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Digitalisierung im Finanzsektor: Startups setzen auf Online-Banking und flexible Kontenlösungen

Digitalisierung im Finanzsektor: Startups setzen auf Online-Banking und flexible Kontenlösungen

Für Startups sind Banken und Finanzinstitute interessant, die Online-Angebote bereitstellen. Foto: pixabay.de © Gerd Altmann CCO Public Domain

14.09.2020 - 12:10

Die Digitalisierung ist längst auch im Finanzsektor angekommen. Banken und Kreditinstitute müssen sich auf veränderte Ansprüche ihrer Kunden einstellen und neue Aufgaben meistern. Vor allem bei Startups kommen digitale Angebote gut an. Hierzu gehören das Online-Banking sowie flexible Kontenlösungen. Multichannel-Ansätze und individuelle Finanzlösungen sind hierbei typische Merkmale von Open Banking. In Rheinland-Pfalz hat sich in diesem Bereich einiges getan und zahlreiche Startups profitieren bereits von individualisierten Finanzkonzepten.


Die Bedeutung von Open Banking


Open Banking meint eine neue Sichtweise auf die Aufgaben und Geschäftsfelder von Banken und Finanzinstituten. Der Trend geht weg von klassischen Finanzdienstleistungen und hin zu einem offenen und kundenzentrierten Ökosystem. Es geht darum, den Kunden ins Zentrum allen Handelns zu stellen und möglichst viele Leistungen aus einer Hand zu bieten. Die einzelnen Komponenten dienen als Module, die je nach Wunsch kombiniert werden können. Somit entstehen individuelle Finanzkonzepte und passgenaue Serviceleistungen, von denen die Kunden rundum profitieren. Ein Beispiel ist das Firmenkonto von Penta, das eine flexible Verwaltung von Firmengeldern mit einem Höchstmaß an Sicherheit erlaubt. Gerade Startups sind am Open Banking interessiert. Sie sind noch auf der Suche nach ihrem Platz am Markt und wollen sich nicht auf feste Finanzverfahren festlegen. Stattdessen sind ihnen eine hohe Flexibilität und Vielfalt wichtig. Genau diese finden sie im Open Banking: Sie haben die Möglichkeit, ihre Finanzgeschäfte auf ihre jeweiligen Bedürfnisse zuzuschneiden und nur das zu nutzen, was ihnen einen Mehrwert bietet.


Die Kundenansprüche an Kontenlösungen haben sich verändert


Banken müssen sich auf gestiegene Kundenansprüche einstellen. Denn Bankkunden verlangen heute viel weitreichendere Leistungen und Services, als dies früher der Fall war. Das liegt unter anderem daran, dass sie bestimmte Leistungen aus anderen Lebensbereichen gewohnt sind. So drängen immer mehr Anbieter auf den Markt, die digitale Finanzlösungen anbieten. Das zeigt sich beispielsweise an der wachsenden Zahl an Verfahren zum kontaktlosen Bezahlen. Banken sind in verschiedenen Finanzbereichen nur noch ein Player unter vielen und müssen sich gegen eine wachsende Konkurrenz durchsetzen. Das ist nur möglich, indem sie mindestens dieselben Leistungen anbieten und den Kunden das bereitstellen, was diese wünschen und gewohnt sind.

Digitalisierung im Finanzsektor: Startups setzen auf Online-Banking und flexible Kontenlösungen

Online-Banking und andere digitale Finanzangebote stehen bei Startups hoch im Kurs. Foto: pixabay.de ©dawnfu CCO Public Domain

Das Online-Banking ist vor allem bei der Arbeit von Startups in Rheinland-Pfalz eine große Hilfe. Diese haben ihre Finanzen immer auf einen Blick und können flexibel und unabhängig mit ihrem Geld arbeiten und es investieren. Zudem bietet das Online-Banking die Möglichkeit, die eigenen Finanzen unabhängig von Ort und Zeit zu managen. Waren Bankkunden früher an Öffnungszeiten gebunden und mussten Bankfilialen aufsuchen, so sind sie heutzutage flexibel und können von jedem Ort der Welt und zu jedem Zeitpunkt mit ihrem Geld hantieren. Gerade für Betriebe, bei denen Auslandsreisen und Kundengespräche zum Tagesgeschäft gehören, ist das hilfreich.

