Bürgerinitiative „L126 - wenn dann richtig“

Flyer-Aktion findet großen Zuspruch in der Bevölkerung

14.09.2020 - 11:10

Sankt Sebastian. Da die Bürger von Sankt Sebastian bisher nicht über die aktuelle Planung der Ortsumgehung L126 in Kenntnis gesetzt wurden, obwohl einigen Vertretern der Ortsgemeindeverwaltung seit Wochen ein Planentwurf vorliegt, wie der LBM schriftlich bestätigte, lässt die Bürgerinitiative weiter Taten folgen. Mit einem Flyer informierte sie alle Bürger in Sankt Sebastian und erfährt dafür großen Zuspruch aus der Bevölkerung. Auch die COVID-19 Situation ist für einige Anwohner kein Argument für das Ausbleiben einer überparteilichen Informationsveranstaltung und für eine vorschnelle Abstimmung im Rat. Bereits am 1. Oktober soll im Gemeinderat in Sankt Sebastian der Beschluss über den Planentwurf gefasst werden, lautet es in einer Pressemitteilung vom „Team Ortsgemeinde“. Für die Bürgerinitiative ist es weiterhin völlig unverständlich, dass eine Verkehrsuntersuchung vom LBM aus dem Jahr 2003 für den Planentwurf zugrunde gelegt wurde. Auf die Nachfrage, warum es keine neue, aktuelle Verkehrsuntersuchung vor der jetzt erfolgten Planung gab, erhielt die Bürgerinitiative weder vom LBM, noch vom Bürgermeister eine Antwort. Hier werden also Annahmen für eine Umgehungsstraße zugrunde gelegt, die 17 Jahre alt sind! Die Bürgerinitiative ist nicht grundsätzlich gegen eine Trasse. Sie soll aber so geplant werden, dass sie sinnvoll für den Ort ist und ihn entlastet. Ohne ortsmittige Anbindung und basierend auf einer 17 Jahre alten Verkehrsuntersuchung stellt sie die Sinnhaftigkeit einer sehr ortsnah verlaufenden Umgehungsstraße in Frage. Im Klartext: Die Umgehungsstraße wird dadurch zur Belastung und nicht zur Entlastung! Wenn eine ortsmittige Anbindung nicht umsetzbar ist, warum wird die Umgehungsstraße dann nicht in weitem Abstand zum Ort geplant? Die Resonanz aus der Bevölkerung verstärkt die Forderung nach einer transparenten Informationspolitik und Einbindung der Einwohner, bevor ein Beschluss im Gemeinderat hinsichtlich der Umgehungsstraße gefasst wird.

Pressemitteilung

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Kommentare
Harald Zobel:
Gute Ideen und Lösungsvorschläge, die in der Pandemie dienlich wären, interessieren viele Menschen nicht. Auch nicht wenn es um Kinder geht. Die physischen und psychischen Spätfolgen, die unsere Kinder durch das Tragen einer "Schutzmaske" erleiden, sind noch garnicht abschätzbar. Die Kritiker des Kommentars von Herrn Dr. Bollinger, glänzen vor allem durch Desinteresse und Halbwissen. Sie leisten hier keinen positiven Beitrag. Es geht wie immer nur um das diskreditieren der AfD, aufgebaut auf abgedroschenen Phrasen. Herr Dr. Bollinger und Herr Bleck sind hervorragende Politiker in Kommunal-, Landes-, und Bundespolitik. Sie interessieren sich noch für die Probleme der Bevölkerung. Was die Politiker der anderen Parteien in den letzten Jahren mit oder ohne "Abschluss" zustande gebracht haben, liest sich wie ein "Schwarzbuch der Politik" !
Patrick Baum:
@Antje Schulz, es ist völlig richtig, daß in der AfD Rheinland-Pfalz das Chaos herrscht. Nicht ohne Grund liegt die AfD in Rheinland-Pfalz in den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl zum Glück deutlich unter ihrem Wahlergebnis von 2016. Der Grund dafür liegt in der katastrophalen Arbeit des AfD-Landesvorstands um die Führungspersonen Michael Frisch und Jan Bollinger. Inhaltlich hat die AfD Rheinland-Pfalz außer abstrusen Forderungen nichts zu bieten. Zum Leserkommentar von Natalie Bleck ist zu schreiben, daß diese auch eine AfD-Funktionärin ist. Sie ist auch die Ehefrau des AfD-Abgeordneten Andreas Bleck, der fast 20 Semester Semester erfolglos auf Lehramt studiert hat und jetzt ohne jeglichen Berufs- oder Studienabschluß im Bundestag sitzt.
Natalie Bleck:
Es nicht richtig, dass Herr Frisch die Maskenpflicht in Schulen befürwortet hat. Er sprach sich Ende April - als es noch deutlich weniger Daten zu Covid-19 gab - für eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen aus. Und er hat kritisiert, dass die Landesregierung es versäumt hat, flächendeckend professionelle Schutzmasken für die Bevölkerung zu beschaffen. Und damit hat er Recht! Denn diese sind nun mal besser als selbstgenähte Baumwollmasken, wie erste Studien zeigen. Im Übrigen hatte die Regierung in den letzten Monaten ausreichend Zeit, Masken zu beschaffen und hat es wieder einmal versäumt.

Auf nach Bayern

juergen mueller:
Was heißt vor Kurzem? Eine mehrtägige Reise ausgerechnet nach Bayern, unter anderem nach Berchtesgaden. Interessant wäre zu erfahren, WER von den durchweg älteren Teilnehmern mittlerweile positiv getestet wurde bzw. entsprechende Symptome aufweist. Nicht immer auf den "Jungen" herumhacken - den "Alten" fehlt es ebenso an Vernunft, Einsicht und Rücksichtnahme. KEINER dieser Unvernünftigen trägt eine Maske, geschweige denn Abstand wird eingehalten. Wenn infiziert - dann bloß nicht jammern.
Baruch Zuckerfeld :
Faktisch haben selbst die Unprofessionelln Ermittlungen seitens der Polizei den Verdacht auf Kindesmissbrauch erhärtet männliche DNA wurde definitiv laut Kriminalbericht und des Arzt Berichts der mir auch vorliegt gefunden so wurden auch Rötungen und Hämatome gefunden fest gestellt zudem sind die Erlebnisse und Schilderungen der kleinen zu Detailgetreu als das man das erfinden würde
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