TV Rheinbach - Leichtathletik

Erstes Sportfest unter Corona-Bedingungen

Regionssportfest im Erftstadion in Euskirchen

Erstes Sportfest unter Corona-Bedingungen

Die Läufer des TV Rheinbach zeigten durchweg gute Leistungen. Foto: privat

15.09.2020 - 15:02

Rheinbach. Der Veranstalter hatte mit großer Sorgfalt die Hygieneregeln umgesetzt: Temperaturmessung, Händedesinfektion, Teilnehmerlisten und freundliche Hinweise auf die Abstandsregel und das Tragen von Mund-Nasen-Schutz sollten Infektionen verhindern bzw. die Nachverfolgung der Infektionsketten erleichtern. Das schon etwas kühle Herbstwetter wurde durch die Sonne so aufgewärmt, dass wirklich gute Wettkampfbedingungen herrschten.

Die jüngsten Teilnehmer Hannes Brock (M12) und Matthis Alsmann (M11) trafen im Sprint und über die 800m direkt im Wettkampf aufeinander. Über 75m gewann Hannes den Lauf in 11,23s und Matthis wurde Dritter in 11,40s, was in der AK-Wertung die Plätze 3 und 4 ergab. Über die 800m wurde Hannes in 2:48,90min Dritter und Matthis erreichte bei den um ein Jahr älteren Jungs in 2:49,49min den vierten Platz. Hannes hatte am Vortag bereits mit 4,05 m im Weitsprung den 3. Platz errungen.

Maja Redemann (W13) gewann ihren 75m-Lauf, in 10,82s, was Platz 5 in ihrer Altersklasse bedeutete. Im Weitsprung verbesserte sie sich eindrucksvoll gegenüber dem Vorjahr und wurde bei starker Konkurrenz mit 4,41 m Vierte.

Joanna Behle (W13) startete auch im Weitsprung. Dabei stellte sie eine neue persönliche Bestleistung mit 4,05 m auf.

Über 80m Hürden war Klara Peter (W14) am Start. Sie lief diese Strecke zum ersten Mal und wurde mit der Zeit von 13,60 s Achte.

Melina Braun und Lisa Ohrem, beide WJU18, trafen im gleichen 100 m-Lauf aufeinander: Melina wurde mit 13,69 s Vierte in ihrer Altersklasse. Lisa lief 15,02 s und erreichte Platz 8. Über 200 m wurde Melina in 28,32 s Vierte und Lisa erreichte in 31,53 s Rang 10.

Im 100 m-Lauf der M15 bestätigte Niklas Lehnertz seine gute Form mit einem deutlichen Sieg in seinem Lauf in 12,60 s. Lasse Redemann kam in 13,57 s ins Ziel. In der Wertung der Altersklasse erreichten sie Platz 8 und 13. Niklas versuchte sich noch ohne besondere Vorbereitung an den 300 m und wurde mit 44,69 s Dritter der AK. Im Weitsprung wurde Lasse mit 4,75m Neunter.

Anne Spengler gewann die 100 m und 200 m der Frauenklasse in 12,92 s und 27,06 s und konnte ihre Jahresbestzeiten verbessern.

Stefan Gleisner (M45) lief 13,00 s über 100m und 26,87 s über 200m.

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Kommentare
Michael Gerz:
Und niemand der abgelichteten Herrschaften trägt einen Mund-Nasenschutz! Weiter so!
Gabriele Friedrich:
Und wo ist das unbürokratisch ? Führungszeugnis- selber zahlen Kurs auch selber zahlen? Wer macht das? Keiner !
S. Schmidt:
Hey Juergen, hier noch mehr Wissenschaft, hilft vielleicht: Prousa, D. (2020). Studie zu psychischen und psychovegetativen Beschwerden mit den aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen. Das Fazit dieser Studie: MNS = Katastrophe!
juergen mueller:
Corona in China - viele offene Fragen.Ihre Schlussfolgerung ist mehr als schädlich u.nicht nachahmenswert.China ist ein Überwachungs- u.Polizeistaat.Die Angst in China vor einem Neu-Ausbruch ist groß,Bewohner dürfen bestimmte Gebiete nicht verlassen.Das gleiche gilt für Japan.Woher Sie ihren (falschen) Optimismus nehmen,bleibt Ihnen überlassen.Ihre Verharmlosung ist kontraproduktiv u.schlägt sich in einem Egoismus nieder,der unsere Gesellschaft immer mehr auszeichnet.Politisch verordnete Maßnahmen u.Einschränkungen sind nicht das Allheilmittel,sondern ein Versuch,etwas in den Griff zu bekommen,mit dem man es bisher noch nie zu tun hatte,dem man im wahrsten Sinne des Wortes fast hilflos gegenübersteht.Anstatt Klugscheißerei zu betreiben u.andere Länder als beispielhaft zu zitieren,sollten Sie sich auf das konzentrieren u.akzeptieren,was bei UNS von Nöten ist.Akzeptieren SIE,Herr Schmidt,dass wir uns hier in Deutschland befinden,halten SIE sich an verordnete Maßnahmen oder reisen SIE aus
S. Schmidt:
Die Indizien dafür, dass ein Lockdown mehr schadet, als dass er zum Guten wendet, sie mehren sich. Die neueste Studie dazu aus Japan, Hibino et al. (2020), zeigt, dass ein Lockdown nicht nur überflüssig, sondern schädlich ist. In Japan gab es zu keinem Zeitpunkt einen Lockdown. D.h. Arbeitsplätze blieben geöffnet, ÖPNV wie eh und je, keine Einschränkung des sozialen Lebens, Restaurants, Fitness-Studios etc. blieben geöffnet, das öffentliche Leben hat in diesem Jahr in Japan weitgehend ungestört von SARS-CoV-2 funktioniert. Als Ergebnis bleibt festzuhalten, das seit Beginn der Pandemie 96.534 Japaner positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden. 1.711 Japaner sind an COVID-19 verstorben und Japan hat ca. 126 Millionen Einwohner!
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