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Branding für Unternehmen – 3 Wege zum Erfolg

Branding für Unternehmen – 3 Wege zum Erfolg

Branding über soziale Netzwerke: Auch heute noch eine vielversprechende Strategie! Quelle: @ Sara Kurfeß / Unsplash.com

02.09.2019 - 10:12

In der heutigen Zeit wird es für Unternehmer zunehmend wichtiger, als eigenständige Marke wahrgenommen zu werden. Wer rein auf Produktebene agiert und wenig Alleinstellungsmerkmale aufweist, kann in vielen Fällen nur über den Preis konkurrieren – oft mit ruinösen Folgen. Doch welche Möglichkeiten gibt es heute eigentlich, erfolgreiches Branding zu betreiben? Im Folgenden sollen 3 erfolgreiche Wege etwas genauer vorgestellt werden.


Weg 1: Präsentation auf sozialen Netzwerken


Heute gibt es zahlreiche Kanäle, über die ein Unternehmen mit der potenziellen Zielgruppe in Kontakt treten kann. Einer davon sind die sozialen Netzwerke, auf denen sich zahllose User tummeln. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich Firmen dort ebenfalls präsentieren. Ein gutes Beispiel ist hierbei die Bettertrust GmbH, die auf sozialen Netzwerken wie Linkedin ein Profil hinterlegt hat. Je nach Netzwerk können jedoch zusätzliche Inhalte helfen, die User zu begeistern:

  • Unterhaltsame Bilder und Videos
  • Informative Posts und Links auf interessante Informationen
  • Inspirierende Botschaften

Durch die Gesamtwahrnehmung der User entsteht mit der Zeit eine gewisse Markenbekanntschaft, die sich je nach den gewählten Inhalten und der eigenen Angebotspalette mit Leben füllen lässt. Der große Vorteil sozialer Netzwerke besteht zudem darin, dass hier auch eine direkte Kommunikation mit der Zielgruppe möglich ist. Nahezu jedes Social Network bietet Kontaktmöglichkeiten über Messeneger oder Kommentare. Wer hier geschickt agiert, kann potenzielle Kunden von sich begeistern. Doch Achtung: Dieser Bereich ist dynamisch und auch die eigene Zielgruppe wandert mitunter gerne zu neuen Plattformen!


Weg 2: Content Marketing ist nach wie vor sehr wirksam


Werbebotschaften waren seit jeher vor allem darauf ausgerichtet, eigene Produkte und Dienstleistungen als besonders vorteilhaft und wichtig darzustellen. Content Marketing verfolgt hierbei einen komplett anderen Ansatz: Hierbei erhält der Kunde zunächst kostenfrei Informationen und Hilfestellungen, die Vertrauen aufbauen sollen. Dass so aufgebaute Vertrauen führt daraufhin mittel-bis langfristig zu einer deutlich tieferen Kundenbeziehung, die sich zudem durch gute Umsätze auszeichnet. Es geht also grundsätzlich darum, beim Kunden eine Art Expertenstatus zu erreichen, so dass dieser dem Unternehmen zutraut, seine Wünsche zu erfüllen und seine Probleme zu lösen.

Doch wie kann Content Marketing in der Praxis aussehen?

Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Ansätze beim Content Marketing. Einige Beispiele im Überblick:

1. Interviews festigen den Expertenstatus
Interviews in Online-Fachmedien aber auch Printmedien sorgen dafür, dass sich der Expertenstatus im eigenen abgesteckten Themenumfeld vergrößert. Diese Form des Content Marketings bietet die Möglichkeit, Expertise und Fachwissen mit der eigenen Marke zu verbinden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Fachmedien zudem im Normalfall größtenteils von der relevanten Zielgruppe gelesen werden. So erhöht sich also auch noch die Bekanntheit bei der eigenen Zielgruppe.

2. Fachartikel in passenden Medien
Gastartikel in passenden Medien sind ein weiterer Weg, potenzielle Kunden der gewünschten Zielgruppe zu adressieren. In entsprechenden Fachartikel lässt sich die eigene Expertise sehr gut deutlich machen: die Veröffentlichung zeigt, dass hier Fachwissen besteht und suggeriert so, dass der jeweilige Experte durchaus in der Lage ist, die Probleme der Menschen innerhalb der Zielgruppe zu lösen. Hierbei kommt es allerdings darauf an, die Gastartikel in den richtigen Medien zu veröffentlichen. Aus diesem Grund steht vor einer solchen Veröffentlichung immer die Zielgruppenrecherche:

  • Welche Themen sind gerade innerhalb der Zielgruppe heiß diskutiert?
  • Welche Medien sind bei der eigenen Zielgruppe besonders beliebt?

Hierbei gilt: Je besser die Zielgruppe segmentiert wurde, desto einfacher lassen sich die passenden Magazine und Online-Portale finden.

