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Deutscher Volleyball-Verband e. V. reagiert auf Corona-Krise

DVV beschließt vorzeitiges Ende des Spielbetriebs der laufenden Saison

Regelungen zu Auf- und Abstieg werden zu einem späteren Zeitpunkt und in enger Abstimmung mit der VBL getroffen und kommuniziert.

12.03.2020 - 16:18

Region. Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hat beschlossen, den laufenden Spielbetrieb in den Dritten Ligen sowie Regionalligen aufgrund der aktuellen Entwicklung des Coronavirus (Covid-19) mit sofortiger Wirkung zu beenden. Darunter zählen auch alle Veranstaltungen der Deutschen Volleyball-Jugend (DVJ) und im Seniorenbereich. Für den Spielbetrieb im Hallen-Volleyball unterhalb der Regionalligen sowie im Beach-Volleyball, der im Zuständigkeitsbereich der Landesverbände liegt, wird eine sofortige Beendigung ebenfalls empfohlen. Darauf haben sich das DVV-Präsidium sowie der DVV-Vorstand am Donnerstagmittag verständigt.

René Hecht, Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes, sagt: „Wir befinden uns aktuell in einer Situation, in der wir aufgrund von höherer Gewalt und politischen Empfehlungen eine Entscheidung treffen mussten. Auch die unterschiedlichen Regelungen in sämtlichen Bundesländern, die sich teilweise zusätzlich zwischen den einzelnen Städten unterscheiden, machen eine Fortsetzung des geregelten und fairen Spielbetriebs unmöglich. Aus diesem Grund haben wir uns gemeinsam und zum Wohle der Allgemeinheit auf eine Beendigung des Spielbetriebs verständigt. Wir sind davon überzeugt, dass dies in der aktuellen Phase, auch zum Schutz aller Spielerinnen, Spieler, Trainer, Betreuer und Schiedsrichter sowie deren Familien und Freunden, die einzig richtige Entscheidung ist.“

Gerald Kessing, Bundesspielwart des DVV, sagt: „Mich haben in den letzten Tagen immer mehr Nachrichten aus den verschiedenen Landesverbänden erreicht, dass von kommunalen Einrichtungen Sporthallen für den Trainings- und Spielbetrieb gesperrt werden, was eine geregelte Durchführung nicht möglich macht.

Die kurzfristige Verlegung der Spiele in andere Hallen wäre zwar grundsätzlich realisierbar gewesen, allerdings mit einem sehr hohen Aufwand für die ausschließlich ehrenamtlichen Mannschafts- und Vereinsverantwortlichen verbunden. Trotz dieser Vorkehrungen ist außerdem nicht sichergestellt, dass es zu keiner Übertragung zwischen den Spielerinnen und Spielern und darüber hinaus kommt. Aus diesem Grund ist eine weitere Durchführung nicht vertretbar.“

DVV-Präsidium und Vorstand haben außerdem beschlossen, dass die Gremienarbeit und Reisetätigkeit aller DVV-Mitarbeiter mit sofortiger Wirkung bis zum 9. April 2020 eingestellt wird.

Die Umsetzung des Vorgehens empfiehlt der DVV auch auf Landesverbandsebene. Am 26. März soll in einer Telefonkonferenz die Situation auf der dann aktuellen Basis noch einmal besprochen und für den Zeitraum darüber hinaus neu bewertet werden.

Stellungnahme zu weiteren DVV-Großveranstaltungen in Deutschland


Techniker Beach Tour


Auch im Hinblick auf die Techniker Beach Tour beobachtet der DVV die Entwicklung genau und wird hierbei am 15. April in einem Meeting mit allen Stakeholdern eine Entscheidung über die Durchführung bzw. Art der Durchführung treffen. Die Techniker Beach Tour würde aktuell mit dem Auftaktturnier vom 8.-10. Mai in Münster in die Saison 2020 starten.

FIVB und CEV Events

Als internationales Volleyball-Event steht in diesem Sommer die Volleyball Nations League (19. Mai bis 5. Juli) auf dem Plan, die mit jeweils 16 Mannschaften der Frauen und Männer über fünf Wochen weltweit gespielt wird. Hierbei sind vom 22.-24. Mai sowie 2.-4. Juni auch zwei Turniere in Deutschland geplant. Eine verbindliche Aussage des Weltverbandes FIVB, der sich in Abstimmung mit der Weltgesundheitsorganisation WHO und dem IOC befindet, zur generellen Durchführung hat es noch nicht gegeben.

Der DVV steht dazu im Austausch mit den Ausrichterstädten in Rostock und Leipzig. Dies gilt auch für die Durchführung der EM-Qualifikationen der U19-Juniorinnen in Dippoldiswalde (24.-26. April) sowie U18-Junioren in Rottenburg (24.-26. April), zu der sich der Europäische Verband CEV noch nicht geäußert hat.

Auch die Volleyball Bundesliga hat auf die Entwicklungen reagiert und den Spielbetrieb in der 2. Bundesliga mit sofortiger Wirkung eingestellt. Die 1. Liga wird die Hauptrunde zu Ende spielen und zeitnah über eine mögliche Austragung von Playoffs entscheiden.

Pressemitteilung des DVV e. V.

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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