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Junge Union Koblenz-Montabaur

Trotz der Digitalisierung muss der Mensch im Mittelpunkt stehen

Landesregierung wird aufgefordert, den Wandel voranzutreiben

Trotz der Digitalisierung muss der Mensch im Mittelpunkt stehen

Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, gab den jungen Politikern gute Ratschläge.Foto: privat

11.11.2019 - 09:34

Koblenz. „Einfach mal machen.“ Diesen Ratschlag gab Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, den jungen Politikern im Rahmen seines Vortrags beim Bezirksausschuss der Jungen Union Koblenz-Montabaur mit auf ihren Weg. Habbel hatte zuvor Best-Practise-Beispiele verschiedenster Kommunen vorgestellt und erklärt, wie Digitalisierung auf kommunaler Ebene funktionieren kann. Besonders sogenannte Co-Working-Spaces förderten eine kreative Arbeit und damit Innovationsfindung – auch in Behörden. Trotz der Digitalisierung müsse jedoch der Mensch im Mittelpunkt stehen – und nicht die Technik.

Im Rahmen der Servicedienstleistungen müssten zukünftig die Behörden zum Bürger kommen und nicht umgekehrt. Dies sei durch digitalisierte Prozesse auch realisierbar. Der wichtigste Schritt sei jedoch, einfach einmal anzufangen und keine Angst vor Veränderungen und neuen Wegen zu haben. Besonders in der Praxis träfe die Digitalisierung an ihre Grenzen. Oft sei noch nicht allen Generationen bewusst, dass an der Digitalisierung auch in Behörden kein Weg vorbeiführe. Außerdem hinderten rechtliche Barrieren oft die praktische Umsetzung.

Am Beispiel der Schulen wird dieses Problem deutlich: Für die technische Ausstattung der Schulen sind die Träger – oft Kreise und Gemeinden – der Schulen verantwortlich, während die Ausbildung der Lehrer in die Kompetenz der Länder fällt. Im Ergebnis fehle es den Lehrern an einer entsprechenden Fortbildung, um mit neu angeschaffter Technik arbeiten zu können.

Deshalb fordert die Junge Union die Landesregierung auf, den digitalen Wandel voranzutreiben: Die Landesregierung muss ein Förderprogramm für die Digitalisierung von Kommunen entwickeln und die Kommunen bei der Umsetzung unterstützen. Kommunen sollen so bei der Erstellung von Digitalstrategien und der Implementierung von Digitalprojekten in der Verwaltung Hilfestellungen erhalten. Außerdem ist es erforderlich, pro Behörde einen sogenannten „Digital-Agent“ zu benennen, der für die Digitalisierung von Prozessen innerhalb der Verwaltung verantwortlich zeichnet.

Neben der Thematik „Digitale Kommune“ beschäftigten sich die Mitglieder der Jungen Union mit weiteren Anträgen, die die Zukunft der Region sichern und den ländlichen Raum stärken sollen. Diese Anträge werden dem Landestag der Jungen Union Rheinland-Pfalz vorgelegt.Pressemitteilung

Junge Union Koblenz-Montabaur

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12.11.2019 13:48 Uhr
juergen mueller

Junge Union fordert und hat offensichtlich nicht zu Ende gedacht.
Der digitale Dauerstress verändert unser Denken und ob das für Schüler förderlich und gewollt ist, darüber sollte man sich Gedanken machen, bevor man etwas fordert.
Digitalisierung verändert die Aktivität unseres Gehirn.Lesen und Lernen im INTERNET ist anders als in einem Buch,weil "digitale" Texte andere Funktionalitäten enthalten als analoge,gedruckte Texte..
Die Folgen der Smartphone-Nutzung bereits in jungen Jahren zeigt doch auf,worauf dies hinaus läuft - Überforderung = Ablenkung, Zwang, seltener sprechen, Augenprobleme, physische Schmerzen (Kopfweh).
Das wird durch geförderte Digitalisierung nicht besser - im Gegenteil.
Da hört sich "Trotz der Digitaliserung muss der Mensch im Mittelpunkt stehen" wie ein hohn an.



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Kommentare
juergen mueller:
Frau Esken u.Erfahrung? Die SPD u.gute Umweltentwicklungen u.sozial verträglicher Klimaschutz schon "immer" eine Herzensangelegenheit? Seit wann das denn?Schon mal besser gelogen. Es ist nicht zu fassen,mit welcher Abgebrühtheit man sich hier noch als glaubhaft verkaufen u.aus dem roten Scherbenhaufen noch ein einigermaßen ansehnliches Puzzel machen will.Anstatt sich die Glaubensfrage selbst zu stellen,wird weiter lustig polarisiert u.an für die mit sozialen Unwahrheiten zu fütternde Bevölkerung gearbeitet.Sozial u.christlich sollte die SPD aus ihrem Wortschatz einfach streichen.
Uwe Klasen:
Schon zweimal startete der Sozialismus in Deutschland " ... in die neue Zeit" und endete Tragisch!
juergen mueller:
Bei all dieser Lobhudelei wird wohl vergessen,dass durch SchuWi Koblenz in eine Schuldenfalle geraten ist,von der sie sich bis dato u.bis in die Zukunft nicht erholen wird.Auch unvergessen sollte sein,dass er Widerstände aus der Bevölkerung als "Blödsinn" abgetan hat.Und ja,zu seiner Zeit als OB durchgeboxte Projekte haben Koblenz auch geschadet.Apropo Umweltamt - eine Phantombehörde,deren Berechtigung über Jahrzehnte man als überflüssig bezeichnen kann,da sie in Sachen Umwelt total versagt hat.Vermessen u.voreingenommen ist zu behaupten,in seiner Amtszeit habe eine wohltuende/offenherzige Identifikation der Koblenzer Bevölkerung mit ihrer Heimatstadt stattgefunden.Ich finde,dass hier ein Mensch seine Arbeit gemacht hat nach dem Motto:"Mein Wort ist Gesetz",nach seinen Vorstellungen,keine Widerstände duldend,schon garnicht aus der Bevölkerung.Unter "etwas besonderes u.unverzichtbar" stelle ich mir etwas anderes vor.Es fehlt nur noch,dass Hofman-Göttig ebenfalls Ehrenbürger wird.
Christian S.:
Ich lebe seit Jahren in den USA. Eigentlich wollte ich zurückkehren nach Deutschland. Aber mir wird himmelangst bei diesen Entwicklungen. Ich fühle mich nicht mehr sicher bei meinen Besuchen in Deutschland. Es wird immer meine Heimat bleiben, doch eine die ich nicht wiedererkenne.
Karl:
Ein Deutschland in den wir gut und gerne leben!!!! Es kotzt einen an. Es wird einfach alles hingenommen!
Donald Trump:
An solche Vorfälle müssen wir uns erinnern, wenn wir auf dem Weg zur Wahlurne sind.
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