Marc Ruland besichtigt die alte Propstei

Sanierungsfortschritte der alten Propstei

Landtagsabgeordneter nutzte den
„Tag des offenen Denkmals“ für Besuch in Kruft

Sanierungsfortschritte der alten Propstei

Marc Ruland ließ sich den aktuellen Stand erläutern. Foto: privat

21.09.2020 - 11:46

Kruft. Der Aktionstag „Tag des offenen Denkmals“ findet jährlich am zweiten Sonntag des Septembers statt. Seit 1993 wird dieser bundesweit durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Ziel dieser Aktion ist es, die Bedeutung des baukulturellen Erbes erlebbar zu machen. In ganz Europa finden solche Aktionstage als European Heritage Days statt. Das Besondere: Meist werden historische Orte, die sonst nicht zugänglich sind, für die Öffentlichkeit geöffnet.

Der Andernacher Landtagsabgeordnete Marc Ruland (SPD) nutzte den diesjährigen Aktionstag für einen Besuch der alten Propstei in Kruft. Hier wird schon seit fast zwei Jahrzehnten ein Stück Heimatgeschichte restauriert und in Erinnerung gehalten. 2002 gründete sich der Förderkreis Heimatgeschichte und Alte Propstei Kruft e.V.

Engagierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort konnten den weiteren Verfall des barocken Gebäudes nicht mehr mit ansehen. In den letzten Jahren ist bereits viel geschehen. Unter anderem ist die Sanierung des Daches fertiggestellt. Plan ist nun, dass mehrere heimische Investoren insgesamt zehn barrierefreie Wohnungen in der alten Propstei realisieren, die dann zu Mieten um die 5 Euro/m2 vermietet werden sollen. Federführend bei diesem Vorhaben ist die Vorsitzende des Förderkreises, die Architektin Eva Steinberger-Theisen. Marc Ruland, MdL wurde von ihr durch das alte Gemäuer geführt und über die aktuellen Entwicklungen und Ziele informiert. Ruland überzeugten die Ansätze und Ziele des Förderkreises und begrüßte besonders den Plan, barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Bezugsfertig werden das historische Gemäuer und der angrenzende Neubau wohl in Mitte bis Ende 2021 sein.

„Das Projekt erhielt tolle Unterstützung durch unsere regionalen Abgeordneten und dies unabhängig von deren Parteizugehörigkeit. Dafür ganz besonders herzlichen Dank. Ein Dankeschön aber auch an die Institutionen und Behörden insbesondere Generaldirektion Kulturelles Erbe und ISB Infrastrukturbank Rheinland-Pfalz in Mainz, sowie Kreis- und Verbandsgemeindeverwaltung für die Unterstützung und konstruktive Zusammenarbeit“, wie Eva Steinberger-Theisen erklärt.

„Die alte Propstei prägt das Krufter Ortsbild. Hier läuft Dank des großen Engagements von Architektin Eva Steinberger-Theisen und den vielen Ehrenamtlichen ein gelungenes Projekt. Da ist es wichtig, dass auch von Seiten der Politik unterstützt wird! Im nächsten Sommer wird es bezugsfertig. Ich wünsche für den kommenden Endspurt viel Erfolg!“, so Ruland abschließend.

Pressemitteilung
Marc Ruland, MdL (SPD)

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Kommentare
Michael Gerz:
Und niemand der abgelichteten Herrschaften trägt einen Mund-Nasenschutz! Weiter so!
Gabriele Friedrich:
Und wo ist das unbürokratisch ? Führungszeugnis- selber zahlen Kurs auch selber zahlen? Wer macht das? Keiner !
S. Schmidt:
Hey Juergen, hier noch mehr Wissenschaft, hilft vielleicht: Prousa, D. (2020). Studie zu psychischen und psychovegetativen Beschwerden mit den aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen. Das Fazit dieser Studie: MNS = Katastrophe!
juergen mueller:
Corona in China - viele offene Fragen.Ihre Schlussfolgerung ist mehr als schädlich u.nicht nachahmenswert.China ist ein Überwachungs- u.Polizeistaat.Die Angst in China vor einem Neu-Ausbruch ist groß,Bewohner dürfen bestimmte Gebiete nicht verlassen.Das gleiche gilt für Japan.Woher Sie ihren (falschen) Optimismus nehmen,bleibt Ihnen überlassen.Ihre Verharmlosung ist kontraproduktiv u.schlägt sich in einem Egoismus nieder,der unsere Gesellschaft immer mehr auszeichnet.Politisch verordnete Maßnahmen u.Einschränkungen sind nicht das Allheilmittel,sondern ein Versuch,etwas in den Griff zu bekommen,mit dem man es bisher noch nie zu tun hatte,dem man im wahrsten Sinne des Wortes fast hilflos gegenübersteht.Anstatt Klugscheißerei zu betreiben u.andere Länder als beispielhaft zu zitieren,sollten Sie sich auf das konzentrieren u.akzeptieren,was bei UNS von Nöten ist.Akzeptieren SIE,Herr Schmidt,dass wir uns hier in Deutschland befinden,halten SIE sich an verordnete Maßnahmen oder reisen SIE aus
S. Schmidt:
Die Indizien dafür, dass ein Lockdown mehr schadet, als dass er zum Guten wendet, sie mehren sich. Die neueste Studie dazu aus Japan, Hibino et al. (2020), zeigt, dass ein Lockdown nicht nur überflüssig, sondern schädlich ist. In Japan gab es zu keinem Zeitpunkt einen Lockdown. D.h. Arbeitsplätze blieben geöffnet, ÖPNV wie eh und je, keine Einschränkung des sozialen Lebens, Restaurants, Fitness-Studios etc. blieben geöffnet, das öffentliche Leben hat in diesem Jahr in Japan weitgehend ungestört von SARS-CoV-2 funktioniert. Als Ergebnis bleibt festzuhalten, das seit Beginn der Pandemie 96.534 Japaner positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden. 1.711 Japaner sind an COVID-19 verstorben und Japan hat ca. 126 Millionen Einwohner!
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