Papayakoalition informiert sich über Erweiterung des Gewerbegebietes Heldenberg

Wirtschaftsstandort sichern

Wirtschaftsstandort sichern

Bei einem Vororttermin informierten sich die Mitglieder der Papayakoalition über den aktuellen Stand der Erweiterung des Gewerbegebietes Heldenberg in Irlich. Foto: privat

28.09.2022 - 16:12

Neuwied. Bei einem Vororttermin informierten sich die Mitglieder der Papayakoalition über den aktuellen Stand der Erweiterung des Gewerbegebietes Heldenberg in Irlich. Im Frühjahr 2019 war das Verfahren zum Bebauungsplan im Stadtrat beschlossen worden. Hintergrund war ein Antrag der Fa. Lohmann für eine Werkserweiterung und die Absicht der Stadt den unmittelbar daneben liegenden Bereich weiterzuentwickeln. Insgesamt soll hier ein ca. 26 ha großes Gewerbegebiet nördlich der Straße „In Metzlerskaul“ zur Vergrößerung des vorhandenen Gewerbestandorts erfolgen. „In diesem Vorhaben sehen wir einen wichtigen Schritt für die Gewerbeansiedlung und damit für die Entwicklung unserer Stadt“, sind sich die drei Fraktion von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und der Freien Wählergruppe einig. „Der Wirtschaftsstandort Neuwied muss langfristig gesichert, neue Arbeitsplätze geschaffen und damit auch die Einnahmesituation unseres Haushalts verbessert werden“, betonen die drei Vorsitzenden ihrer Fraktionen, Martin Hahn, Regine Wilke und Karl-Josef Heinrichs. Einen großen Vorteil in diesem Gebiet sehen die drei Fraktionen darin, dass die Stadt hier schon im Besitz von eigenen Flächen ist.

Lars Gehendges vom Bauamt Neuwied erläuterte den aktuellen Stand des durch die Gebietsgröße bedingt sehr komplexen Verfahrens. Alleine sechs unterschiedliche Gutachten sind bisher erforderlich gewesen und füllen insgesamt bisher knapp 600 Seiten. Neben einer landesplanerischen Stellungnahme sind natürlich Klima-, Immissions-, Umwelt-, Arten- und Verkehrsgutachten erforderlich. Auch ein Umwelt- und Artenbericht sind erstellt. Für die Entwässerung des Gebietes ist der Bau eines Regenrückhaltebeckens erforderlich. Hier werden zurzeit die technischen Erfordernisse geklärt. Darüber hinaus sind städtebauliche Verträge bzw. Vorverträge zur geplanten Erschließung mit den entsprechenden Planungen zu erstellen. Ein weiteres Problem ist die Bereitstellung von Ausgleichsflächen. Hier führt die Verwaltung zurzeit ebenfalls Gespräche und erstellt Umplanungen um Lösungen zu erzielen. Ein Abschluss des Verfahrens ist im Moment aufgrund der Komplexität zeitlich noch nicht vorauszusagen. Sobald es aber abgeschlossen ist, soll die Erschließung mit Straße, Kanal, Wasser, Strom und Glasfaser erfolgen. Die drei Fraktionen wollen die nächsten notwendigen Schritte zur Erweiterung des Gewerbegebietes unterstützen, um eine möglichst schnelle Realisierung und Erweiterung der Gewerbeflächen zu erreichen.

Pressemitteilung

Stadtratsfraktionen

CDU/FWG und Grüne

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juergen mueller:
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juergen mueller:
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juergen mueller:
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Ja, diese Verlängerung ist notwendig und sinnvoll. Dass sich diverse politische Köpfe des Ahrtals darüber erfreut äußern, nachvollziehbar. In all der Euphorie muss man sich aber noch mal genau anschauen, was da eigentlich verlängert wurde: Es geht hier nur um eine praktisch seitens des Bundes beliebig...
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