Forster, Roeser und Binninger zeigen Solidarität mit Partnergemeinde Dümpelfeld

Viele Helfer, viele Aufgaben

Viele Helfer, viele Aufgaben

Foto: Benedikt Oster

19.10.2021 - 15:00

Roes/Dümpelfeld. Die Regionen im Land, die von der Flutkatastrophe Mitte Juli besonders stark betroffen waren, sind noch immer von den Folgen gebrandmarkt. Umso wichtiger ist es, dass weiterhin Tag für Tag zahlreiche eifrige Helfer anpacken, wo sie können, um den Menschen in den Flutgebieten unter die Arme zu greifen. Und da gingen Forster, Roeser und Binninger mit gutem Beispiel voran. Mit einem tollen Aufgebot von 40 Frauen und Männern aus den drei Eifelgemeinden reiste man gemeinsam in die ihnen zugeteilte Partnergemeinde Dümpelfeld im Landkreis Ahrweiler. Die Aufgaben waren vielfältig, sodass sich jeder mit seinen individuellen Stärken einbringen konnte. In erster Linie wurden Bachläufe von Totholz und die Bachufer von Müll befreit. „Die Menschen hier im Ahrgebiet sind völlig unverschuldet in große Not geraten. Uns war es wichtig, solidarisch zu sein und die Gemeinde Dümpelfeld zu unterstützen. Was die drei Dörfer hier auf die Beine gestellt haben, ist ein Zeichen von guter Gemeinschaft“, lobte der Binninger Ortsbürgermeister Günter Urwer, der selbst zu den Helfern zählte, die Zusammenarbeit zwischen Forst, Roes und Binningen.


Die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer nahmen sich gerne einen Tag Zeit, um sich an den Aufräumarbeiten zu beteiligen. „Wenn man die furchtbaren Bilder in den Medien sieht, fühlt man sich schnell machtlos. Doch heute hat man gesehen, dass viele Hände auch viel leisten können. Vielleicht haben wir heute einen kleinen Beitrag dazu geleistet, dass der Wiederaufbau so schnell wie möglich gelingen kann“, sagte einer aus der Helferschar ein wenig erschöpft, aber nach getaner Arbeit auch zufrieden, zum Abschluss des Arbeitseinsatzes. „Aber es bleibt noch viel zu tun“, schob er gleich hinterher. Der Dank der Dümpelfelderinnen und Dümpelfelder war den Aufräumern und Anpackern jedenfalls sicher. Die Freude über die tatkräftige Unterstützung der drei Gemeinden des Forster Kirchspiels war groß und die Zuversicht mit Blick auf die Zukunft wächst von Tag zu Tag. Pressemitteilung

Ortsgemeinde Binningen

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Gabriele Friedrich:
Was soll denn einer noch dazu sagen? Unfassbar wieder und ebenso erneut bewiesen, das in diesem Land alte Menschen nicht betreut sind und nicht genügend nach ihnen gesehen wird. Das alte Menschen auch Altersstur sein können ist bekannt, aber mit viel Geduld kann man eben auch etwas erreichen. Da hat...
Gabriele Friedrich:
Das ist ja zum totlachen. Ein Blaulicht kann man überall kaufen, das Internet bietet alles, was Bekloppte gebrauchen können. Und keiner hat sich das Kennzeichen gemerkt ? Jeder Deutsche weiß wie unsere Polizeiautos aussehen. In dem Moment wo ich bedrängt werde, wähle ich die 110 und dann ist die...
Gabriele Friedrich:
Der Kassierer an der Tankstelle hätte das ebenso merken müssen. Hat er Angst gehabt...das der Kunde gewalttätig wird ? Angst ist ein schlechter Begleiter. Der Fahrer war schon Sternhagelvoll als er bezahlt hat. Grundsätzlich haben in einer Tankstelle 2 Leute !!! zu arbeiten- wann kapieren die Besitzer...
 

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