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Wiedereingliederung nach Krankheit

Landrat Saftig zurück im Kreishaus

Erster Arbeitstag nach rund viermonatiger Abwesenheit

Landrat Saftig
zurück im Kreishaus

Der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth (2.v.r.), Büroleiterin Petra Kretzschmann (rechts) und die Personalratsvorsitzende Heike Breitbach (links) begrüßten Landrat Dr. Alexander Saftig zurück in der Kreisverwaltung. Foto: Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

16.08.2019 - 10:05

Kreis MYK. Der Moment für eine Rückkehr hätte nicht besser gewählt werden können: Pünktlich zur Personalversammlung der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz betrat Landrat Dr. Alexander Saftig erstmals nach rund viermonatiger krankheitsbedingter Abwesenheit das Kreishaus. Die Erleichterung, ihren Chef wieder zu sehen, stand allen Mitarbeitern ins Gesicht geschrieben.

Im Rahmen der Wiedereingliederung wird Saftig zunächst nur interne Termine wahrnehmen. „Es geht mir jeden Tag ein wenig besser und es ist schön, wieder hier zu sein. Für die zahlreichen Genesungswünsche, die mich auf den unterschiedlichsten Wegen erreicht haben, möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken“, sagte der deutlich gerührte Landrat.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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23.08.2019 17:20 Uhr
Antje Schulz

Der Kommentar von K. Schmidt muß richtig gestellt werden. Die AfD hatte bei der Kreistagswahl nicht rund 350.000 Wähler, sondern rund 350.000 Stimmen. Jeder Wähler konnte bei Kreistagswahl bis zu 50 Stimmen vergeben.
Im Bundesdurchschnitt liegt die AfD momentan bei etwa 13 Prozent. Da sind 7,4 Prozent für die AfD bei der Kreistagswahl Mayen-Koblenz nunmal weiter unter Schnitt. Das heißt, daß die Wähler im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Arbeit der AfD nicht besonders zufrieden sind, jedenfalls weit weniger als im Bundesdurchschnitt. Und das liegt auch an der schlechten Arbeit von Uwe Junge.



23.08.2019 10:42 Uhr
K. Schmidt

Das Argument, alle Wahlen in der Konstitution sind vorher abgesprochen, soll deshalb nicht ziehen, weil auch die meisten anderen Beschlüsse vorher abgesprochen und somit nur noch abzunicken sind?
Und Junge soll man einfach nicht ernst zunehmen? Als Vorsitzender der drittstärksten Landtagsfraktion?
Leute, genau so hält man dieses politische Krankheitssymptom am Leben, genau so wird man die Afd nicht wieder los.
Bekämpft sie doch endlich mit vernünftiger Politik, nicht mit solch dilettantischen Quengeleien. Selbst die 350.000 Wähler bei der Kreistagswahl hat die AfD sich nicht selbst gewonnen, sondern die haben die anderen Parteien verloren. Warum versucht denn keiner, die zurück zu gewinnen? Das lässt sich so auf alle Ebenen übertragen. Man kann es nicht verstehen.



23.08.2019 09:25 Uhr
Antje Schulz

Uwe Junge ist kein ernst zu nehmender Politiker.



22.08.2019 14:27 Uhr
Karsten Kocher

Zum Kommentar von K. Schmidt ein paar Worte.
Selbstverständlich ist eine konstituierende Kreistagssitzung mehr als nur eine Formalie. Jede Partei zeigt sich möglichst vollzählig bei dieser Sitzung. Das Argument, es ist sowieso alles abgesprochen, zieht nicht. Es wird immer vorher alles besprochen und vorbereitet, bei jeder Sitzung.
Zudem hat die AfD im Landkreis Mayen-Koblenz alles andere als ein gutes Ergebnis bei der Kreistagswahl erzielt. Meiner Kenntnis nach steht bei der AfD bei der Kreistagswahl Mayen-Koblenz eine Sieben vor dem Komma, was weit unter dem AfD-Bundesdurchschnitt liegt. Auch hier zeigt sich, daß die politische Arbeit von Uwe Junge und der AfD nur schwach von der Bevölkerung angenommen wird. Und es interessiert die Bevölkerung durchaus, wer bereit ist, sich bei den Kreistagsversammlungen zu beteiligen und wem Privates wichtiger ist, obwohl er sich in den Kreistag hat wählen lassen. Uwe Junge handelt hier unverantwortlich.



