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Ellen Demuth unterstützt Forderung der Landwirte

Nitrat im Grundwasser

Nitrat im Grundwasser

Ellen Demuth, Mitglied des Landtages Rheinland-Pfalz. Foto: privat

20.01.2020 - 10:30

Neuwied. Die CDU-Landtagsfraktion und mit ihr die Landtagsabgeordnete Ellen Demuth setzen sich für die Überprüfung des Grundwasser-Messstellen-Netzes in Rheinland-Pfalz ein.

Ellen Demuth erklärt: „Wir haben große Zweifel, dass die vom Land gemeldeten Messwerte ein aktuelles Bild über den Nitratgehalt im Grundwasser wiedergeben und wir mit diesen Messungen die Ursache des hohen Nitratgehaltes ermitteln und dann auch zielgerichtet bekämpfen können.“

„Die Landesregierung muss mit mehr Nachdruck die von der CDU-Landtagsfraktion immer wieder geforderte weitere Differenzierung des Messstellennetzes vorantreiben und damit die Aussagekraft der „Roten Gebiete“ steigern. Länder wie Sachsen-Anhalt und Niedersachsen konnten mit einer Binnendifferenzierung den Anteil der ‚Roten Gebiete‘ stark verringern.

Staatssekretär Griese hatte in der letzten Plenardebatte erklärt, erst kürzlich, am 26. November 2019, Messwerte an die Bundesregierung übersandt zu haben. Wichtig ist nach unserer Ansicht aber vor allem, wie aktuell diese Messwerte sind, in welchem Untersuchungszeitraum diese Daten erhoben werden und ob diese Messwerte ein aktuelles Bild des Nitratgehaltes im Grundwasser liefern. Nur so können auch die Ursachen bekämpft werden.

Wir müssen ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten und nicht ausschließlich die Landwirtschaft. Andere mögliche Einflüsse müssen berücksichtigt werden, denn sauberes Grundwasser ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Für die Landwirte ist ein aussagekräftiges Messstellennetz notwendig um effektiven Gewässerschutz zu betreiben und gleichzeitig die bedarfsgerechte Nährstoffversorgung der Pflanzen sicherzustellen. Wie wichtig das Thema ist, zeigt auch die Anwesenheit der landwirtschaftlichen Verbände, nachdem die CDU-Landtagsfraktion das Thema auf die Tagesordnung des Ausschusses setzte.“

Ellen Demuth weiter: „Beim Neujahrsgespräch mit Julia Klöckner in Leutesdorf am vergangenen Sonntag machte die Bundeslandwirtschaftsministerin deutlich, dass Deutschland in diesem Bereich EU-Vorgaben erfüllen muss. Wir müssen also im Dialog eine Lösung finden, damit sich das Wirtschaften für unsere Landwirte lohnt und das Grundwasser geschützt wird.“

Pressemitteilung

Bürgerbüro der

Landtagsabgeordneten

Ellen Demuth

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22.01.2020 17:29 Uhr
juergen mueller

Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme.
KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!!
Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen".
Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!



21.01.2020 17:57 Uhr
juergen mueller

Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.



20.01.2020 20:16 Uhr
Helmut Gelhardt

Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden!
Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische
Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und
das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus
(marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind
Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'



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