Volt ruft junge Wähler*innen mit Kampagne zur Wahl auf

Ab sofort können Bürger*innen Briefwahl beantragen

Paneuropäische Partei Volt motiviert mit Online-Kampagne junge Wähler*innen zur Wahl und klärt über die Vorgänge auf

16.08.2021 - 08:51

Berlin. Der Startschuss für die Beantragung der Briefwahl ist gefallen - bis zum 15. August sind alle Wähler*innenverzeichnisse angelegt. Viele junge Bürger*innen bekommen nun zum ersten Mal die Möglichkeit, die eigene Stimme per Kreuz auszudrücken. Viele sind dabei noch unerfahren im Ablauf der Wahl und fragen sich: Warum ist Wählen gehen so wichtig und wie wähle ich eigentlich?


Mit einer Online-Kampagne macht die Partei Volt jetzt gezielt auf die Wichtigkeit des Wahlrechts aufmerksam und gibt Hilfestellung für den Wahlablauf. In den kommenden Tagen richten sich junge Volter*innen in kurzen Videos auf Instagram an Erstwähler*innen und andere junge Wähler*innen: Sie erklären die Briefwahl und andere Wahlmöglichkeiten und motivieren dabei andere junge Menschen, mit der eigenen Stimme, gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen. Auch eine Landing Page, die die Vorgänge im Detail erklärt, ist geplant und geht nächste Woche online.

Schon jetzt erreicht Volt die junge Wählerschaft: Bei der Kommunalwahl in Köln 2020 haben 10 Prozent der unter 25-Jährigen Volt gewählt. Als Bewegung und Partei motiviert Volt immer mehr junge Menschen, sich politisch einzubringen. Volt zeigt, dass politisches Engagement auch in jungem Alter geht. Jung ist auch die Partei selbst: 2017 gegründet, ist sie heute in 30 europäischen Ländern vertreten und steht für „Neue Politik in einem Neuen Europa“ - so lautet auch der bundesweite Kampagnentitel.

Pressemitteilung

Volt Deutschland

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
17.08.2021 15:45 Uhr
Siegfried Kowallek

Erinnern wir uns: Im März 2011 führte die Nuklearkatastrophe von Fukushima dazu, dass die Debatte über einen Atomausstieg in Deutschland im Landtagswahlkampf auch in Baden-Württemberg eine so wichtige Rolle spielte, dass in Folge dessen Winfried Kretschmann erster grüner Ministerpräsident in einem Bundesland wurde. Hätte es damals schon so viele Briefwähler gegeben, wie es heutzutage zu erwarten ist, hätte Fukushima für die frühen Wähler somit keine Bedeutung gehabt, so dass anzunehmen ist, dass es einen anderen Ministerpräsidenten gegeben hätte. Insofern wäre der Hinweis der paneuropäischen Partei Volt auf die Briefwahl besser mit einer Warnung zu versehen. Der jetzt bereits festgelegte Wähler sowie der Stammwähler einer Partei sollte natürlich so schnell wie möglich die Briefwahl nutzen, so dass er insbesondere auch im Falle des unerwarteten Ablebens noch die Chance wahrgenommen hat, von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Der volatile Wähler indes, der sich seiner Präferenz nicht sicher ist und somit die weitere Entwicklung nicht nur des Wahlkampfes erst einmal beobachten sollte, tut besser daran, so spät wie möglich wählen.

Siegfried Kowallek, Neuwied



Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Corona-Schutzimpfung: Impfbus rollt jetzt täglich durch den Kreis

Impfbus im Kreis Ahrweiler: Alle Termine im Dezember im Überblick

Kreis Ahrweiler. Auch im Kreis Ahrweiler steigen die Zahlen der Corona-Neuinfektionen deutlich an. Neuinfektionen und schwere Verläufe sind vor allem bei Ungeimpften zu verzeichnen. Neben Abstand, Masken und Tests sind Impfungen das wichtigste Mittel zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Vor diesem Hintergrund appelliert der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, MdL, mit Nachdruck an die Bevölkerung, die Angebote für eine Corona-Schutzimpfung im Kreis wahrzunehmen. mehr...

Bunter Kreis Rheinland

Die Geschichte von Lia Löwenherz

Bonn. Kathrin und ihr Mann Norman freuen sich riesig auf ihr erstes Kind. Lia soll das kleine Mädchen heißen. Der Name bedeutet soviel wie: Löwin. Dabei ahnen sie damals noch gar nicht, wie sehr ihre kleine Tochter einmal kämpfen muss. An einem Freitag im März gehen sie zum Organscreening. Zunächst scheint alles in Ordnung, doch plötzlich wirkt die Ärztin beunruhigt. Irgendetwas stimmt nicht. Sie vermutet einen schweren Herzfehler und überweist die Familie sofort in die Uniklinik nach Bonn. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
solidAHRität Shop
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

Kommentare
Gabriele Friedrich:
Was soll denn einer noch dazu sagen? Unfassbar wieder und ebenso erneut bewiesen, das in diesem Land alte Menschen nicht betreut sind und nicht genügend nach ihnen gesehen wird. Das alte Menschen auch Altersstur sein können ist bekannt, aber mit viel Geduld kann man eben auch etwas erreichen. Da hat...
Gabriele Friedrich:
Das ist ja zum totlachen. Ein Blaulicht kann man überall kaufen, das Internet bietet alles, was Bekloppte gebrauchen können. Und keiner hat sich das Kennzeichen gemerkt ? Jeder Deutsche weiß wie unsere Polizeiautos aussehen. In dem Moment wo ich bedrängt werde, wähle ich die 110 und dann ist die...
Gabriele Friedrich:
Der Kassierer an der Tankstelle hätte das ebenso merken müssen. Hat er Angst gehabt...das der Kunde gewalttätig wird ? Angst ist ein schlechter Begleiter. Der Fahrer war schon Sternhagelvoll als er bezahlt hat. Grundsätzlich haben in einer Tankstelle 2 Leute !!! zu arbeiten- wann kapieren die Besitzer...
 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen