Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“

Übergabe und Erläuterung der „Agenda Verkehr“

Übergabe und Erläuterung der „Agenda Verkehr“

Die Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“ bei der Übergabe ihrer „Agenda Verkehr“ an OB David Langner.Foto: Hermann Schaefer

21.10.2021 - 08:40

Koblenz. Nach einer ersten Vorstellung gegenüber der Presse hatte die Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“ kurzfristig auch einen Termin bei OB David Langner bei der Stadt Koblenz zur Übergabe und Erläuterung ihrer „Agenda Verkehr“.


Bekanntlich entwickelte sich das Moselufer rasant zu einem neuralgischen Verkehrsbrennpunkt und bedarf dringend einer Regelung: Hier durchmischt und gefährdet sich gegenseitig normaler Straßen- und Fußgängerverkehr mit z.B.

- Andienung durch Busse und LKWs für steigende Zahlen von Kreuzfahrtschiffen,

- Parkplatzsuchverkehr wachsender Touristenzahlen aus dem Umland,

- schnellen, leistungsstarken Elektrofahrrädern und – rollern,

- radfahrenden Reisegruppen und

- Schutzbedürftigen, Rollatoren abhängigen Bewohnern des nahen Altenheim Eltzerhof.

Die „Große Lösung“ wird es wohl nie geben, schon aus Kostengründen! So erscheint die von der Bürgerinitiative vorgestellte Einbahnstraßen-Lösung Richtung Deutsches Eck mit Tempo 30 als erster Einstieg verlockend und praktikabel und löst kostengünstig gleichzeitig den Fußgänger-Radfahrer-Konflikt durch einen beidseitigen Radweg neben der Fahrgasse. Rad- und Autofahrer bewegen sich dann sicher auf jeweils eigenen Spuren mit annähernd gleicher Geschwindigkeit und die Fußgänger erhalten die Promenade zurück – an den breiteren Stellen etwas eingeengt für die zeitlich begrenzte Andienung der Kreuzfahrtschiffe.

Der ebenso überlastete Straßenzug vom „Am alten Hospital“ bis „Burgstraße“ sollte als weiterer Schritt zur Einbahnstraße mit einseitigem Radweg für den Individualverkehr Richtung Alte Burg umgestaltet werden. Dies würde in erster Linie Reduzierung von Lärm und Abgasen in einem stark bewohnten Gebiet bewirken durch Wegfall des jetzigen Stoppens- und Wiederanfahren im Begegnungsverkehr.


Kulturweg Koblenz


Im Zuge der örtlichen Untersuchungen und Erhebungen hat sich die langfristige Möglichkeit zur Schaffung eines „Kulturweges Koblenz“ aufgezeigt, wozu diese verkehrsmäßigen Bereinigungen am „Peter-Altmeier-Ufer“ und „Am alten Hospital“, „Burgstraße“ erfolgen müssten wie das Anlegen durchgängig sicherer Fuß- und Radwege wie oben vorgeschlagen. Ausgangspunkt waren Überlegungen zur Rettung des Kleinods Herletgarten inmitten der Altstadt: Arboretum und Musikgarten (Vorschlag BI, verteilt an Politik und Presse). Die Idee mit dem Herlegarten, dem Bunker und der Philharmonie Natur und Kultur so zusammenzubinden, dass die übrige Bebauung nicht ausgeschlossen, aber Bestehendes erhalten und langfristig aufgewertet wird, erbrachte viele weitere Vorschläge, was in dem Gesamtprojekt Kulturweg Koblenz mündete: 17 Kulturpunkte mit unterschiedlichster historischer Wertstellung zwischen diesen beiden Verkehrsachsen Herletgarten, Stillstand und beginnender Verfall am Ensemble Florinsmarkt, bis Alte Burg sind Problempunkte in der historischen Altstadt, wo nicht nur die Forderung nach einem neuen Sanierungsgebiet reicht, sondern ein umfassendes tragfähiges Konzept benötigt wird. Das bedeutet eine explizite Schwerpunktanalyse unter Einbeziehung von Fachleuten mit dem Ziel punktueller Neuordnungsmaßnahmen im Zuge der Stadtteilplanung.

Realisierbar in Teilen möglicherweise noch im Rahmen BUGA 29, auch wenn hier die Großfestung Koblenz im Vordergrund steht. Wahrscheinlich aber auch mit Mitteln über Weltkulturerbe Mittelrhein und unter Prüfung der Einbeziehung möglicher finanzieller Förderung durch EU, Bundes- oder Länderebene.

Pressemitteilung der

Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“

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Gabriele Friedrich:
Was soll denn einer noch dazu sagen? Unfassbar wieder und ebenso erneut bewiesen, das in diesem Land alte Menschen nicht betreut sind und nicht genügend nach ihnen gesehen wird. Das alte Menschen auch Altersstur sein können ist bekannt, aber mit viel Geduld kann man eben auch etwas erreichen. Da hat...
Gabriele Friedrich:
Das ist ja zum totlachen. Ein Blaulicht kann man überall kaufen, das Internet bietet alles, was Bekloppte gebrauchen können. Und keiner hat sich das Kennzeichen gemerkt ? Jeder Deutsche weiß wie unsere Polizeiautos aussehen. In dem Moment wo ich bedrängt werde, wähle ich die 110 und dann ist die...
Gabriele Friedrich:
Der Kassierer an der Tankstelle hätte das ebenso merken müssen. Hat er Angst gehabt...das der Kunde gewalttätig wird ? Angst ist ein schlechter Begleiter. Der Fahrer war schon Sternhagelvoll als er bezahlt hat. Grundsätzlich haben in einer Tankstelle 2 Leute !!! zu arbeiten- wann kapieren die Besitzer...
 

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