 für Andernach?

Katie:
Aufgrund des desolaten Zustandes sämtlicher Straßen im Innenstadtbereich kann man sowieso vielerorts keine 50 km/h fahren, weil man sich dann sein Fahrzeug auf Dauer "zerschießt". Ich als mitten in der Stadt lebende Anwohnerin hoffe seit über 25 Jahren (!!!), dass hier mal was passiert und zum Beispiel...
juergen mueller:
Ist immer wieder eine Freude zu lesen, mit welchem Einfallsreichtum man sich mit dem Ausschmücken der deutschen Sprache bedient, anstatt ein Problem einfach, kurz u. bündig, auf den Punkt zu bringen. Nadeln im Heuhaufen. Darauf muss man erst einmal kommen. Da werden sich diejenigen aber freuen, deren...
Hans-Joachim Schneider:
Es ist schön, dass Optimismus im Ahrtal wieder Platz hat. Das ist wohl die wichtige Botschaft dieses Artikels. Die genannten Ideen sind ja alle nicht neu, sondern waren auch schon vor der Flut in den Köpfen derer, denen das Ahrtal und seine touristische Zukunft am Herzen liegt. Allerdings sind Hängeseilbrücken...
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