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Schwerpunkt der Arbeitsklausurtagung war die Wirtschafts- und Industriepolitik

Sven Lefkowitz tagte mit SPD-Landtagsfraktion in Berlin

21.09.2019 - 08:52

Berlin. Die SPD-Landtagsfraktion hat auf ihrer Arbeitsklausurtagung in Berlin einen Schwerpunkt auf Wirtschafts- und Industriepolitik gelegt. Bei den dreitägigen Beratungen in Berlin standen unter anderem wirtschaftspolitische Herausforderungen im Fokus. Der Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz erläutert: „Mit Blick auf die konkreten, wirtschaftspolitischen Herausforderungen wird die SPD-Fraktion ab Ende 2019 mit Vertretern von Unternehmen, Verbänden, Gewerkschaften und Betriebsräten, Kammern und Hochschulvertretern über die Qualitäten des Wirtschaftsstandorts Rheinland-Pfalz diskutieren. Dafür werden zehn Veranstaltungen im ganzen Land zu den Zukunftsfeldern der Wirtschaftspolitik organisiert.“

Hierzu führt der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Alexander Schweitzer, aus: „Rheinland-Pfalz zeichnet aus, dass sich ökonomische Stabilität und wirtschaftlicher Wandel die Waage halten. Dass die allermeisten Unternehmen sich mit den Chancen und Risiken der wissensbasierten Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft intensiv auseinandersetzen, ist ein Schlüssel für den Erfolg. Die Bedeutung von Bildung und Forschung wächst zunehmend. Ein mittel- und langfristiges Ziel von Landespolitik muss daher sein, für die Ausbildung von noch mehr Fachkräften zu sorgen und die Beschäftigten im Land zu halten.“

Dies sieht Sven Lefkowitz genauso und fügt an: „Rheinland-Pfalz hat auch für die Zukunft ein großes Potenzial. Dank der guten wirtschaftspolitischen Arbeit durch die SPD-geführte Landesregierung können wir uns schon heute über eine stabile Wirtschaftslage freuen. Dies gilt es unter anderem durch den Ausbau des Ausbildungspotenzials neuer Fachkräfte und durch die Bindung der Arbeitskräfte in und an unserem Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz zu sichern.“

Auch im Hinblick auf den Wirtschaftsstandort Neuwied und der Verbandsgemeinden Puderbach und Dierdorf befürwortet Lefkowitz diese Initiative. Für ihn ist klar, dass die Chancen des Wandels auch in seinem Wahlkreis genutzt werden müssen: „Die Möglichkeiten, die sich durch die engagierte Auseinandersetzung mit dem Wandel der Industriegesellschaft ergeben, müssen hier vor Ort positiv nutzbar und zugänglich sein. Zum einen müssen wir die Fachkräfte halten aber gleichzeitig ist es wichtig weitere industrielle und gewerbliche Ansiedlungen im Sinne einer ökonomisch starken Zukunft sowie der Erweiterung eines attraktiven Ausbildungs- und Arbeitsplatzangebots in unserer Region zu unterstützen. Hier gilt es dahinter zu bleiben und zu schauen ‚Wie kann man helfen?‘ ‚Wie kann man unterstützen?‘“, so Lefkowitz.

Zweites zentrales Thema auf der Arbeitsklausur war die Industriepolitik. Für die SPD-Landtagsfraktion steht fest, dass die chemische Industrie Leitbranche und Innovationstreiber ist. Mit etwa 69.000 Beschäftigten und einem Anteil von 31 Prozent an den Erlösen der rheinland-pfälzischen Industrie ist sie die umsatzstärkste und bedeutendste Industriebranche in Rheinland-Pfalz.