22.08.2019 09:42 Uhr
K. Schmidt

Bei konstituierenden Sitzungen kommunaler Gremien werden regelmäßig ausschließlich Repräsentationsfunktionen, Ausschussbesetzungen und andere reine Formalitäten feierlich abgenickt, die vorher unter allen oder nur den Mehrheitsparteien längst als gemeinsamer Vorschlag aushandelt wurden.
Ich hoffe wirklich sehr, dass die AfD zukünftig nicht noch stärker wird, aber ich glaube kaum dass man das dadurch verhindern kann, dass man dem Landesvorsitzenden wochenlang immer wieder vorwirft, während der Landtagssommerpause den Geburtstag seiner Frau am Urlaubsort zu feiern, statt an diesem letztlich ziemlich unsinnigen Formalabnicken seines Kreistages teilzunehmen.
Die AfD bietet da nun wirklich genug Angriffsfläche, aber die politischen Konkurrenten und auch weite Teile der Gesellschaft hängen sich lieber an solchem Blödsinn auf. So werden wir noch einige Wahlerfolge dieser Partei erleben müssen. Leider.



21.08.2019 15:41 Uhr
Wally Karl

Herr Baum,
in Köln würde man sagen sie seien eine fiese Möp.
Solche Kommentare sollten Sie einfach unterlassen, die stören die friedliche Koexistenz.






21.08.2019 09:19 Uhr
Patrick Baum

Ein vorbildlicher Landrat, der Dr. Saftig.
Der krasse Gegensatz dazu ist Uwe Junge, der Landesvorsitzende der AfD Rheinland-Pfalz, dem eine Privatfeier wichtiger war, als die konstituierende Sitzung des Kreistags Mayen-Koblenz.
Dr. Saftig hat Verantwortungsbewußtsein, Uwe Junge hat dieses Verantwortungsbewußtsein nicht.



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Kommentare

Keine neue Infektion mit dem Coronavirus

juergen mueller:
KEIN Grund für Euphorie!!! Das Problem ist nicht, dass sich jeder auf politisch gesteuertes Handeln und Entscheidungen verlässt, sondern, dass ihm selbst das eigene Denken abhandengekommen ist, bzw. genommen wird. Sich alleine auf politisches Denken zu verlassen, ist einer der größten Fehler der Menschheitsgeschichte, was wir allzugerne vergessen. Das Abhandenkommen selbstständiges Denken ist nach wie vor eine Aufgabe, die sich vermeintlich politisch Verantwortliche gestellt haben.Wer dem nicht nachkommt,wird diskretitiert, in`s Abseits gestellt, für nicht vollgenommen. Kein Einzelfall, wie man am Beispiel der Bürgerinitiative RÜBENACH sieht,die sich seit Jahrzehnten gegen eine übermäßige Verkehrsbelastung RÜBENACH u.eine Erweiterung des GVZ A61/A48 stemmt - mit kleinen Erfolgen,die m.E. überbewertet werden,Erfolge, die sich in den nächsten Jahren stadtpolitischer Wirtschaftsförderung zeigen werden.Die BI Rübenach wird dies wegen Überalterung,fehlendem Nachwuchs NICHT mehr erleben.
Jean Seligmann:
Am 17.03.2020 gab Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) das unrealistische Regierungsversprechen: "Kein Arbeitsplatz geht wegen Coronakrise verloren!"
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
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