Rhine Clean up 2020 auch in Bad Breisig

Spontane Aktion der GRÜNEN Bad Breisig findet Anklang

Rund 30 Helfer sammelten fast eine halbe Tonne Müll ein

Spontane Aktion der GRÜNEN
Bad Breisig findet Anklang

Von rechts: Sabrina Kraus, Stefani Jürres, Maik Warnke, Jasmin Lemler, Sebastian Goerke, Michael Koch, Jutta Bruns. Quelle: Grüne Bad Breisig

22.09.2020 - 09:39

Bad Breisig. Schon zum dritten Mal hat die Organisation Rhine Clean up die Anliegerkommunen am Rhein zum Großreinemachen aufgerufen. Wird in manchen Nachbarkommunen die Aktion bereits von den Ortsbeiräten unterstützt, konnte sie in Bad Breisig erst in diesem Jahr auf Initiative des Ortsverbands der GRÜNEN zum ersten Mal stattfinden. Rund 30 Helfer, dabei viele Kinder, die Kandidaten für die Wahl des Verbandsbürgermeisters Marcel Caspers und Sebastian Goerke mit ihren Unterstützern, sammelten zwischen Fähre und Goldener Meile fast eine halbe Tonne Müll ein. Plastik, Glas, Metall, aber auch viel Bauschutt war unter dem Unrat. Unfassbare Mengen an Zigarettenkippen wurden von einigen der Kinder eingesammelt, die dafür gut mit dicken Handschuhen und Müllpickern ausgerüstet waren. Stadtbürgermeister Udo Heuser ermöglichte die Zwischenlagerung des Mülls, bis dieser vom Bauhof endgültig entsorgt werden konnte. Beim Einsammeln und Transportieren der Müllsäcke konnten sich die fleißigen Sammlerinnen und Sammler auf die Hilfe von Ben Kraus, Garten- und Landschaftsbau Kraus in Sinzig, verlassen. Organisatoren und Helfer bedanken sich für diese spontane und unbürokratische Unterstützung. „Es war toll, die große Resonanz auf unseren kurzfristigen Aufruf für Bad Breisig zu erleben“ freut sich Vorstandsmitglied Sabrina Kraus. „Der Termin für das nächste Jahr ist Samstag, 11. September 2021 und wir werden uns bemühen, bis dahin weitere Unterstützer zu motivieren. Die Stadt, die Vereine, die Gastronomie oder der Handel, jeder hat ein Interesse an einem schönen Stadtbild und einem sauberen Rheinufer. Das gilt natürlich nicht nur für einen Tag im Jahr, aber es ist ein wichtiges Zeichen.“


Nächste Aktion bereits geplant


Schon heute weisen die GRÜNEN in Bad Breisig auf das „Einheitsbuddeln“ am Samstag, 3. Oktober 2020 um 12 Uhr am Waldfriedhof in Oberbreisig hin. „Schon letztes Jahr konnten wir auf der von der Stadt zur Verfügung gestellten Fläche sieben Obstbäume pflanzen, die dank der guten Pflege des Bauhofs in diesem Jahr schon erste Früchte tragen“ so Vorstandsmitglied Jasmin Lemler. „Auch dieses Jahr wollen wir den Gedanken aufgreifen, am Tag der Deutschen Einheit einen Baum zu pflanzen. Bei den Folgen des Klimawandels können gar nicht genug Menschen auf diese Idee kommen.“ Weitere Infos dazu folgen in Kürze.

Pressemitteilung Ortsverband

der GRÜNEN Bad Breisig

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Anzeige
Weitere Berichte

Bürgerverein Ariendorf informiert

Volkstrauertag

Ariendorf. Am 15. November wird der Vorstand am Denkmal wie jedes Jahr einen Kranz niederlegen im Gedenken an die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege. mehr...