Hierzu erklärt Sven Lefkowitz: „Zentrale Herausforderungen für die Branche sind die unsichere Entwicklung der internationalen Leitmärkte, die sich abkühlende Konjunktur, die Digitalisierung und der sich wandelnde Fachkräftebedarf in Zeiten von Arbeit 4.0.“

An den Klausurberatungen nahmen auch die Abgeordneten der rheinland-pfälzischen Landesgruppe der SPD-Bundestagsfraktion teil. Die SPD-Landtagsfraktion und die Landesgruppe vereinbarten eine intensivere Zusammenarbeit. Der Fraktionsvorsitzende und der Landesgruppensprecher werden künftig regelmäßig an Sitzungen der Fraktion und der Landesgruppe teilnehmen. Es sind überdies Klausurtagungen vorgesehen, an denen jeweils Vertreter der Fraktion und der Landesgruppe teilnehmen können.

„Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit. Das Intensivieren des Austauschs zwischen der Landtagsfraktion und der rheinland-pfälzischen Landesgruppe im Bundestag ist ein toller Zugewinn für die gemeinsame Arbeit für unser Land. Ich freue mich schon auf die informativen und arbeitsreichen Kontakte mit den Kollegen unserer Landesgruppe im Bundestag.“, so Lefkowitz abschließend.

Pressemitteilung

des Wahlkreisbüros des

Landtagsabgeordneten

Sven Lefkowitz, MdL

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Kommentare
Uwe Klasen:
Es gilt heute mehr denn je: Prüfe alles, glaube wenig, denke selbst!
Uwe Klasen:
Für die zumeist jungen Konsumenten dieser Plattformen gilt es, das vom GEZ-TV befeuerte Merkel-Chaos, in späteren Jahren, aufzuräumen!
Uwe Klasen:
Strom wird im kommenden Jahr wieder teurer! Um 5% wird die EEG-Umlage 2020 ansteigen. Ohne diesen Anteil am Strompreis, einer Subvention (!), den die Betreiber von sogenannten „Erneuerbaren Energieanlagen“ erhalten, würde sich in Deutschland kein Windrad, keine Photovoltaik-Anlage und auch keine Biogas-Produktion rechnen, durch die unregelmäßige Stromeinspeisung dieser Anlagen steigen dann auch zusätzlich die Netzentgelte! Und die dafür verantwortlichen Politkdarsteller schwafeln in ihren „Sonntagsreden“ gerne von der „sozialen Gerechtigkeit“ und phantasieren irgendwelchen Klimaschutzzielen hinterher, die auf diese Art und Weise niemals erfüllt werden! Preiswerte Energie ist immer noch die wirksamste Form der Sozialpolitik!
K. Schmidt:
Das Schlimme ist ja eigentlich, dass es vermutlich wirklich eine nennenswerte Zahl von Leuten gibt, die glauben, mit bunten Lichtern in der Hand tatsächlich etwas bewirken zu können. Man könnte genauso gut Aktionen erfinden wie z.B. "Käsebrot für den Weltfrieden", und jeder der morgens ein Käsebrot frühstückt kann sich als Hüter des Weltfriedens feiern. Das ist der Welt und den Kriegstreibern zwar egal, aber fürs eigene Gemüt hat man was tolles auf die Beine gestellt. So wird auch dieser bunte Laternenumzug. Stupide Symbolpolitik, von Menschen die außer solchen Symbolen ansonsten wenig bewirken, gegen Menschen denen die Symbolik am Allerwertesten vorbeigehen wird. So wird die AfD nicht geschwächt, die SPD nicht wieder erstärken, und die Welt nicht verändert.
Stefan Knoll:
Man muß kein Fan der SPD sein, um diesen absolut notwendigen Widerstand gegen die AfD zu unterstützen. Gerade bei der AfD Rheinland-Pfalz potenziert sich stark rechtes Gedankengut und politische Unfähigkeit zur einer höchst gefährlichen Mischung. Genannt seien hier nur die Namen des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge und Justin Cedric Salka, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der AfD Westerwald, die beide im Verfassungsschutzbericht zur AfD erwähnt werden.
Uwe Klasen:
„ein deutliches Zeichen“ gegen „einen freien Meinungsaustausch „ ----- Dies von Menschen, die in ihrem geschlossenen Weltbild Toleranz und Weltoffenheit verlautbaren lassen, gleichzeitig aber demokratischen Grundsätzen mit Intoleranz und Ablehnung begegnen! Die SPD war einmal anders!
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