Haupt Racing Team mit viel Pech bei schwierigem Saisonauftakt in Monza

Aufholjagd nicht belohnt

Aufholjagd nicht belohnt

Schwieriger Auftakt für HRT im GT World Challenge Europe Endurance Cup. Foto: Haupt Racing Team

20.04.2021 - 11:13

Meuspath. Durchwachsener Langstrecken-Auftakt für HRT in der Fanatec GT World Challenge Europe: Im Autodromo Nazionale Monza lag das Mercedes-AMG Team HRT (#4) dank einer beeindruckenden Aufholjagd zeitweise an der Spitze des hochkarätig besetzten GT3-Teilnehmerfelds, ehe ein Reifenschaden die Hoffnung auf ein Spitzenresultat zunichte machte – am Ende stand Rang 13 zu Buche. Das Schwesterauto mit der Startnummer fünf zeigte eine kämpferische Leistung, lag zwischenzeitlich auf Podiumskurs im Silver Cup und landete am Ende auf Rang 22, gleichbedeutend mit Klassenplatz 11.


Im einstündigen Qualifying sicherten sich Vincent Abril, Maro Engel und Luca Stolz mit dem Mercedes-AMG GT3 #4 am Sonntag den neunten Platz. Das Schwesterfahrzeug #5 um Team-Besitzer Hubert Haupt, Patrick Assenheimer und Ricardo Sanchez belegte beim kombinierten Zeitfahren im Autodromo Nazionale Monza den elften Rang innerhalb der Silver-Cup-Klasse. Der Start in das dreistündige Auftaktrennen des Endurance Cups verlief aus Sicht der beiden Fahrzeuge gegensätzlich: Während Haupt am Steuer der #5 starke zehn Positionen gut machen konnte, fiel das Mercedes-AMG Team HRT (#4) einige Positionen im Klassement zurück. Doch Startfahrer Engel schlug promt zurück und setzte zu einigen Überholmanövern an – der Auftakt zu einer spektakulären Aufholjagd. Als kurz darauf starker Regen einsetzte und die Rennleitung aufgrund eines Unfalls eine Full-Course-Yellow-Phase ausrief, hatten sich Engel und Haupt bereits bis in die Spitzengruppen ihrer Klassen gekämpft: Engel pilotierte die #4 nach dem folgenden Restart auf Gesamtposition zwei, Haupt hatte Platz vier im Silver Cup erobert und über zwanzig Plätze im 42 Teilnehmer starken Feld aufgeholt.

Ihre Kollegen führten die beeindruckende Performance im Regen von Monza fort. Stolz, der von Engel übernommen hatte, verbuchte mehrere Führungsrunden, während Patrick Assenheimer am Steuer der #5 der Sprung in die Top-3 des Silver Cups gelang. Dann der Schock: Auf Rang eins liegend fiel die #4 aufgrund eines Reifenschadens weit zurück. Vincent Abril übte nochmals Druck auf seine Vordermänner aus und brachte den Mercedes-AMG GT3 #4 schließlich an 13. Position ins Ziel. Ricardo Sanchez überquerte als Schlussfahrer der #5 die Ziellinie auf Gesamtrang 22, gleichbedeutend mit Platz 11 im Silver Cup.

Die zweite Runde im Endurance Cup der GT World Challenge Europe findet am 30. Mai auf dem Circuit Paul Ricard statt. Das nächste Rennen im Kalender von HRT ist allerdings ein Heimspiel: In der legendären „Grünen Hölle“ steigt am 1. Mai die dritte Runde der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS).


Stimmen vom Team


Sean Paul Breslin, Teamchef HRT: „Es war ein sehr chaotisches Rennen. Wir waren auf einem guten Weg, sowohl mit dem Pro-Fahrzeug als auch mit dem Silver-Cup-Fahrzeug hervorragende Ergebnisse zu erzielen und ganz vorne mitzufahren. Aber wir hatten Pech und der Reifenschaden hat uns hart getroffen. Jetzt müssen wir unseren Fokus auf die nächsten Rennen legen.“