Erfolgreiche Aufräumaktion mit Waterlove in Bad Hönningen

„Ihr seid einzigartig“

Bad Hönningen. Gemeinsam mit der prOju und der Werbegemeinschaft Bad Hönningen haben Waterlove in Bad Hönningen unter dem Motto „Dreck weg!“ aufgeräumt. Alle freiwilligen Helfer trafen sich zuerst in der Stadt und später am Rheinufer, um gemeinsam mit prOju und Waterlove die Wege am Rhein vom Müll zu befreien. Das Ergebnis am Rheinufer war auf einer überschaubaren Strecke von ca. 2 Kilometern wieder... mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Halloween steht vor der Tür ... wie bereitet ihr euch auf die gruseligste Nacht des Jahres vor?

Da die Party dieses Jahr ausfallen muss, stricke ich schon an ein paar fiesen Überraschungen für meine Nachbarn.
Wie jedes Jahr: Ich werfe mir mein Hexen/Dämon/Vampir-Kostüm über und ziehe von Haus zu Haus.
Gar nicht. Wofür brauchen wir Halloween, wenn wir Karneval haben?
Ich freue mich schon auf den Besuch der kleinen Monster und habe kiloweise Süßigkeiten besorgt.
Oh. Stimmt - ihr erinnert mich daran, dass ich am 31. die Rolläden runter mache und das Licht auslasse.
So richtig kann ich mich für Totenköpfe und Kunstblut nicht begeistern ... ich freue mich auf Kugeln, Glocken und Sterne.
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

Anzeige
 
Kommentare
Michael Gerz:
Und niemand der abgelichteten Herrschaften trägt einen Mund-Nasenschutz! Weiter so!
Gabriele Friedrich:
Und wo ist das unbürokratisch ? Führungszeugnis- selber zahlen Kurs auch selber zahlen? Wer macht das? Keiner !
S. Schmidt:
Hey Juergen, hier noch mehr Wissenschaft, hilft vielleicht: Prousa, D. (2020). Studie zu psychischen und psychovegetativen Beschwerden mit den aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen. Das Fazit dieser Studie: MNS = Katastrophe!
juergen mueller:
Corona in China - viele offene Fragen.Ihre Schlussfolgerung ist mehr als schädlich u.nicht nachahmenswert.China ist ein Überwachungs- u.Polizeistaat.Die Angst in China vor einem Neu-Ausbruch ist groß,Bewohner dürfen bestimmte Gebiete nicht verlassen.Das gleiche gilt für Japan.Woher Sie ihren (falschen) Optimismus nehmen,bleibt Ihnen überlassen.Ihre Verharmlosung ist kontraproduktiv u.schlägt sich in einem Egoismus nieder,der unsere Gesellschaft immer mehr auszeichnet.Politisch verordnete Maßnahmen u.Einschränkungen sind nicht das Allheilmittel,sondern ein Versuch,etwas in den Griff zu bekommen,mit dem man es bisher noch nie zu tun hatte,dem man im wahrsten Sinne des Wortes fast hilflos gegenübersteht.Anstatt Klugscheißerei zu betreiben u.andere Länder als beispielhaft zu zitieren,sollten Sie sich auf das konzentrieren u.akzeptieren,was bei UNS von Nöten ist.Akzeptieren SIE,Herr Schmidt,dass wir uns hier in Deutschland befinden,halten SIE sich an verordnete Maßnahmen oder reisen SIE aus
S. Schmidt:
Die Indizien dafür, dass ein Lockdown mehr schadet, als dass er zum Guten wendet, sie mehren sich. Die neueste Studie dazu aus Japan, Hibino et al. (2020), zeigt, dass ein Lockdown nicht nur überflüssig, sondern schädlich ist. In Japan gab es zu keinem Zeitpunkt einen Lockdown. D.h. Arbeitsplätze blieben geöffnet, ÖPNV wie eh und je, keine Einschränkung des sozialen Lebens, Restaurants, Fitness-Studios etc. blieben geöffnet, das öffentliche Leben hat in diesem Jahr in Japan weitgehend ungestört von SARS-CoV-2 funktioniert. Als Ergebnis bleibt festzuhalten, das seit Beginn der Pandemie 96.534 Japaner positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden. 1.711 Japaner sind an COVID-19 verstorben und Japan hat ca. 126 Millionen Einwohner!
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlenKommentiert
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.