9. Sparkassen-Gewerbeparklauf war trotz Corona-Einschränkungen ein erfolgreiches Sportereignis in Mülheim-Kärlich

250 Sportler und Sportlerinnen waren am Start

15.10.2021 - 13:58

Mülheim-Kärlich. Nach einer (coronbedingten) Auszeit im vergangenen Jahr hatten sich Tom Theisen von der Medien-Agentur TomTom gemeinsam mit dem TV 08 Kärlich, vertreten durch LA-Abteilungsleiter Andreas Andernach und dem Mülheim-Kärlicher Sparkassenleiter Bernd Oster überlegt, welche Maßnahmen realisiert werden müssten, um den 9. Sparkassen-Gewerbeparklauf durchführen zu können. Zusammen mit den entsprechenden Behörden wurde dann ein Konzept entwickelt, auf welche Weise ein solcher organisiert könnte, ohne dass dieser mit den gesetzlichen bzw. behördlichen Bestimmungen kollidieren würde. So konnte dieses Vorhaben, das von der Sparkasse Mülheim-Kärlich maßgeblich gesponsert wurde, zur Freude vieler Sportler und Sportlerinnen mit Zustimmung der Verbandsgemeindeverwaltung in die Tat umgesetzt werden. Am Veranstaltungstag, der zu Beginn dichten Nebel aufwies, war dann festzustellen, dass dieses Sportereignis mit der Hilfe von vielen engagierten Helfern und Helferinnen nicht nur durchgeführt, sondern auch in vorbildlicher Weise zur Zufriedenheit der rund 250 Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Szene gesetzt werden konnte. Zum Erfolg trugen nicht zuletzt die Männer und Frauen des TV Kärlich an Start und Ziel sowie auf der Strecke bei, die, im Nebel agierend alles im Griff hatten. Sie hielten nicht nur die Laufstrecke von Autos frei, sondern spornten auch die vorübereilenden Läufer und Läuferinnen immer wieder mit entsprechendem Beifall lautstark an.


Eine besonders wichtige Personen an Start und Ziel war Volker Krams und sein Zeitmess-Team, das mit gewohnt zuverlässiger Arbeit aufwartete und sowohl situations- als auch personengerecht die Laufzeiten aufzeichnete und nach Beendigung der Läufe jeweils die entsprechenden Ergebnislisten ausdrucken ließ.

Derweil war es für „Sportreporter“ Tom Theisen eine der leichteren Aufgaben, die an Start- und Ziel erschienenen Zuschauer-innen, worunter sich zum Beispiel auch der frühere für den TV Kärlich verantwortliche , jetzt 72-jährige, ehemalige Abteilungsleiter Horst-Dieter (Hotti) Jonas sowie der heute immer noch aktive Lauftrainer (unter anderem auch von Andreas Nickenig) Winfried Wirth (Winni) befanden, sowie etliche Ehrengäste auf dem Gelände von „Sport-Repair“ zu begrüßen. Wesentlich schwieriger, aber dennoch von Theisen vorbildlich umgesetzt, war dann die Aufgabe beim Zieleinlauf die Namen und evtl den Verein der ankommenden Sportler/Sportlerinnen zu nennen. Dabei war es ihm zudem eine Freude neben der heimischen Kirschblütenkönigin Marina I, auch den ehrenamtlichen Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Winfried Erbar aus Mülheim-Kärlich und den Hauptsponsor des Events, Bernd Oster zu begrüßen, die gerne die jeweiligen Siegerehrungen vornahmen. Mülheim-Kärlichs Bürgermeister Gerd Harner gab gerne seiner Freude darüber zum Ausdruck, dass trotz der coronabedingten Einschränkungen wieder eine hohe Beteiligung registriert werden konnte.

Winfried Erbar war nicht nur als Vertreter des VG-Bürgermeisters, sondern auch als „Einheimischer“ gerne ins Gewerbegebiet gekommen, um gleich mehrere Funktionen wahrzunehmen. Zum einen fungierte er dort in öffentlicher Funktion als Vertreter von Bürgermeister Thomas Przybylla und zum anderen war er an diesem Tag auch „Delegationsleiter“ der großen Sportequip der VG-Verwaltung, die sich mit zwei Dreier-Mannschaften im Gesamtklassement der 5-Kilometer-Laufes auf dem 6. bzw. 13. Rang platzieren konnten.