3. E-Mail-Marketing durch Gratis-Informationen
Unternehmerische Tätigkeit lässt sich vor allem auf ein grundlegendes Ziel zurückführen: Potenziellen Kunden maximalen Nutzen zu stiften. Doch bevor es zu einer Geschäftsbeziehung kommt, muss der potenzielle Kunde gerade im Online-Zeitalter Vertrauen in einen Dienstleister oder Anbieter haben. Aus diesem Grund wird Content Marketing auch gerne im Zuge des E-Mail-Marketings genutzt:

  • 1. Gratis-Inhalte als erster Schritt

Der Unternehmer präsentiert ein „Goodie“ (Gratis-Geschenk), welches interessante Zusatzinformationen enthält und den Kunden auf dem Weg zur Problemlösung einen Schritt weiterführt. Im Gegenzug (muss seit der DSGVO freiwillig und getrennt möglich sein) hinterlässt der Kunde die E-Mailadresse und erteilt die Erlaubnis, auch künftig Mails mit Informationen und Angeboten zu erhalten.

  • 2. Weitere hochwertige Inhalte als Vertrauensbasis

Ist der Kunde erst im E-Mail-Verteiler, kann er mittels hochwertiger E-Mails und Zusatzinformationen von einem Interessenten langsam, aber sicher zu einem vertrauensvollen Kunden werden. Je geschickter die Mischung aus wertvollen Inhalten und Verkaufsmails, desto höher der mögliche Erfolg.

  • 3. Interessenten in Kunden verwandeln

Die inhaltlich wertvollen Mails bauen so aufeinander auf, dass sie den Kunden allmählich vom Nutzen und den Vorteilen der eigenen Produkte in der jeweiligen Situation des Kunden überzeugen. Solche Kunden werden im Idealfall sogar zu echten Fans einer Marke.


Weg 3: Verzeichnisse aller Art steigern die Erreichbarkeit


Verzeichnisse lassen sich heute nach wie vor nutzen, um von aktiv suchenden Kunden besser gefunden zu werden. Dabei geht es jedoch normalerweise nicht um allgemeine Webkataloge, sondern um Verzeichnisse, die eine bestimmte Zielgruppe genau ansprechen. Ein gutes Beispiel sind hier Arbeitgeberverzeichnisse auf Job- und Praktikumsseiten. Diese dienen natürlich vor allem dem Zweck, passende Mitarbeiter zu finden. Darüber hinaus existieren jedoch noch zahlreiche weitere Arten von Verzeichnissen:

  • Verzeichnisse und Bewertungsplattformen für bestimmte Branchen
  • Verzeichnisse auf bestimmten Fachportalen
  • Spezialsuchmaschinen für bestimmte Problemstellungen und Zielgruppen (z.B. Hotelplattformen)

Bei der Auswahl gilt: Je klarer sich eine Plattform an eine bestimmte Zielgruppe richtet, desto besser sind bei Deckungsgleichheit der Zielgruppen die Chancen, aus solchen Verzeichnissen echte Interessenten zu gewinnen und seine Marke zu stärken.

Tipp: Verzeichnisse verfügen nicht selten sogar über Magazin-Rubriken. Wer hier gleichzeitig einen Gastartikel veröffentlicht, kann die eigene Bekanntheit eventuell signifikant steigern und seinen eigenen Verzeichniseintrag deutlich pushen.

Branding für Unternehmen – 3 Wege zum Erfolg

Es gibt heute viele Möglichkeiten, die eigene Bekanntheit zu steigern und damit die eigene Marke zu stärken. Quelle: @ Web Hosting / Unsplash.com


Branding bietet heute viele Möglichkeiten


Unter dem Strich lässt sich festhalten, dass Branding heute auf vielerlei verschiedene Art und Weisen funktioniert. Jedes Unternehmen muss letztlich genau den Mix an verschiedenen Ansätzen finden, der am besten zu den eigenen Produkten und vor allem zur eignen Zielgruppe passt.

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Kommentare

Keine neue Infektion mit dem Coronavirus

juergen mueller:
KEIN Grund für Euphorie!!! Das Problem ist nicht, dass sich jeder auf politisch gesteuertes Handeln und Entscheidungen verlässt, sondern, dass ihm selbst das eigene Denken abhandengekommen ist, bzw. genommen wird. Sich alleine auf politisches Denken zu verlassen, ist einer der größten Fehler der Menschheitsgeschichte, was wir allzugerne vergessen. Das Abhandenkommen selbstständiges Denken ist nach wie vor eine Aufgabe, die sich vermeintlich politisch Verantwortliche gestellt haben.Wer dem nicht nachkommt,wird diskretitiert, in`s Abseits gestellt, für nicht vollgenommen. Kein Einzelfall, wie man am Beispiel der Bürgerinitiative RÜBENACH sieht,die sich seit Jahrzehnten gegen eine übermäßige Verkehrsbelastung RÜBENACH u.eine Erweiterung des GVZ A61/A48 stemmt - mit kleinen Erfolgen,die m.E. überbewertet werden,Erfolge, die sich in den nächsten Jahren stadtpolitischer Wirtschaftsförderung zeigen werden.Die BI Rübenach wird dies wegen Überalterung,fehlendem Nachwuchs NICHT mehr erleben.
Jean Seligmann:
Am 17.03.2020 gab Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) das unrealistische Regierungsversprechen: "Kein Arbeitsplatz geht wegen Coronakrise verloren!"
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
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