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Kreismusikschule Mayen-Koblenz lädt zum Workshop "Lampenfieber" ein

Zertifizierung als "Gesunde Musikschule"

Samstag, 16. November von 10 bis 13.30 Uhr

Zertifizierung als
"Gesunde Musikschule"

Um Haltungsschäden durch das Musizieren zu vermeiden ist ein Ausgleich durch Bewegung notwendig.Foto: privat

08.11.2019 - 15:42

Plaidt. Die Kreismusikschule Mayen-Koblenz lädt zum öffentlichen Workshop „Lampenfieber“ ein. Dieser findet am Samstag, 16. November in der Zeit von 10 bis ca. 13:30 Uhr im Ratssaal der Verbandsgemeinde Pellenz, Rathausstraße 2 bis 4 in Plaidt statt. An diesem Tag soll auch die Zertifizierung der KMS als „Gesunde Musikschule“ erfolgen. Die aktive Teilnehmerzahl ist begrenzt, Zuhörer sind aber bei freiem Eintritt eingeladen.

In 2017 hat Anneke Bouwman, Lehrkraft der Kreismusikschule MYK, an der internationalen Musikschulakademie Kulturzentrum Schloss Kapfenburg erfolgreich die Mentorenausbildung durchlaufen. Die Stiftung Schloss Kapfenburg ist Träger des Projekts „Gesunde Musikschule“. Die Ausbildung gliedert sich in verschiedene Module, z.B. zu den psychologischen Aspekten beim Musizieren, was auch Thema des öffentlichen Workshops sein wird. In verschiedenen Konferenzen und internen Weiterbildungen wurden dem Kollegium der Kreismusikschule die Inhalte der Ausbildung nähergebracht. So haben alle Lehrkräfte Kenntnis von den Möglichkeiten erhalten und können mit Unterstützung von Frau Bouwman in Frage kommenden Schülern Hilfestellungen anbieten. Von Anfang an sollen Musikschülern die wichtigsten musikphysiologischen und musikpsychologischen Grundlagen in Ergänzung zum Instrumentalspiel vermittelt werden. Auch junge Schülerinnen und Schüler verbringen manchmal schon längere Zeit täglich mit ihrem Instrument. Um Haltungsschäden vorzubeugen, benötigen sie ein Grundwissen über die physiologische Haltung am Instrument, Ausgleich durch Bewegung und Stressbewältigungstechniken. Ziel des Projektes „Gesunde Musikschule“ ist es, die Erkenntnisse der Musikermedizin, Musikphysiologie und Musikpsychologie alltagstauglich und praxisnah in den Musikschulunterricht zu integrieren. Beim Musizieren geht es nicht nur um körperliche Probleme durch einseitige, je nach Instrument auch regelrecht „unphysiologische“ Körperhaltungen, sondern auch um mentale Schwierigkeiten wie z.B. Auftrittsängste. Die Schülerinnen und Schüler können ihr Leben lang von dem an der Kreismusikschule vermittelten und verfügbaren Wissen profitieren, ob sie nun eine Laufbahn als Berufsmusiker einschlagen oder die Musik später als Hobby beibehalten. Nach Aussage des VdM nehmen Musikschulen mit der Zertifizierung als „gesunde Musikschule“ eine Vorreiterposition in der aktuellen Bildungspolitik ein und profilieren sich gegenüber Konkurrenzunternehmen, was auch die Kundenentscheidung beeinflussen kann. Der kompetente Umgang mit dem gesundheitlichen Aspekt beim Instrumentalspiel oder Singen kann den Eltern und Schülern als wichtiges Zusatzangebot der Kreismusikschule vermittelt werden.

Mehr Infos gibt es bei der Geschäftsstelle der Kreismusikschule, Tel. (0 26 32) 95 74 00; E-Mail info@kms-myk.de; www.kms-myk.de oder Facebook https://www.facebook.com/KMSMayenKoblenz/. Sprech- und Besuchszeiten: montags bis freitags von 8:30 bis 12 Uhr.Pressemitteilung

Kreismusikschule Mayen-Koblenz

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Kommentare
Axel Heitmann:
Der letzte Absatz hart an der Grenze. Als Angehöriger hat man da einen etwas anderen Blick. Wünschte meinem Vater wäre das nicht so passiert.
Antje Schulz:
Die Frage an den AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge lautet: Wann wird endlich Justin Cedric Salka aus der AfD rausgeschmissen?
Patrick Baum:
Die Wut über die Pietätlosigkeit der AfD Westerwald, vor allem der des Kreisvorstandes, ausgerechnet am 09. November ein "Schlachtfest" zu veranstalten, ist kaum in Worte zu fassen. Zu nennen sind hier der AfD-Kreisvorsitzende Jan Strohe, seine beiden Stellvertreter Justin Cedric Salka und Andreas Schäfer, sowie der Kreisschatzmeister Gilbert Kalb. Man kann hieran auch erkennen, daß dem AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge kein Glauben geschenkt werden kann mit seiner angeblichen Abgrenzung nach Rechtsaußen, was hier beim Kreisvorstand der AfD Westerwald deutlich sichtbar wird. Der stellvertretende AfD-Kreisvorsitzende Justin Cedric Salka wird mehrfach im Verfassungsschutzbericht zur AfD genannt. Nicht ohne Grund. Und beim AfD-Landtagsabgeordneten Joachim Paul aus Koblenz gibt es ganz starke Indizien dafür, daß Paul für eine NPD-Zeitschrift geschrieben hat. Der rechte Sumpf bei der AfD Westerwald und beim AfD-Landesverband Rheinland-Pfalz ist wohl noch tiefer als gedacht.
Hans Wurst:
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