Für die Banken ergeben sich aus dieser Entwicklung ganz neue Aufgaben. Unter anderem sind sie für den Schutz personenbezogener Daten verantwortlich und müssen die Accounts und Konten ihrer Kunden vor dem Zugriff Unbefugter bewahren. Außerdem müssen sie die technischen Voraussetzungen schaffen, um digitale Angebote weltweit störungsfrei bereitstellen zu können. Gerade bei Börsengeschäften, bei denen es teilweise auf Bruchteile von Sekunden ankommt, ist das wichtig. Damit Banken dies leisten können, müssen sie digitale Technologien implementieren, warten und auf dem neuesten Stand halten. Außerdem führt kein Weg an Schulungen und Weiterbildungen in Sachen Digitalisierung für ihre Belegschaft vorbei.


Multichannel-Lösungen sind gefragt


Für Banken bedeuten die Veränderungen am Finanzmarkt, dass sie eine digitale Transformation durchlaufen müssen. Es bedeutet allerdings nicht, dass sie sich ausschließlich auf das Online-Geschäft konzentrieren sollten. Das zeigt sich an der Unzufriedenheit vieler Bankkunden mit der Versorgungslage in Sachen Bankfilialen. Gerade die großen Banken waren früher an nahezu jeder Ecke mit einer Filiale vertreten. In den letzten Jahren hat diese Zahl aufgrund von Einsparmaßnahmen drastisch abgenommen. Zwar sind inzwischen viele Kunden auf die Online-Angebote umgestiegen, doch einige sind immer noch an analogen Banken interessiert. Manche wollen schlichtweg wie gewohnt ihr Bargeld abheben, anderen geht es um Beratungsgespräche oder den Ausdruck von Kontoauszügen.

Banken und Kreditinstitute tun also gut daran, einen Multichannel-Ansatz zu verfolgen. Das bedeutet, dass sie eine gesunde Balance aus digitalen Angeboten und klassischen Bankleistungen anstreben. Ein Verzicht auf digitale Services wäre ebenso fatal wie eine komplette Abschaffung sämtlicher Bankfilialen. Multichannel bedeutet aber auch, sich auf verschiedene Endgeräte anzupassen. Denn längst benutzen Bankkunden für das Online-Banking nicht mehr allein PCs und Laptops, sondern auch Smartphones und Tablets. Nur wenn die eigenen Angebote auf verschiedene Endgeräte angepasst sind, werden sie von den Kunden nachhaltig genutzt.


Gerade für Startups ist Flexibilität ein hohes Gut


Die Flexibilität, die das Online-Banking bietet, ist insbesondere bei Startups gefragt. Diese sehen sich ganz neuen Herausforderungen gegenüber und müssen ihre Geschäftsideen ausprobieren. Da ist es wichtig, nicht auf bestimmte Verfahren angewiesen zu sein, sondern unterschiedliche Wege und Technologien ausprobieren zu können. Während einige zum Beispiel digitale Börsen-Tools nutzen, um zu investieren und die eigene Marktsituation zu verbessern, ziehen andere konkrete Beratungsgespräche mit einem Bankberater in der Bankfiliale vor. Die dringendste Aufgabe von Banken besteht darin, ihren Kunden diese Flexibilität zu bieten. Das gelingt insbesondere durch den Einsatz moderner Technologien und die stetige Weiterentwicklung der eigenen Angebote. Wer sich auf dem bisher Erreichten ausruht und lediglich den Status Quo halten will, hat es in der digitalen Welt schwer.


