OB David Langner und SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland

Junge Menschen für Kommunalpolitik begeistern

Junge Menschen
für Kommunalpolitik begeistern

SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland und OB David Langner trafen sich mit jungen Leuten zum Gespräch. Foto: SPD Rhein-Lahn

02.12.2021 - 12:20

Koblenz/Rhein-Lahn-Kreis. Auf Einladung des SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland traf sich der Koblenzer Oberbürgermeister mit jungen, politikinteressierten Menschen zum Kamingespräch. David Langner erlebte junge Menschen, die sich in die Gesellschaft einbringen möchten, kein Blatt vor den Mund nehmen und vor allem wichtige Voraussetzungen für künftige politische Funktionen mitbringen. Für die Teilnehmer:innen des Mentoring-Programms, das die SPD Rhein-Lahn für politisch interessierte junge Menschen mit und ohne Parteimitgliedschaft anbietet, war das Kamingespräch eines der Highlights des dreitägigen Wochenendseminars in der Jugendherberge St. Goar unter der Leitung von Mike Weiland. „Uns ist es wichtig, unseren Teilnehmern neben theoretischen Grundlagen auch immer Erfahrungen aus der Praxis näherzubringen. Daher haben wir uns über den Besuch von David Langner besonders gefreut“, so Pauline Sauerwein, Organisatorin des Mentoring-Programms.


Als „Eisbrecher“ stellte David Langner sich zunächst selbst vor und erzählte von seinem politischen Werdegang. Er berichtete auch aus seiner aktuellen politischen Arbeit und welche Themen ihn persönlich sehr beschäftigen. Der SPD-Politiker und ehemalige Staatssekretär diskutierte mit den Nachwuchspolitiker:innen unter anderem über das Verkehrskonzept der Stadt Koblenz und betonte dabei die enorme Bedeutung von gut ausgebauten und sicheren Radwegen. Als Pendlerstadt müsse Koblenz aber auch weiterhin den PKW-Verkehr im Auge haben, so Langner. Eine flächendeckende Lade-Infrastruktur für E-Autos ist daher ein weiterer wichtiger Faktor für das Koblenzer Verkehrskonzept. Auch seitens der Teilnehmer:innen des Mentoring-Programms gab es zum Thema Verkehr einige Anregungen, wie Koblenz, aber auch Städte und Orte im Rhein-Lahn-Kreis künftig Fahrrad-freundlicher sein könnten.

Ein weiteres heiß diskutiertes Thema war die Bundesgartenschau (Buga) 2029, die im Oberen Mittelrheintal stattfinden wird. Hier betonte Langner die Wichtigkeit einer engen und frühzeitigen Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Städten und Orten, um das Event zum Erfolg zu führen. Wie Koblenz im Jahr 2011, kann die gesamte Region von einer gut geplanten und vielfältig gestalteten Buga sowohl finanziell als auch hinsichtlich der Reputation stark profitieren. Auch ist der Oberbürgermeister bereit, die Koblenzer Erfahrungen von 2011 in die Buga-Planung mit einzubringen und hierbei arbeiten Langner und Weiland in ihrer beruflichen Verantwortung auch als Bürgermeister bereits eng zusammen.

Neben diesen Themen bot auch die Corona-Pandemie, deren Auswirkungen sowie Privates aus dem Leben des Oberbürgermeisters reichlich Stoff für den weiteren Austausch zwischen David Langner und den Nachwuchspolitiker:innen. Für einige der Seminarteilnehmer:innen war es die erste Begegnung mit einem Oberbürgermeister und damit eine besondere Erfahrung im Rahmen des Seminars. Der SPD-Kreisvorsitzende Mike Weiland, dem politische Jugendarbeit besonders am Herzen liegt, zeigte sich sichtlich zufrieden mit dem guten Informationsaustausch. „Wir wissen es alle sehr zu schätzen, dass du dir trotz deines reichlich gefüllten Terminkalenders Zeit für uns genommen hast“, dankte Weiland David Langner für sein Engagement. Mit entsprechender Motivation gingen auch die anderen beiden Seminartage vonstatten, in denen überwiegend Wissen zu Parteienstrukturen vermittelt wurde.

Pressemitteilung SPD Rhein-Lahn

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06.12.2021 12:58 Uhr
juergen mueller

Dass junge Menschen sich für Politik interessieren ist begrüßenswert. Sie jedoch für einen Beruf zu begeistern, in dem Voraussetzung für ein Vorankommen Machtbewußtsein, Geltungsbedürfnis, Egoismus, Arroganz, Selbstsucht etc.sind, halte ich für eine gezielte Fehlleitung. Politik lebt von Fassade, der Geschmeidigkeit eines Aals, den man nie zu fassen bekommt und einer Redegewandtheit mit der man gestellten Fragen ausweicht und nicht gestellte beantwortet. Politiker treten oft als Weltverbesserer auf, ohne jedoch bei sich selbst anzufangen. Politik ist nicht von Glaubwürdigkeit geprägt, sondern beweist uns doch jeden Tag das Gegenteil. Eisbrecher - sich selbst markig und vermeintlich ausdrucksvoll als solcher zu bezeichnen ist genau das, wo man als junger Mensch anfangen sollte seinen gesunden Menschenverstand zu gebrauchen.



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Gabriele Friedrich:
@Frau Wolf, Sie können hier über den Verlauf "Brandschutz" lesen. ( Google ) nonnenwerth-hintergrundinformationen" Aktuelles gibt es auch auf der Website der Schule. Ich weiß nicht, wer sich alles für die Insel interessierte. Mir liegt diese Insel sehr am Herzen und ich kann es nicht leiden, das...
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K. Schmidt:
Zum Glück baut der Franzose seine Atomenergieproduktion noch weiter aus. Das der doofe Deutsche seine Energiewende gemäß dem alten Motto "Strom kommt aus der Steckdose" nur auf der Verbraucherseite nach oben schrauben will, jeder neuen Energieproduktion aber Steine in den Weg legt wo es nur geht, könnte...
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S. Schmidt:
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Egon aus dem schönen Andernach:
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