Hubert Haupt, Team-Besitzer HRT und Fahrer Haupt Racing Team #5: „Mein Start lief sehr gut und ich habe direkt einige Autos vor mir überholt. Von Platz 35 auf Platz 12, das hat richtig Spaß gemacht. Auch danach hatten wir eine gute Pace und konnten unser Potential im gesamten Rennen mehr als andeuten. Der Reifenschaden unseres Schwesterautos ist ärgerlich. Heute war definitiv mehr drin.“

Maro Engel, Mercedes-AMG Team HRT #4: „Am Start ist mir ein Fehler passiert, wodurch wir am Anfang ein paar Plätze verloren haben. Aber danach lief das Auto super und ich konnte relativ schnell Positionen gutmachen. Der Reifenschaden ist natürlich extrem ärgerlich – das hat uns die sichere Führung und auch ein Spitzenresultat gekostet. Danke an das gesamte Team für den tollen Job!“

Luca Stolz, Mercedes-AMG Team HRT #4: „Maro hat uns bis in die Spitzengruppe gefahren und ich konnte die Führung ausbauen, das Auto lief super. Dann ist der Reifen geplatzt, was natürlich sehr schade ist. Trotzdem wissen wir, dass die Pace da ist – das ist das Positive. Wir wollen das nächste Mal wieder voll angreifen.“

Vincent Abril, Mercedes-AMG Team HRT #4: „Wir haben heute gekämpft und waren auf einem exzellenten Weg, aber mit dem Reifenschaden mussten wir einen herben Rückschlag hinnehmen. Aber das ist Motorsport. Ich freue mich schon auf die nächste Runde!“

Patrick Assenheimer, Haupt Racing Team #5: „Die Bedingungen waren heute wirklich hart, aber wir haben toll gekämpft und konnten Position für Position gut machen. Ich bin mit meinem Stint zufrieden und auch das Team hat einen sehr guten Job gemacht.“

Ricardo Sanchez, Haupt Racing Team #5: „Ich bin sehr dankbar über die Möglichkeit, Teil des HRT-Teams zu sein. Die Crew hat einen super Job gemacht und meine Teamkollegen haben unter schwierigen Bedingungen starke Leistungen gezeigt! Wir wollen im nächsten Rennen auf dem Circuit Paul Ricard hoch hinaus!“

Pressemitteilung

Haupt Racing Team

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Klar, den Kindern die Natur beibringen und wie Papier hergestellt wird, das der Regenwald schon abgegrast ist und man achtsam sein muss... und dann bunten Krempel und *bling*bling* aus China kaufen. Oder Fischstäbchen mit wenig Fisch und viel Panade in viel Verpackung. Hauptsache bunt... hört mir doch...
juergen mueller:
Da haben wir es wieder. Andere, wie hier Kinder, inspirieren zu wollen, mit einem tatsächlich wertvollen Material wie Papier sorgsam umzugehen, ihnen näherzubringen, woraus es eigentlich hergestellt wird u. sich selbst dessen ausgiebig u. verschwenderisch zu bedienen, weil man es für ein Festhalten...

„Gedanken...“

Gabriele Friedrich:
Ich kann da auch nichts mit anfangen, schon recht nicht wenn "Gott" genannt ist. Seelsorge -das ist ein Begriff, der die Tatsachen ausblendet, das der Mensch körperliche Leiden hat, existenzielle Sorgen, Probleme mit anderen oder eben einfach nur Hilfe sucht. Der Alltag sieht so aus, das man relativ...
juergen mueller:
Ich persönlich verzichte gerne auf solche Hilfe und das aus einem bestimmten Grund. Jeder, der das liest, sollte sich darüber im Klaren sein, dass das alles mit Realität nichts zu tun hat. Unter Seelsorge stelle ich mir etwas anderes vor - greifbar, der Realität entsprechend, kein Gelaber von etwas,...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] „Die Stärke der SPD war es schon immer, zuzuhören und nah bei den Menschen zu sein“ [ Zitat Ende ] Das muss aber mindestens über 50 Jahre her sein,, wenn nicht länger....
juergen mueller:
Klar ist hier garnichts. In Kontakt mit den Bürger*innen zu treten, zuzuhören, nah bei den Menschen zu sein ist keine Stärke der SPD u. war es nie. Selbstlob stinkt nun einmal. 3 Kriterien, die jeder Politiker für sich ins Feld führt, weil sie einfach zum politischen Leben dazugehören, für ihn persönlich...
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