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CDU-Fraktion legt Eckpunkte zur Neugestaltung des Unkeler Bahnhofsumfelds vor

Anreize für stärkerer Nutzung des ÖPNV setzen

Anreize für stärkerer
Nutzung des ÖPNV setzen

Die Neugestaltung des Bahnhofsumfelds war Schwerpunkt einer Sitzung der CDU-Fraktion im Unkeler Stadtrat. Foto: Ch. Efferoth

15.11.2019 - 15:51

Unkel. Das Bahnhofsumfeld der Stadt Unkel ist eine bedeutende Verknüpfungsanlage des öffentlichen Personennahverkehrs sowie des Schienenverkehrs mit Bushaltestellen sowie Parkplätzen und Fahrradabstellplätzen. Die Stadt Unkel will den Bereich vor dem Bahnhof im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Historische Stadtbereiche“ mit Unterstützung durch Bundes-und Landesmittel neu gestalten. Die Unkeler CDU-Fraktion hat hierzu jetzt Eckpunkte vorgelegt, mit denen die unterschiedlichen Belange der Reisenden und der Anwohner sowie des Verkehrs und des Umweltschutzes berücksichtigt werden sollen.

Der Bahnhof als Eingangstor für die Kulturstadt Unkel ist durch die Schaffung eines neuen Bahnhofsvorplatzes aufzuwerten. Dabei sollen die vorhandenen Bäume an der Siebengebirgsstraße so weit wie möglich erhalten bleiben. „Ein Plankonzept mit einem massiven Eingriff in den vorhandenen Baumbestand ist auch aus der Sicht des Klimaschutzes nicht akzeptabel“, unterstreicht die CDU-Fraktion in ihren Eckpunkten.

Aus ökologischen Gründen sind Anreize für eine stärkere Nutzung des ÖPNV/SPNV zu schaffen. Daher ist eine Ausweitung der Umsteigemöglichkeiten durch zusätzliche Park- und Fahrradstellplätze geboten. Zum Schutz der Fußgänger sollen die Hochborde vor den Häusern gegenüber dem Bahnhof erhalten bleiben.

Auf dem Gelände des früheren Güterbahnhofs an der Rabenhorststraße muss nach Ansicht der CDU durch die Ausweisung eines neuen Park+Ride-Platzes zusätzlicher Parkraum gewonnen und der Bahnhof als Verknüpfungsanlage entsprechend aufgewertet werden. Damit werde gleichzeitig verhindert, dass das Bahnhofsumfeld an der Siebengebirgsstraße lediglich als Parkplatz wahrgenommen wird. Die Ausweisung des Parkplatzes könnte nach CDU-Auffassung auch kurzfristig erfolgen, um die Parksituation vor dem Bahnhof zu entspannen.

Besonderes Augenmerk will die CDU-Fraktion auf die Barrierefreiheit für beeinträchtigte Menschen legen. Der Zugang zum Bahnsteig Gleis 1 (Richtung Koblenz) kann unmittelbar barrierefrei gestaltet werden. Mit der DB AG soll verhandelt werden, wie ein barrierefreier Zugang zum Bahnsteig Gleis 2 (Richtung Köln) geschaffen werden kann. „Eine kostengünstige Lösung könnte in einem direkten Zugang vom neuen Parkplatz an der Rabenhorststraße mit einem beschrankten Bahnübergang über das Ausweichgleis 3 sein.“, heißt es in dem Eckpunktepapier. Auch die Bushaltestellen vor dem Bahnhof sollen barrierefrei ausgebaut werden.

Um den Baumbestand im nördlichen Bereich der Siebengebirgsstraße zwischen Alter Kirchweg und großer Unterführung nicht zu gefährden, soll nach Ansicht der CDU auf einen Neubau dieses Straßenabschnitts verzichtet werden. Dies bedeutet, dass nur der Straßenabschnitt im Bereich vor dem Bahnhof (Fördergebiet) neu gestaltet wird. Im nördlichen Teil der Siebengebirgsstraße soll lediglich eine Instandsetzung durch Abfräsen und Erneuerung der Fahrbahndecke erfolgen.

