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Corona-Situation in der Verbandsgemeinde Weißenthurm

Kommunen arbeiten Hand in Hand

30.03.2020 - 15:56

Das Corona-Virus bestimmt das öffentliche Leben in der Verbandsgemeinde Weißenthurm. Stand 24. März sind 21 Personen aus dem Gebiet der Verbandsgemeinde Weißenthurm positiv auf das Virus getestet worden. Eine weitere Ausbreitung ist sehr wahrscheinlich. Ziel ist es jedoch, das Tempo der Ausbreitung zu verringern, um somit ein Abflachen der Infektionskurve zu erreichen und somit die medizinische Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Die Verbandsgemeinde hat in den vergangenen Tagen und Wochen zahlreiche durch Land und Kreis vorgegebene Maßgaben umgesetzt und darüber hinaus gemeinsam mit ihren zwei Städten und fünf Ortsgemeinden Ideen und Maßnahmen entwickelt, die zur Eindämmung des Corona-Virus beitragen. Bürgermeister Thomas Przybylla und die Stadt- und Ortsbürgermeister befinden sich im ständigen Austausch untereinander und begleiten aktiv die aktuellen Auswirkungen durch einen in der Verwaltung eingerichteten Krisenstab.

+++Quarantäne-Helfer+++

Gemeinsam mit den zwei Städten und fünf Ortsgemeinden hat die Verbandsgemeinde Weißenthurm eine Struktur von Quarantäne-Helfern aufgebaut. Diese Quarantäne-Helfer können Personen, welche vom Gesundheitsamt unter häusliche Quarantäne gestellt wurden oder Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf mit Lebensmitteln, Medikamenten oder Produkten des täglichen Lebens versorgen.

Jede der Städte und Ortsgemeinden hat einen festen Ansprechpartner, an den sich der aufgeführte Personenkreis wenden kann. Dieser übernimmt für seine Gemeinde die weitere Koordination. Innerhalb kürzester Zeit konnten in den Gemeinden ein Helferstamm mit über 250 Personen eingerichtet werden.

Nähere Informationen zu den Ansprechpartner finden Interessierte auf der Homepage der Verbandsgemeinde Weißenthurm über folgenden Link: https://www.verbandsgemeindeweissenthurm.de/aktuelles/pressemitteilungen/2020/quarantaene-helfer-in-der-verbandsgemeinde-weissenthurm/

+++Notfallbetreuung in den Osterferien+++

Die Kindertageseinrichtungen und Schulen in der Verbandsgemeinde Weißenthurm sind seit dem 16. März zunächst bis zum Ende der Osterferien geschlossen. In den Kindertageseinrichtungen und Schulen stehen Notgruppen zur Verfügung. Die Notbetreuung richtet sich vor allem an Kinder von Erziehungsberechtigten, die in systemrelevanten Berufen tätig sind. Diese Regelung der Landesregierung gilt zunächst bis zum Ende der Osterferien (17. April). Die kommunale Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Weißenthurm wird unterstützend für den Personenkreis der Schulkinder, welche aktuell Anspruch auf eine Notbetreuung hat, für die Zeit der Osterferien eine Notfallbetreuung anbieten. Geplant sind Betreuungsgruppen in den Zeiträumen 06.-09. April und 14.-17. April.

+++Sicherstellung der Wasserver- und Abwasserentsorgung+++

Die Wassergewinnung und die Abwasserentsorgung zählt zur kritischen Infrastruktur in Deutschland und wird durch die Verbandsgemeinde Weißenthurm sichergestellt. In den letzten Tagen wurden auch in der Wassergewinnungsanlage in Kaltenengers und dem Klärwerk der Verbandsgemeinde alle notwendigen Maßnahmen sowohl zum Schutz der Belegschaft als auch zur Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe getroffen. Der Schwerpunkt liegt hierbei bei der Sicherstellung eines Notbetriebs durch entsprechendes Personal. Dieses wurde durch die Aufteilung in Teams voneinander isoliert, um die Chance einer Ausbreitung des Corona-Virus innerhalb der Belegschaft so gering wie möglich zu halten.

+++Aufrechterhaltung des Verwaltungsbetriebs+++

Im Zuge der Bemühungen, die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, ist die Verbandsgemeindeverwaltung Weißenthurm seit Donnerstag, 19. März bis auf weiteres für den Publikumsverkehr nur noch beschränkt zugänglich. Dennoch können persönliche Termine vor Ort in dringenden Notfällen vergeben werden. Bürgerinnen und Bürger sollen vorrangig per E-Mail oder auch telefonisch Kontakt mit den Sachbearbeitern aufnehmen. Ziel ist es, den Kundenverkehr im persönlichen Kontakt so weit wie möglich einzuschränken. Der Dienstbetrieb wird weiter aufrechterhalten.

+++Einsatzbereitschaft der

Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Weißenthurm+++

Die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Weißenthurm haben umfangreiche Vorkehrungen getroffen, um die volle Einsatzbereitschaft auch während der Corona-Krise sicherstellen zu können. Neben einer Bevorratung mit erforderlichen Schutzkomponenten zählt insbesondere die Einteilung der Einsatzkräfte in mehrere unabhängig voneinander operierende Gruppen, um so Kontakte auszuschließen. Auch in dieser besonderen Situation können sich die Bürgerinnen und Bürger auf ihre Feuerwehr verlassen.

Bürgermeister Thomas Przybylla appelliert in dieser Ausnahmesituation an die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Weißenthurm: „Die Entwicklung in den letzten Tagen und Wochen hat das Corona-Virus zum allumfassenden Thema werden lassen. Die immer schärfer werdenden Verfügungen von Bund und Land greifen tief in unser tägliches Leben ein. Ich bitte jeden Einzelnen, sich an die gemachten Vorgaben zu halten. Nur so können wir eine weitere Ausbreitung verlangsamen. Gleichzeitig danke ich den zahlreichen Menschen in unserer Verbandsgemeinde, die sich in diesen Zeiten solidarisch zeigen. Sei es durch Nachbarschaftshilfen oder der Bereitschaft, als Quarantäne-Helfer Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Lebensmitteln, Medikamenten oder anderen Produkten des täglichen Lebens zu versorgen. Die Bewältigung dieser Situation kann nur gemeinsam gelingen. Achten Sie auf sich und Ihre Mitmenschen und bleiben Sie gesund!“

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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