Familienkarte in der Stadt Koblenz und dem Kreis Mayen-Koblenz

Familienministerin Katharina Binz gibt Startschuss

14.01.2022 - 15:38

Kreis Mayen-Koblenz. Ab sofort können Familien in der Stadt Koblenz und dem Landkreis Mayen-Koblenz von den Vorteilen der Familienkarte Rheinland-Pfalz profitieren. Familienministerin Katharina Binz hat heute gemeinsam mit dem Koblenzer Oberbürgermeister David Langner und dem Landrat des Kreises Mayen-Koblenz, Dr. Alexander Saftig, den Startschuss dazu gegeben.


„Mit der Familienkarte wollen wir Familien unterstützen, entlasten und informieren. Neben Vergünstigungen für Geschäfte und Online-Angebote, aber auch für lokale Vereine oder Kultur- und Bildungseinrichtungen, bietet die Karte Familien nützliche Informationen und Unterstützungsangebote und setzt positive Anreize für ein nachhaltiges Leben. In ihrem Konzept ist die Familienkarte Rheinland-Pfalz damit deutschlandweit einzigartig“, betont Familienministerin Katharina Binz. „Ich freue mich, wenn wir mit der Familienkarte die Lebensqualität von Familien verbessern und ihnen Unterstützung für ein nachhaltiges und entspanntes Familienleben geben können.“

Die Karte ist eine Mischung aus analoger und digitaler Welt. Für den persönlichen Kontakt im Verein oder im Geschäft beinhaltet sie eine normale Scheckkarte. Auf familienkarte.rlp.de sind alle Informationen gebündelt. Hier kann man sich informieren, und auch auf spezielle Angebote für Karteninhaberinnen und Karteninhaber zugreifen. In beiden Kommunen haben sich in der Vorbereitungsphase 76 Partnerinnen und Partnern, davon 31 mit speziellen Familienkarten-Vorteilen gemeldet, die mit ihren Angeboten für alle angemeldeten Familien direkt verfügbar sind. „Ich wünsche mir, dass wir viele Partner*innen aus den Bereichen Freizeit, Kultur, Vereine, Beratung, Gewerbe und Nachhaltigkeit aus Koblenz und der Region finden und listen können, die sich an dem Projekt beteiligen“, sagt David Langner, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz. „Gerade in den letzten Monaten waren Familien durch die Pandemie mit enormen Herausforderungen konfrontiert. Daher freue ich mich, dass Familien durch die Karte in Zukunft weiter gestärkt werden.“ Und auch Dr. Alexander Saftig, Landrat des Kreises Mayen-Koblenz, weiß von den Vorteilen für die Familien. „Die Familienkarte ist ein Zugangstor zu Informationen und Möglichkeiten, von denen jedes Familienmitglied profitieren kann. Hand in Hand werden wir gemeinsam mit unseren Partnern aus Handel, Gastronomie, Dienstleistung, Freizeit- und Kultureinrichtungen das Projekt unterstützen und Anregungen für ein nachhaltiges und attraktives Familienleben geben.“ Für die Familienkarte endet mit der Aufnahme des Landkreises Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz die einjährige Pilotphase. Bislang gibt es die Familienkarte schon in der Stadt Ludwigshafen und im Landkreis Kaiserslautern. Ab Sommer soll die Familienkarte dann schrittweise landesweit eingeführt werden.

Ministerium für Familie,

Frauen, Kultur und Integration

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Achtung: Der Aufruf gilt ab heute, 20 Uhr!

ver.di ruft zum landesweiten Busfahrerstreik auf

Rheinland-Pfalz/Mainz. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Busfahrerinnen und Busfahrer des privaten Omnibusgewerbes Rheinland-Pfalz, am heutigen Mittwoch, den 19.01.2022, ab 20:00 Uhr aus dem laufenden Betrieb zum Streik auf. Das Ende ist noch nicht absehbar, heißt es am Mittwoch von ver.di Verhandlungsführer, Marko Bärschneider. mehr...

Der Lagerraum der Zeltlagergemeinschaft Ahrbrück wurde von der Flut völlig zerstört - die Hoffnung möchte man dennoch nicht verlieren

„Wir haben einen Totalverlust“

Ahrbrück. Eigentlich wäre der LKW mit den großen Zelten, der mobilen Küche, den Sitzbänken und Tischen am 14. Juli raus aus Ahrbrück in Richtung Eifel gewesen. Doch das traditionsreiche katholische Zeltlager wurde vom Leitungsteam abgesagt – Corona. So befand sich das ganze Hab und Gut in der Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli an seinem angestammten Platz, dem Keller des Pfarrhauses in Ahrbrück. Keine 50 Meter von der Ahr entfernt. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare
Reinhard Hiß:
Ich erwarte, dass der Besitzer der Insel den Schulbetrieb beendet, das Gebäude einige Jahre verfallen lassen und dann mit dem Argument des Verfalls eine Genehmigung für einen anderen Betrieb durchsetzen wird. Die Zeit spielt für ihn. So lange kein wirklich Mächtiger sie unterstützt, werden die Schwachen,...
LM:
Toller Brief!! Respekt. Ich hoffe das auch Herr Otto Neuhoff den liest. Als ich gestern Abend im Rathaus genau das angesprochen habe, hat er als Antwort nur gesagt, dass Brüche und Neuanfänge schon mal im Leben vorkommen würde. Sorry, aber welche Werte wollen sie denn vermitteln Herr Neuhoff?...
Wolfgang Hellenbrandt4:
Ein sehr emotionaler Leserbrief. Kann ich alles mitfühlen. Meine Tochter hat selbst 1999 auf der Insel Abi gemacht. Was ist nun passiert? Ein Vertrag wird zwischen zwei Parteien geschlossen. Es ist doch jedem klar, dass nur geschriebene und festgelegte Inhalte juristisch Bestand haben. Offensichtlich...
S. Schmidt:
Die CDU hat gewaltig Mitschuld an diesem Dilemma. Die sogenannte Energiewende, die horrenden Steuern und Abgaben auf Energieformen (Strom, Treib- und Heizstoffe), sowie die, jährlich, steigende CO²-Steuern, treiben die Inflation und verteuern alle Produkte und Dienstleistungen und sind Produkte der...
Jutta Lingansch :
Wenn dies in einem Neubaugebiet geschehen ist, geh ich davon aus dass der Junge dort auch wohnt und meistens befinden sich dort auch Bolzplätze. Da würde ich mein Kind nicht jedesmal zum Spielen hinbegleiten. Und wenn das Kind in Begleitung unterwegs gewesen wäre, an der Hand der Mutter oder dem...
Gabriele Friedrich:
Welche Eltern lassen denn zwei 8-jährige Kinder alleine irgendwohin gehen? Es gibt keine Situation, in denen so junge Kinder sich helfen könnten. Es gibt auch keine schwarz-weißen Pinscher, allenfalls ein Mischling. Es war sicher weit und breit keiner da, der den KIndern helfen konnte ( oder wollte...
Service