Die SPD-Fraktion im Koblenzer Stadtrat

Konzeption ‚Urbane Kunst‘

Konzeption ‚Urbane Kunst‘

V.li. Fritz Naumann, Marion Lipinski-Naumann und Dr. Thorsten Rudolph. Quelle: SPD-Stadtratsfraktion

26.02.2021 - 10:41

Koblenz. Die Möglichkeiten, jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform im öffentlichen Raum einer Stadt zu bieten, würde sich im Rahmen des Projektes ‚Urban art‘ auch in Koblenz anbieten. Hierbei würden städtische Freiflächen, etwa an Hausfassaden, für Kunstprojekte zur Verfügung gestellt. Ähnliche Projekte werden unter anderem in Mannheim, (‚Stadt, Wand, Kunst‘), in Berlin oder in Völklingen umgesetzt.


„Ein solches Projekt zielt vor allem auf junge Künstlerinnen und Künstler ab. Der Blick von der Balduinbrücke in Richtung Lützel macht an einer markanten Hauswand deutlich, welch eine große Bereicherung Kunst für das Gesamtbild einer Stadt haben kann. Es wäre toll, wenn solche Projekte auch an stadteigenen Flächen realisiert werden könnten“, so der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dr. Thorsten Rudolph. Urbane Kunst und hier insbesondere das Konzept ‚Urban Art‘ braucht natürlich Freiräume. Von Seiten der Sozialdemokraten ist man davon überzeugt, dass man innerhalb des Rates auch mit Linken und Grünen Gespräche führen kann, die zu einer Mehrheitsbildung beitragen.

„Gerade im Hinblick auf die Vorbereitungen der BUGA 2029 sollte das Ziel sein, ein junges Publikum anzusprechen“, ergänzt die Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann. Mit dem zur Verfügung stellen städtischer, öffentlicher Flächen würde die Stadt ihrer Vorbildfunktion nachkommen. Kulturausschussmitglied Fritz Naumann hat bereits einen Vorschlag: „Die öffentliche Fläche unterhalb der Rheinzollstraße wäre zum Beispiel ein geeigneter Ort, um Kunst darzustellen. Hier wäre die Möglichkeit vorhanden, die Kunst einem großen Betrachterkreis zu zeigen.“

Zudem regen die Sozialdemokraten an, im Zusammenhang mit dem Projekt ‚urban art‘ auch über eine Zusammenarbeit mit der Koblenzer Wohnbau GmbH nachzudenken, die an ihren Liegenschaften Fassadeflächen zur Verfügung stellen könnte.

Pressemitteilung der

SPD-Stadtratsfraktion

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28.02.2021 19:00 Uhr
juergen mueller

Kunst - auch eine Spielwiese der Politik, egal, ob man davon Ahnung hat oder nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob man hier überhaupt weiß, wovon man redet, redet, weil URBAN ART omnipräsent ist, was man ja auch immer selbst sein will. Hier geht es nicht um irgendeine Kleckserei sondern tatsächlich um Kunst, für die zuerst einmal der richtige Schauplatz vorhanden sein muss. Koblenz ist nicht Berlin, Hamburg u. schon garnicht New York. Koblenz ist eine Beamtenstadt, wo man nicht machen kann was man will. Und damit sind bereits Grenzen gesetzt. Wenn ich schon lese (Zitat) jungen Künstlerinnen u. Künstlern eine Plattform bieten - die BUGA 2029 als Ziel, ein junges Publikum anzusprechen, dann schwillt mir schon der Kamm. Alt ist out? Urban Art ist inzwischen zum Marketing-Oberbegriff geworden, was die Politik für ihre Zwecke ausnutzt für ein gutes Erscheinungsbild nicht berücksichtigend, dass Künstler eine Gesellschaft prägen, lässt man ihnen freie Hand. In Koblenz jedoch nicht möglich.



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Kommentare
juergen mueller:
Ja, nicht nur in bekannten Problemvierteln sondern auch in Rübenach lodert es. Wer, was sich von einer solchen Aktion was verspricht (oder nicht), wird es wohl selbst nicht wissen. Man kann nur spekulieren, wen und was denjenigen zu einem solchen Vorgehen antreibt. Registriert man, was sich an Jugend...
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