HV Vallendar

Die Vallendarer Löwen gewinnen den Rhein-Mosel-Cup

Die Vallendarer Löwen gewinnen den Rhein-Mosel-Cup

Die Vallendarer Löwen um Leon Krechel (am Ball) konnten den Rhein-Mosel-Cup gewinnen. Foto: privat

06.09.2021 - 11:08

Vallendar. Vergangenes Wochenende waren die Vallendarer Löwen zu Gast beim Krombacher Rhein-Mosel-Cup in der Mülheimer Philipp-Heift-Halle. Man ging in der Gruppe A gegen die HSG Siebengebirge und den neu gegründeten HC Koblenz an den Start. Gruppe B bestand aus dem ausrichtenden TV 05 Mülheim, dem holländischen Erstligisten Hercules Den Haag und der HSV Rhein-Nette. Die Spielzeit betrug 2x 20 Minuten und die beiden ersten Plätze jeder Gruppe qualifizierten sich für das Halbfinale.


Am frühen Freitagabend trafen die Vallendarer Jungs zum Turnierstart auf die stark einzuschätzende HSG Siebengebirge aus der Regionalliga Nordrhein. Von Anfang an war allen Spielern anzumerken, dass die Lust auf die am 25. September beginnende Oberliga-Saison riesig ist. Aus einer hervorragenden Defensive konnte man einfache Tore erzielen und so schnell mit 5:0 wegziehen. Durch eine konzentrierte Leistung über die gesamte Spielzeit setzten sich die Jungs vom HVV am Ende verdient mit 21:13 durch.

Am Samstag ging es dann im zweiten Gruppenspiel gegen den HC Koblenz. Das Spiel vom Vortag steckte noch merklich in den Beinen, sodass die Löwen holprig in die Partie starteten. In der zweiten Halbzeit konnte man sich nach und nach absetzen und so mit einem 18:14-Arbeitssieg den Gruppensieg holen.

Nach einer kurzen Pause stand dann das erste Highlight für Spieler und Fans auf dem Programm. Die 1. Mannschaft des HVV traf im Halbfinale auf den ewigen Rivalen TV 05 Mülheim, der mit einem Sieg und einer Niederlage den zweiten Platz in Gruppe B erreichte. Von Anfang an bat die Begegnung echten Derbycharakter. Bis zur Pause entwickelte sich ein echter Schlagabtausch mit vielen Zweikämpfen und auf Löwen-Seite starken Rückraumwürfen von Christian Schaub und Leon Krechel. Die Vallendarer Jungs gingen mit einem knappen Rückstand in die Pause, in der Trainer Thomas Bach offensichtlich die richtigen Worte fand.

Die Abwehr stand nun kompakter und Christian Schröder entschied sich von der Mittelposition für die richtigen Auftakthandlungen, die zu gut herausgespielten Toren führten. Am Ende stand ein verdienter 21:17-Derbysieg für den HVV auf der Anzeigetafel, mit dem man den Anspruch, die Nummer 1 im Rheinland zu bleiben, unterstrich.

Das entscheidende Spiel um den Turniersieg stieg nach einem langen Tag um 19:30 Uhr. Die Vallendarer Löwen trafen erneut auf die HSG Siebengebirge, die ihr Halbfinale gegen Hercules Den Haag knapp gewann. Die Anfangsphase stellte ein Spiegelbild zum Vorrundenspiel dar. Durch eine harte Abwehr und gutes Tempospiel erzielte man einfache Tore und konnte sich so schnell mit drei Toren absetzen. Es war den Mannen aus dem Siebengebirge nun aber anzumerken, dass sie noch eine Rechnung offen hatten.

Und so egalisierten sie schnell den Rückstand und konnten sogar in Führung gehen. Lautstark unterstützt vom Mülheimer Publikum, den holländischen Handballern und dem für seine Neutralität bekannten Mülheimer Hallensprecher hielten die Siebengebirgler die Führung bis kurz vor der Halbzeit. Der HVV schaffte jedoch noch den Ausgleich und so versprach die zweite Halbzeit viel Spannung.