Inividuelle Finanzlösungen statt Standardverfahren


Die Digitalisierung bietet nie geahnte Möglichkeiten, um allen Kunden individuelle Finanzlösungen anzubieten. Algorithmen sind in der Lage, das Finanzverhalten von Kunden und Startups einzuschätzen und zu bewerten. Auf diese Weise zeigt sich zum einen, welche Angebote und Services für den jeweiligen Kunden am besten geeignet sind. Auf der anderen Seite lassen sich Optimierungspotenziale erkennen. Gerade Startups haben viele Möglichkeiten, ihr Geschäftsfeld auszubauen und neue Märkte zu erschließen. Die eigenen Potenziale auszuloten und zu schauen, an welchen Stellen Verbesserungspotenziale bestehen, ist durch die Digitalisierung ohne großen Aufwand möglich. Langfristig werden nur solche Banken und Finanzinstitute am Markt bestehen, die ihren Kunden solche maßgeschneiderten Lösungen bieten und ihren individuellen Ansprüchen gerecht werden.

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Kommentare
Michael Gerz:
Und niemand der abgelichteten Herrschaften trägt einen Mund-Nasenschutz! Weiter so!
Gabriele Friedrich:
Und wo ist das unbürokratisch ? Führungszeugnis- selber zahlen Kurs auch selber zahlen? Wer macht das? Keiner !
S. Schmidt:
Hey Juergen, hier noch mehr Wissenschaft, hilft vielleicht: Prousa, D. (2020). Studie zu psychischen und psychovegetativen Beschwerden mit den aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen. Das Fazit dieser Studie: MNS = Katastrophe!
juergen mueller:
Corona in China - viele offene Fragen.Ihre Schlussfolgerung ist mehr als schädlich u.nicht nachahmenswert.China ist ein Überwachungs- u.Polizeistaat.Die Angst in China vor einem Neu-Ausbruch ist groß,Bewohner dürfen bestimmte Gebiete nicht verlassen.Das gleiche gilt für Japan.Woher Sie ihren (falschen) Optimismus nehmen,bleibt Ihnen überlassen.Ihre Verharmlosung ist kontraproduktiv u.schlägt sich in einem Egoismus nieder,der unsere Gesellschaft immer mehr auszeichnet.Politisch verordnete Maßnahmen u.Einschränkungen sind nicht das Allheilmittel,sondern ein Versuch,etwas in den Griff zu bekommen,mit dem man es bisher noch nie zu tun hatte,dem man im wahrsten Sinne des Wortes fast hilflos gegenübersteht.Anstatt Klugscheißerei zu betreiben u.andere Länder als beispielhaft zu zitieren,sollten Sie sich auf das konzentrieren u.akzeptieren,was bei UNS von Nöten ist.Akzeptieren SIE,Herr Schmidt,dass wir uns hier in Deutschland befinden,halten SIE sich an verordnete Maßnahmen oder reisen SIE aus
S. Schmidt:
Die Indizien dafür, dass ein Lockdown mehr schadet, als dass er zum Guten wendet, sie mehren sich. Die neueste Studie dazu aus Japan, Hibino et al. (2020), zeigt, dass ein Lockdown nicht nur überflüssig, sondern schädlich ist. In Japan gab es zu keinem Zeitpunkt einen Lockdown. D.h. Arbeitsplätze blieben geöffnet, ÖPNV wie eh und je, keine Einschränkung des sozialen Lebens, Restaurants, Fitness-Studios etc. blieben geöffnet, das öffentliche Leben hat in diesem Jahr in Japan weitgehend ungestört von SARS-CoV-2 funktioniert. Als Ergebnis bleibt festzuhalten, das seit Beginn der Pandemie 96.534 Japaner positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden. 1.711 Japaner sind an COVID-19 verstorben und Japan hat ca. 126 Millionen Einwohner!
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