Sieger in diesem Wettbewerb wurde wieder einmal „Intersport Krumholz“, wobei sich das Unternehmen an diesem Tag sogar mit drei Mannschaften mit je drei Läufer/Läuferinnen vorzüglich in Szene setzen konnte. Mit einer Geamtzeit (mit je drei Läufer-innen) von 51,59 Minuten konnten sich Sandra Teller, Christian Steffes und Jannik van Beek klar vor dem zweiten Krumholz- Team platzieren. Die dritte Krumholz- Mannschaft kam auf den 9. Rang Drei Teams starteten auch für das „Gesundarium“, zwei für die Sparkasse , zwei für die MRA-Sorting GmbH , zwei für den Ortsverein des DRK und zwei Dreier-Mannschaften waren für „Special Olympics Rheinland-Pfalz an den Start gegangen. Dabei wurden natürlich die mit körperlichem Handicap versehenen Sportler-innen von „Special Olympicas“ mit besonderem Applaus bedacht.

Interessant war auch die Teilnehmer-innen-Liste beim 10-Kilometerlauf auf den Straßen des Gewergebietes. Während viele Läufer-innen aus heimischen Gefilden wie zum Beispiel aus Koblenz, dem Hunsrück,vom Laacher See, von der LG Rhein-Wied, aus der Eifel und Westerwald kamen , so waren doch einige „auswärtige“ Sportlerinnen und Sportler nach Mülheim-Kärlich gekommen, um einmal zu schauen, was so abläuft . Dabei fielen solche Ortsnamen wie Platten, Gamlen, Diefenbach , Wenden und Sespenroth besonders auf , wobei Manuel Schrader aus diesem Ort den Lauf in 32:21 Minuten vor Heiko Hermann (Verein unbekannt) und Hermann Roggendorf von SRL Triathlon Koblenz (39:46 Minuten) den Hauptlauf gewann. Peter Birkefeld vom TMK Mülheim-Kärlich belegte in der Zeit von 41:32 Minuten immerhin Rang 19; Peter Wirz aus St. Sebastian kam auf Platz 72 und Katharina Mohr aus Mülheim-Kärlich erreichte den 73. Rang. Mit ihrem erreichten 46. Rang in 47:41 Minuten war Sandra Grün aus Mülheim-Kärlich die zweitschnellste Frau in diesem Elitefeld, was bei der Siegerehrung mit besonderem Beifall bedacht wurde.

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Es sieht sehr schön aus und eine tolle Aktion. Ich sehe darin eine Lichteraktion, Hoffnung haben die Leute dadurch nicht,. denn die Lichter gehen ja wieder aus. Hat noch kein Klimanwandler gefragt, wie hoch der CO2 Ausstoß war ?...
Gertrud Wolf:
Klasse Aktion vielen ank an die Ausführenden....
ursi Karrer:
gut 1500 Fahrzeuge - vom Quad über Traktoren aller Bauarten bis zum 4o Tonner - alles dabei! H A M M E R...
Gabriele Friedrich:
Es sind und bleiben Versager- die nicht in der Realität leben, keine Ahnung haben und vor allem kein Vorstellungsvermögen. Die Planer-Versager, TEIL III...
Elfi Bartosch:
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Petra Kaspar:
Es ist nur eine Frechheit,dass man sich als über 60 jahriger zu einer Boosterimpfung angemeldet hat und keine Impfung bekommt.Weder beim Hausarzt,oder beim Impfzentrum und man dadurch nicht mehr am öffentlichen Leben teilhaben kann.Wir sitzen als Bürger von Rheinlandfalz zuhause und werden genauso behandelt...
Gabriele Friedrich:
Ein 12 jähriger hat absolut gar nichts alleine im Dunkeln auf der Straße zu sein, erst recht nicht durch eine dunkle Unterführung zu gehen. Es kann mir keiner erzählen, das der nicht Eltern oder Betreuung anderseits hatte. Also Leute- die Unterführungen sind gefährlich, vor allem für Frauen, Kinder...
 

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