Die hohe Belastung der beiden Turniertage war den Löwen nun anzumerken und es dauerte 7 Minuten bis man das erste Tor erzielen konnte, da hatte Siebengebirge schon zwei Treffer erzielt. Das Finalspiel entwickelte sich nun zu einem echten Krimi, in dem die Führung ständig wechselte. Mit dem letzten Angriff hatten die Mannen um Coach Thomas Bach noch die Möglichkeit, den Sieg klarzumachen. Doch der Ball fand den Weg nicht mehr ins Tor und so ging es in eine fünfminütige Verlängerung. Die restliche Überzahl von 50 Sekunden konnte umgehend zur Führung genutzt werden. Im Anschluss bauten die Jungs vom HVV die Führung sogar auf zwei Tore aus.

Eine Minute vor Schluss bot sich dann durch einen Siebenmeter die Möglichkeit, den Sack zuzumachen. Doch auch hier wurde den Zuschauern in Sachen Spannung nichts vorenthalten und man vergab diesen. Die HSG Siebengebirge schaffte 15 Sekunden vor Spielende noch einmal den Anschluss. In den letzten Sekunden zahlte sich dann das Parteiball-Training der letzten Wochen aus. Man gab den Ball nicht mehr ab und mit Ertönen der Sirene entwickelte sich eine Ektase bei den Jungs.

Der HV Vallendar präsentierte sich über das gesamte Turnier als konstanteste Mannschaft und konnte so verdient den „Pokal“ in die Höhe strecken. An dieser Stelle nochmal ein großer Dank an den lautesten Fanclub der Liga und alle Fans, die das Turnier in der neuen Mülheimer Spielstätte zu einem Heimspiel machten.

Trainer Thomas Bach resümierte: „Ein großes Lob an meine Mannschaft. Der Teamgeist und Kampfwille waren über das gesamte Turnier hervorragend. Wir sind in den letzten Wochen noch näher zusammengewachsen und haben auch spielerisch einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Nun gilt es in den verbleibenden drei Wochen bis Saisonstart am 25. September noch an der ein oder anderen Stellschraube zu drehen und das Spielsystem weiter zu verfeinern, um zum Saisonstart optimal vorbereitet zu sein.“

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Es sieht sehr schön aus und eine tolle Aktion. Ich sehe darin eine Lichteraktion, Hoffnung haben die Leute dadurch nicht,. denn die Lichter gehen ja wieder aus. Hat noch kein Klimanwandler gefragt, wie hoch der CO2 Ausstoß war ?...
Gertrud Wolf:
Klasse Aktion vielen ank an die Ausführenden....
ursi Karrer:
gut 1500 Fahrzeuge - vom Quad über Traktoren aller Bauarten bis zum 4o Tonner - alles dabei! H A M M E R...
Gabriele Friedrich:
Es sind und bleiben Versager- die nicht in der Realität leben, keine Ahnung haben und vor allem kein Vorstellungsvermögen. Die Planer-Versager, TEIL III...
Elfi Bartosch:
Impfen ist sehr wichtig.Nur unsere Bürokratie steht vielem im Weg.Um 6Uhr in der Früh ist mein Mann am Samstag nach Lahnstein zur Booster-Impfung gefahren.Termine über's Internet ist unmöglich.Mein Mann ist Herzkrank und über 70 Jahre alt.Nach ca.2Stunden Wartezeit(in der Kälte)wurde ihm gesagt er könnte...
Petra Kaspar:
Es ist nur eine Frechheit,dass man sich als über 60 jahriger zu einer Boosterimpfung angemeldet hat und keine Impfung bekommt.Weder beim Hausarzt,oder beim Impfzentrum und man dadurch nicht mehr am öffentlichen Leben teilhaben kann.Wir sitzen als Bürger von Rheinlandfalz zuhause und werden genauso behandelt...
Gabriele Friedrich:
Ein 12 jähriger hat absolut gar nichts alleine im Dunkeln auf der Straße zu sein, erst recht nicht durch eine dunkle Unterführung zu gehen. Es kann mir keiner erzählen, das der nicht Eltern oder Betreuung anderseits hatte. Also Leute- die Unterführungen sind gefährlich, vor allem für Frauen, Kinder...
 

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