Die Siebengebirgsstraße als nördliche Zufahrt zur Innenstadt ist gekennzeichnet durch ein hohes Maß an Durchgangsverkehr sowie durch Zielverkehr zum Bahnhof. Die Stadt Unkel soll die Siebengebirgsstraße daher nach Auffassung der Christdemokraten für die Abrechnung von Straßenausbaubeiträgen als Straße „mit ganz überwiegendem Durchgangs- aber wenig Anliegerverkehr“ einstufen. Bei dieser Einstufung beträgt der Gemeindeanteil 70 Prozent der Kosten für die Straßenerneuerung, der Anliegeranteil 30 Prozent. Dagegen ist im Haushalt der Stadt Unkel eine 50:50 Finanzierung vorgesehen.

Außerdem soll die Verwaltung prüfen, wie für die Straßenausbaubeiträge für den Bereich vor dem Bahnhof ein eigener Abrechnungsabschnitt begründet werden kann. Damit würden nur die Anlieger des neu gebauten Straßenabschnitts zu den Straßenausbaubeiträgen herangezogen. Dies wird von der Verwaltung kritisch gesehen, um dieses Ziel dennoch zu erreichen, sollte nach Ansicht der CDU überlegt werden, den entstehenden Platz durch eine entsprechende Neubenennung „Bahnhofplatz“ hervorzuheben und die Siebengebirgsstraße (ohne die Hausnummern neu zu vergeben) erst ab Alter Kirchweg beginnen zu lassen.

Pressemitteilung

CDU-Fraktion im Unkeler Stadtrat

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Kommentare
juergen mueller:
Frau Esken u.Erfahrung? Die SPD u.gute Umweltentwicklungen u.sozial verträglicher Klimaschutz schon "immer" eine Herzensangelegenheit? Seit wann das denn?Schon mal besser gelogen. Es ist nicht zu fassen,mit welcher Abgebrühtheit man sich hier noch als glaubhaft verkaufen u.aus dem roten Scherbenhaufen noch ein einigermaßen ansehnliches Puzzel machen will.Anstatt sich die Glaubensfrage selbst zu stellen,wird weiter lustig polarisiert u.an für die mit sozialen Unwahrheiten zu fütternde Bevölkerung gearbeitet.Sozial u.christlich sollte die SPD aus ihrem Wortschatz einfach streichen.
Uwe Klasen:
Schon zweimal startete der Sozialismus in Deutschland " ... in die neue Zeit" und endete Tragisch!
juergen mueller:
Bei all dieser Lobhudelei wird wohl vergessen,dass durch SchuWi Koblenz in eine Schuldenfalle geraten ist,von der sie sich bis dato u.bis in die Zukunft nicht erholen wird.Auch unvergessen sollte sein,dass er Widerstände aus der Bevölkerung als "Blödsinn" abgetan hat.Und ja,zu seiner Zeit als OB durchgeboxte Projekte haben Koblenz auch geschadet.Apropo Umweltamt - eine Phantombehörde,deren Berechtigung über Jahrzehnte man als überflüssig bezeichnen kann,da sie in Sachen Umwelt total versagt hat.Vermessen u.voreingenommen ist zu behaupten,in seiner Amtszeit habe eine wohltuende/offenherzige Identifikation der Koblenzer Bevölkerung mit ihrer Heimatstadt stattgefunden.Ich finde,dass hier ein Mensch seine Arbeit gemacht hat nach dem Motto:"Mein Wort ist Gesetz",nach seinen Vorstellungen,keine Widerstände duldend,schon garnicht aus der Bevölkerung.Unter "etwas besonderes u.unverzichtbar" stelle ich mir etwas anderes vor.Es fehlt nur noch,dass Hofman-Göttig ebenfalls Ehrenbürger wird.
Christian S.:
Ich lebe seit Jahren in den USA. Eigentlich wollte ich zurückkehren nach Deutschland. Aber mir wird himmelangst bei diesen Entwicklungen. Ich fühle mich nicht mehr sicher bei meinen Besuchen in Deutschland. Es wird immer meine Heimat bleiben, doch eine die ich nicht wiedererkenne.
Karl:
Ein Deutschland in den wir gut und gerne leben!!!! Es kotzt einen an. Es wird einfach alles hingenommen!
Donald Trump:
An solche Vorfälle müssen wir uns erinnern, wenn wir auf dem Weg zur Wahlurne sind.
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