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SPD-Fraktion möchte Möglichkeit einer Privatisierung prüfen lassen

Nur eine Privatisierung kann die Römer-Thermen retten

Römer-Thermen weisen im dritten Jahr in Folge einen Fehlbetrag von nahezu 1 Million Euro auf

08.10.2019 - 10:31

Bad Breisig. Bei den Breisiger Sozialdemokraten ist man sich aufgrund der Entwicklungen bei den Römer-Thermen und der wirtschaftlichen Aussichten sicher: „Nur eine Privatisierung kann den Erhalt der Römer-Thermen sicherstellen.“

Nachdem sich die Fehlbeträge in den vergangenen Jahren dramatisch erhöht haben, die Fördermittel für die Generalsanierung weiterhin auf sich warten lassen und die Prognosen der beauftragten Unternehmensberatung keine rosigen Zeiten für die Römer-Thermen vorhersagen, müsse gehandelt werden ist die einhellige Meinung der SPD-Fraktion im Bad Breisiger Stadtrat.

„Die Situation stellt sich so dar, dass die Römer-Thermen den Zahlen des Nachtragswirtschaftsplanes nach im dritten Jahr in Folge einen Fehlbetrag von nahezu 1 Million Euro aufweisen werden.

Rechnet man mit diesen Zahlen einmal die Haushalte der kommenden Jahre hoch, stellt man fest, dass die Stadt Bad Breisig in naher Zukunft aufgrund der Fehlbeträge handlungsunfähig sein wird, wo sie es jetzt bereits nahezu ist.“ stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Sebastian Goerke fest.

Aus Sicht der Sozialdemokraten führt auch das durch eine Unternehmensberatung erstellte Betriebskonzept zu keiner Ergebnisverbesserung. Die vorgelegten Zahlen dazu wurden in den Gremien immer wieder bestätigt.

Trotz Generalsanierung und neuem Betriebskonzept werden keine, die Stadtkasse entlastenden Ergebnisse zu erzielen sein.

„Aus unserer Sicht ist das Betriebskonzept nur eine lebensverlängernde Maßnahme. Selbst bei Umsetzung aller Maßnahmen könnten wir uns den Betrieb der Römer-Thermen nur einige Jahre länger erlauben, als ohne die Umsetzung dieser Maßnahmen.“ ist sich Goerke sicher.

„Aktuell haben wir nur zwei Optionen, wir machen die Römer-Thermen jetzt zu oder wir lassen uns die Römer-Thermen in ein paar Jahren durch die Aufsichtsbehörden schließen, weil wir pleite sind. Wir stehen als Kommunalpolitiker in der Pflicht, Handlungsoptionen zu schaffen und die sehen wir als SPD-Fraktion in der Auslotung verschiedener Modelle zur Einbindung von privaten Investoren oder Betreibern. Nur durch ein Privatisierungsmodell ist der Erhalt der Römer-Thermen und eine Entlastung der Stadtkasse überhaupt möglich, davon ist die SPD überzeugt.

Deshalb haben wir einen entsprechenden Antrag eingebracht“ schließt Goerke seine Ausführungen ab.

Pressemitteilung

SPD-Fraktion

im Stadtrat Bad Breisig

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Kommentare

Sinziger Kirmes findet nicht statt

egal :
Es war doch klar das man es absagen wird alles nur heisse Luft der Veranstalter. Wahrscheinlich wurde er unter Druck gesetzt mit Verlust seiner Stellung.
Peter Rein:
Nicht nachvollziehbar, wo gibt es Entscheider mit Rückgrat. Wir müssen damit leben, das Corona da ist und nicht mehr verschwindet. Wie tausende Viren etc. Dann bleiben wir demnächst nur noch eingesperrt und verlieren noch Hunderte von Arbeitsplätzen. Wer das verantwortet der gehört bestraft.
Gabriele Friedrich:
Also hatten die Täter wieder einmal leichten Zutritt zu einem Firmengelände. Langsam müssten doch die Leute klüger werden.Warum haben sie keine Sicherheitsvorkehrungen? Man kann in Deutschland alles machen, ohne Konsequenzen. In der Nacht sind alle Katzen grau-also hat sicher auch keiner was gesehen.
juergen mueller:
Mein letzter Besuch auf der "MS Wissenschaft" war interessant, aufschlußreich u.ist jedem zu empfehlen.Das war`s dann aber auch schon,bedenkt man,welche Anforderungen,Mühe und Kosten es erfordert,etwas wieder zu reparieren,dass uns Dank der Politik u.Wirtschaft dorthin geführt hat,wo wir uns alle heute befinden. WIR präsentieren hier für alle Bürger*innen ein Stück ZUKUNFT. Mit WIR meint sich die POLITIK mal wieder selbst u.WAS sie uns für die ZUKUNFT präsentiert,ist mehr als bescheiden u.beschämend. Da stellt sich jemand hin,verkörpert dieses ewig präsente,unglaubhafte politische ICH-Gefühl u.glaubt auch noch selbst an das,was er,betreffend unsere ZUKUNFT,sagt. Zu wünschen wäre,dass diejenigen,die von ZUKUNFT reden,diese auch am eigenen Leibe noch mitbekommen u.nicht nur die nächste Generation. Aber was interessiert die Politik schon ihr Geschwätz von gestern.
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