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SPD Meckenheim informiert sich über Verkehrssituation an L471 in Altendorf und Ersdorf

Geplante Maßnahmen zum Teil ungeeignet

Geplante Maßnahmen zum Teil ungeeignet

Stefan Pohl (vierter v.r.) bei der Ortsbegehung in Altendorf und Ersdorf. Foto: privat

23.06.2020 - 12:38

Meckenheim. Die unbefriedigende Verkehrssituation an der L471 beschäftigt viele Altendorfer und Ersdorfer bereits seit langer Zeit. Erst kürzlich stellte der technische Beigeordnete Heinz-Peter Witt in einer Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt die neuen Pläne der Stadtverwaltung für vier umfangreiche und kostenintensive Maßnahmen in Altendorf und Ersdorf der Öffentlichkeit vor. Im Rahmen einer Ortsbegehung erkundigte sich nun Stefan Pohl, SPD-Bürgermeisterkandidat für Meckenheim, gemeinsam mit Michael Fengler, SPD-Ratskandidat für Altendorf, und Maurice Hilgers, SPD-Ratskandidat für Ersdorf, über die mit der Verkehrssituation verbundenen Schwierigkeiten, insbesondere zu Stoßzeiten und durch Ausweichverkehr bei Stau auf der A61. Unter sachkundiger Führung von Heinz Büsgen, Claudia Mehlan, Rolf Schuh und Peter Koll (alle Bürgerinitiative L471) zog die Gruppe, der sich auch die SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Brigitte Kuchta sowie die SPD-Ratsmitglieder Peter Zachow und Barbara Heymann anschlossen, vom Ortseingang Ersdorf (von Wormersdorf kommend), über die S-Kurve an der Ersdorfer Kirche, weiter am Friedhof vorbei bis zur Gaststätte „Ohm Hein“ in Altendorf. Dabei wurde deutlich, dass die von der Stadtverwaltung geplanten Maßnahmen nicht nur den Meckenheimer Haushalt viel zu intensiv belasten würden, sondern zum Teil auch ungeeignet sind, um die von der Bürgerinitiative L471 gewünschte Verkehrsberuhigung zu erreichen. So waren sich alle Anwesenden einig, dass eine Verkehrsberuhigung am Ortseingang Ersdorf (von Wormersdorf kommend) nicht durch die geplante Verschwenkung erreicht werden kann. Stefan Pohl schlug vor, die Fahrbahn stattdessen durch Kunststoff-Fahrbahnteiler direkt hinter der Ortseinfahrt künstlich zu verengen, um durch den Gegenverkehr eine natürliche Entschleunigung zu erreichen. Die Kunststoff-Fahrbahnteiler sind auch deutlich preiswerter zu realisieren als die von der Stadtverwaltung vorgesehenen, umfangreichen Baumaßnahmen, denen überdies auch mehrere Parkplätze zum Opfer fallen würden. Für den Bereich der S-Kurve vor der Ersdorfer Kirche regte Ratskandidat Maurice Hilgers die Anordnung einer Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometer an. Ergänzend dazu wünschten sich die Mitglieder der Bürgerinitiative L471 eine Behelfsampel an dieser Stelle, um die Straßenüberquerung vor allem für Kinder und ältere Menschen sicherer zu machen. Ratskandidat Michael Fengler begrüßte die von der Stadtverwaltung geplante Querungsanlage im Bereich Ahrstraße auf Höhe der Gaststätte „Ohm Hein“ in Altendorf. Er regte jedoch an, diese zusätzlich mit einem Fußgängerüberweg (Zebra-Streifen) zu kombinieren. Schließlich könnte die Stadt Meckenheim auch eine teilstationäre Verkehrsüberwachung mit Blick auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Bereich des Friedhofs einrichten.


Umfrage geplant


Die damit in Frage kommenden Möglichkeiten, um die unbefriedigende Verkehrssituation an der L471 zu entschärfen, sind also vielfältig. Bürgermeisterkandidat Stefan Pohl und die beiden Ratskandidaten, Michael Fengler und Maurice Hilgers, werden daher in den kommenden Wochen eine Umfrage in Altendorf und Ersdorf durchführen, um zu ermitteln, wie die Altendorfer und Ersdorfer die Verkehrssituation selber wahrnehmen und welche Maßnahmen die Anwohner bevorzugen. „Wesentliche und vor allem kostenträchtige Entscheidungen sollten stets unter Einbeziehung der Anwohner erfolgen. Ihr Wille ist maßgeblich.“ begründete Bürgermeisterkandidat Stefan Pohl das von der SPD gewählte Verfahren. Die Umfrage wird an alle Haushalte in Altendorf und Ersdorf ausgeliefert. Zusätzlich können die Altendorfer und Ersdorfer auch online unter http://umfrage.jusos-meckenheim.de teilnehmen.

Pressemitteilung

SPD Meckenheim

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juergen mueller:
Eine anerkenneswerte Aktion,obwohl gerade das "politische Mitradeln" nicht überzubewerten ist. Man ist halt dabei,zeigt Solidarität - aber weiter auch NICHTS. Denn diejenigen,denen es ernst ist mit dieser Aktion,die stehen letzten Endes auf verlorenem Posten,da letzten Endes es NICHT von ihnen abhängt,ob sich etwas ändert oder nicht. POLITIK schleicht sich immer dort ein,wo für das eigene Image etwas zu holen ist - man beteiligt sich - präsentiert sich - fährt heim,duscht,isst,trinkt und ... vergisst - ein Karussell,dass sich seit Jahrzehnten dreht,ohne dass sich wesentlich etwas ändert, außer,dass sich die Probleme häufen,unsere Lebensqualität schrumpft, unser Mitspracherecht = 0 ist u.die Politik sich in wenigen Jahren "gesundgeredet" hat,sich auf einem mit Steuergeld finanzierten Polster gut ausruhen kann,während der "kleine Mann" nach 45 Arbeitsjahren zur TAFEL schleicht oder sich mit 2-3 Jobs über Wasser hält. FRAGE:"Hat jemand schon einmal einen abgearbeiteten Politiker gesehen?

„Wir dürfen jetzt nicht schludern“

Martin Tillmann:
Ein Riesenrad im März am Rhein??? Sind dann die Gondeln auch beheizt??
Gabriele Friedrich:
Das sind in der Tat 3 besonders tolle "Zauberer" Schön !
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