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Musikreporterin Lea Katharina besucht das dritte New Horizons Festival am Nürburgring

Zwischen Glitzer, Bass und Feuerwerk

Mehr als 80.000 Musikfans reisten ins „Kingdom of Fire“

26.08.2019 - 12:21

Nürburg. Die dritte Ausgabe des New Horizont Festivals war ein voller Erfolg für den Festivalveranstalter. 2017 startete das Festivals mit 55.000 Besuchern am Nürburgring, 2018 waren es bereits 68.000. Das New Horizons Festival brach dieses Jahr mit über 80.000 Besuchern seinen persönlichen Rekord.


Gäste aus 77 Ländern kamen


Festivalbesucher aus 77 Ländern reisten an den Nürburgring, um 160 Artists auf 10 verschiedenen Bühnen zu bewundern. Ganze zwei Wochen dauert der aufwendige Aufbau des Festivalgeländes an der Müllenbachschleife.

15.000 Besucher nahmen das Angebot des 200.000 m² großen Campinggeländes wahr, welches von den Veranstaltern in vier verschiedenen Versionen angeboten wurde. Neben dem „Basic“-, „Comfort“- und „Womo“-Camping durften die Besucher sich auch fürs „Royal Camping“ entscheiden, welches 19 unterschiedliche Unterkünfte umfasste. Auch ein eigener Supermarkt wurde hier auf dem Campinggelände erschaffen.


Hier bestimmen die Fans, wer eingeladen wird


Highlights wie Dimitri Vegas & Like Mike, Don Diabolo, Major Lazer, Timmy Trumpft und viele weitere sorgten für eine gute Stimmung auf dem Festivalgelände. Martin Garrix, der dreimalige Top-DJ der Welt war jedoch das große Highlight für die meisten Festivalbesucher.

Katrin Fuhrmann, Mitarbeiterin für Alda verrät Musikreporterin LeaKatharina Thelen im Interview, dass die Festivalbesucher im vergangenen Jahr für ihre Lieblings-DJs via Internet abstimmen durften. Nach den Wünschen der Besucher wurden diese Acts dann für 2019 gebucht.

Oftmals standen sie und ihr Team vor großen Herausforderungen, Weltstars wie Martin Garrix oder Major Lazer für die Veranstaltung zu buchen. Das Glück stand jedoch auf ihrer Seite, sodass ein besonderes und unvergessliches Line-Up kreiert werden konnte.


Rundum extravagant – und manchmal ganz leise


„Sich von anderen Festivals abheben“, dies machten sich die Festivalveranstalter zum persönlichen Motto. Umgesetzt habe sie dies durch eine 360-Grad-Mainstage, welche das „Kingdom of Fire“ als gigantischen Burghof darstellen sollte. Die 350 Meter große Bühne sorgte dank spektakulären Laser, Licht und 3D-Effekten für Gänsehautmomente.

Aber auch alle anderen neun Bühnen sollten für die Besucher ein besonderes Erlebnis werden. In der „Silent Disco“ wurden Festivalbesucher mit Kopfhörern ausgestattet und konnten die Musik des DJs bloß über diese hören. Verschiedene Stile elektronischer Musik wurden auf den verschiedenen Bühnen präsentiert. Hier kam also jeder auf seinen Geschmack. Die Liebe zum Detail wurde auf allen Bühnen sichtbar – Design und Kreativität auf einem ganz hohen Niveau.


Glitzerndes Lebensgefühl im „Kingdom of Fire“


Im Gegensatz zu anderen Festivals in unserer Region merkt man, dass das New Horizons die Festivalbesucher nicht nur durch gute DJs an den Nürburgring lockt. Das weiß auch Katrin Fuhrmann. Sie berichtet BLICK aktuell, dass dies bei der Organisation bedacht wurde. So finden sich auf dem Festivalgelände auch Fahrgeschäfte, eine Make-Up Lounge, eine Karaoke Bar, unzählige Hängematten zum Entspannen, außergewöhnliche Essensstände, und vieles mehr. Das Tragen von Glitzer im Gesicht und die Auswahl von außergewöhnlichen und durchdachten Festivaloutfits steht hier bei den meisten Besuchern im Fokus.

In einer spektakulären Zeremonie verkündete der Veranstalter, dass das New Horizons vom 21. bis 23. August 2020 in seine vierte Runde aufbrechen wird. In der Menge gingen zahlreiche Smartphones in die Höhe, um dies festzuhalten. Eine spektakuläre Feuerwerksshow, welche das grandioses New Horizons Festival 2019 abschloss.

Text & Fotos: LEA

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Kommentare
Uwe Klasen:
Es gilt heute mehr denn je: Prüfe alles, glaube wenig, denke selbst!
Uwe Klasen:
Für die zumeist jungen Konsumenten dieser Plattformen gilt es, das vom GEZ-TV befeuerte Merkel-Chaos, in späteren Jahren, aufzuräumen!
Uwe Klasen:
Strom wird im kommenden Jahr wieder teurer! Um 5% wird die EEG-Umlage 2020 ansteigen. Ohne diesen Anteil am Strompreis, einer Subvention (!), den die Betreiber von sogenannten „Erneuerbaren Energieanlagen“ erhalten, würde sich in Deutschland kein Windrad, keine Photovoltaik-Anlage und auch keine Biogas-Produktion rechnen, durch die unregelmäßige Stromeinspeisung dieser Anlagen steigen dann auch zusätzlich die Netzentgelte! Und die dafür verantwortlichen Politkdarsteller schwafeln in ihren „Sonntagsreden“ gerne von der „sozialen Gerechtigkeit“ und phantasieren irgendwelchen Klimaschutzzielen hinterher, die auf diese Art und Weise niemals erfüllt werden! Preiswerte Energie ist immer noch die wirksamste Form der Sozialpolitik!
K. Schmidt:
Das Schlimme ist ja eigentlich, dass es vermutlich wirklich eine nennenswerte Zahl von Leuten gibt, die glauben, mit bunten Lichtern in der Hand tatsächlich etwas bewirken zu können. Man könnte genauso gut Aktionen erfinden wie z.B. "Käsebrot für den Weltfrieden", und jeder der morgens ein Käsebrot frühstückt kann sich als Hüter des Weltfriedens feiern. Das ist der Welt und den Kriegstreibern zwar egal, aber fürs eigene Gemüt hat man was tolles auf die Beine gestellt. So wird auch dieser bunte Laternenumzug. Stupide Symbolpolitik, von Menschen die außer solchen Symbolen ansonsten wenig bewirken, gegen Menschen denen die Symbolik am Allerwertesten vorbeigehen wird. So wird die AfD nicht geschwächt, die SPD nicht wieder erstärken, und die Welt nicht verändert.
Stefan Knoll:
Man muß kein Fan der SPD sein, um diesen absolut notwendigen Widerstand gegen die AfD zu unterstützen. Gerade bei der AfD Rheinland-Pfalz potenziert sich stark rechtes Gedankengut und politische Unfähigkeit zur einer höchst gefährlichen Mischung. Genannt seien hier nur die Namen des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge und Justin Cedric Salka, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der AfD Westerwald, die beide im Verfassungsschutzbericht zur AfD erwähnt werden.
Uwe Klasen:
„ein deutliches Zeichen“ gegen „einen freien Meinungsaustausch „ ----- Dies von Menschen, die in ihrem geschlossenen Weltbild Toleranz und Weltoffenheit verlautbaren lassen, gleichzeitig aber demokratischen Grundsätzen mit Intoleranz und Ablehnung begegnen! Die SPD war einmal anders!
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