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2. Bundesliga Damen: Rückkehr zur Zweigleisigkeit

Aktuelles rund um die Bäckermädchen

Saisonstart im Oktober - Transfer-News

Aktuelles rund
um die Bäckermädchen

Die Spielerinnen der SG99 Andernach freuen sich auf den Trainingsauftakt. Foto: Roland Schäfges - www.myfoto24.eu

29.06.2020 - 10:10

Andernach. Nach zwei Jahren der erfolgreichen Eingleisigkeit, wird die zweite Bundesliga der Frauen aufgrund der Corona-Krise, zumindest für die kommende Saison, wieder in zwei Staffeln ausgespielt werden. Dies geht aus einem deutlichen Votum der Vereine beim DFB hervor. Hintergrund ist, dass eine Liga mit bis zu 19 Mannschaften terminlich wie organisatorisch in aktuellen Zeiten fast unmöglich erscheint. Zu unsicher ist die zuverlässige Planbarkeit aufgrund von Corona, um eine dem Amateursport angemessene und zeitlich akzeptabel geordnete Hin- und Rückrunde auszutragen. Zumal die Saison erst am 4. Oktober beginnen soll und man auch nie weiß, wie viele Spiele aufgrund der Bespielbarkeit der Plätze im Winter verschoben werden müssten.

Die von der SG99 favorisierte Idee, einer eingleisigen Liga mit 18 oder 19 Teams, wo jedoch nur jeweils einmal gegen einen Gegner gespielt werden sollte, um letztlich eben 18 oder 19 Spiele zu erreichen, wurde wegen mangelnder Unterstützung schnell verworfen.

Nur die SG99 stimmte mit einem weiteren Verein für diese Idee. Favorisiert wurde, sicherlich auch aus finanziellen Gründen, bei vielen Vereine die temporäre Rückkehr zu zwei Staffeln mit jeweils Hin- und Rückspiel und neun Teams pro Nord- und Süd-Staffel. Die endgültige Entscheidung des DFB, welche jedoch nur als Formsache gilt, soll Anfang Juli erfolgen. Ungeklärt ist jedoch die Frage, wie die Rückführung ins eingleisige Muster mit 14 Mannschaften passieren soll. In nur einem oder in zwei Schritten. Im ersten Fall würde es bis zu acht Absteiger auf einen Schlag geben. Aufgrund dieser Entscheidungen der Videokonferenz stehen am Ende für die Bäckermädchen mit großer Wahrscheinlichkeit folgende acht Gegner auf dem Spielplan der „Zweiten Bundesliga - Staffel Süd“:

1. 1. FC Köln (Absteiger Bundesliga), 2. TSG 1899 Hoffenheim II (3. Platz), 3. FC Ingolstadt 04 (6. Platz), 4. FC Bayern München II (8. Platz), 5. SG 99 Andernach (11. Platz ), 6. 1. FC Saarbrücken (12. Platz ), 7. 1. FFC/Eintracht Frankfurt II (13. Platz), 8. 1. FFC Niederkirchen (Aufsteiger RL Südwest) und 9. Würzburger Kickers (Aufsteiger RL Süd).

Interessant hierbei ist, dass Andernach mit Ausnahme gegen die Bayern Frauen sowie den Auf- und Absteigern, in der letzten Saison gegen alle Teams gewinnen konnte und insgesamt 12 Ihrer 16 Punkte holte.

Kommt alles so, wie derzeit geplant, ergibt sich der Zeitplan wie folgt: Der Saisonstart der Zweitligisten wäre am 27. September mit der ersten Runde des DFB–Pokal. Der 1. Spieltag der Staffel Süd würde am 4. Oktober über die Bühne gehen. Die Winterpause würde, bei 18 Mannschaften in je zwei Neuner-Staffeln, nach dem siebten Spieltag am 6. Dezember beginnen. Weiter geht es in dieser Variante erst wieder am 7. März 2021. Das derzeit geplante Saisonende wäre dann am 23. Mai.


Neue Spielerinnen braucht der Verein


Um auch im kommenden Jahr abermals erfolgreich gegen diese und die neuen Gegner zu spielen, hat sich das Management um Bodo Heinemann und die sportliche Führung um Isabelle Stümper und Neutrainer Florian Stein wieder viele Gedanken gemacht und folgende Spielerinnen kurz vor dem Ende der Wechselperiode im Amateuerfußball für die neue Saison verpflichtet.

Vanessa Zilligen zieht es rund 100 Kilometer südlicher an den Rhein. Sie kommt von Absteiger 1. FC Köln. Die 21-jährige Nationalspielerin des Kosovo Besarta Hisenaj kommt vom FSV Hessen Wetzlar.

Im Doppelpack kommen Natalie Poppe und Laura Weißenfels aus der U17 des SC 13 Bad Neuenahr. Als Perspektivspielerin für zunächst einmal die zweite Garde der SG99 kommt Joelina Martini aus der U17 des 1. FC Köln nach Andernach.

Die Neuzugänge wurden auch nötig, weil nach dem Karriereende von Eva Langenfeld mit Celine Dickopf, welche zum Südwest-Regionalligisten 1. FFC Montabaur wechselt und Loreana Liebetanz, welche es zurück zum TuS Wörrstadt zieht, mindestens drei Spielerinnen den Kader verlassen werden. Am 7. Juli kommt die Mannschaft erstmals im Andernacher Stadion zusammen.

Roland Schäfges

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juergen mueller:
Eine anerkenneswerte Aktion,obwohl gerade das "politische Mitradeln" nicht überzubewerten ist. Man ist halt dabei,zeigt Solidarität - aber weiter auch NICHTS. Denn diejenigen,denen es ernst ist mit dieser Aktion,die stehen letzten Endes auf verlorenem Posten,da letzten Endes es NICHT von ihnen abhängt,ob sich etwas ändert oder nicht. POLITIK schleicht sich immer dort ein,wo für das eigene Image etwas zu holen ist - man beteiligt sich - präsentiert sich - fährt heim,duscht,isst,trinkt und ... vergisst - ein Karussell,dass sich seit Jahrzehnten dreht,ohne dass sich wesentlich etwas ändert, außer,dass sich die Probleme häufen,unsere Lebensqualität schrumpft, unser Mitspracherecht = 0 ist u.die Politik sich in wenigen Jahren "gesundgeredet" hat,sich auf einem mit Steuergeld finanzierten Polster gut ausruhen kann,während der "kleine Mann" nach 45 Arbeitsjahren zur TAFEL schleicht oder sich mit 2-3 Jobs über Wasser hält. FRAGE:"Hat jemand schon einmal einen abgearbeiteten Politiker gesehen?

„Wir dürfen jetzt nicht schludern“

Martin Tillmann:
Ein Riesenrad im März am Rhein??? Sind dann die Gondeln auch beheizt??
Gabriele Friedrich:
Das sind in der Tat 3 besonders tolle "Zauberer" Schön !
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