BC Remagen - 2. Bundesliga Süd

Heimspielwochenende

Erlös geht an die Opfer der Flutkatastrophe

Heimspielwochenende

Wie schon im letzten Jahr - hier Sarah Kämpf (li.) und Theresa Ebertz im Damendoppel - präsentiert sich die Rheinhalle im vorweihnachtlichen Outfit. Foto: privat

07.12.2021 - 09:51

Remagen. Am 11. und 12. Dezember beendet der Badminton Club Remagen die Hinrunde der 2. Bundesliga Süd mit zwei Spielen in der heimischen Rheinhalle. Traditionell haben sich die Verantwortlichen wieder etwas einfallen lassen, um die Vor-Weihnachtspieltage besonders zu gestalten -und das hoffentlich wieder vor Zuschauern, selbstverständlich nach den dann geltenden Corona Regelungen. Nach jetzigem Stand ist das „2 G plus.“ Das bedeutet, dass jeder Zuschauer vollständig geimpft sein, zusätzlich auch noch einen aktuellen Test vorweisen muss. Ob für alle, die bereits die sogenannte „Booster-Impfung“ haben, der Test entfallen kann, stand noch nicht fest. Nähere Infos können unter „bc-remagen.de“ oder telefonisch bei Benedikt Voigt, 0177 / 23 89 812 abgerufen werden.


Geplant ist u.a. wieder die bei vielen Vereinen beliebte Aktion „Bring einen Erwachsenen mit“, bei der jedes Kind bei freiem Eintritt zusätzlich einen Erwachsenen kostenfrei mit in die Rheinhalle bringen und ganz nebenbei auch noch einen Schoko-Nikolaus „abstauben“ kann. Zusätzlich gibt es in diesem Jahr erstmalig die Möglichkeit, Badminton-Artikel des langjährigen Partners Dunlop Sport käuflich zu erwerbe und gerne auch auf den Spielfeldmatten auszuprobieren. Auch andere potenzielle Weihnachtsgeschenke wie Racketbags, Shirts usw. bringen die Jungs von „Tosol Trading“, die den Shop vor Ort betreiben werden, mit nach Remagen. Den Erlös dieser beiden Tage wird der BC Remagen zu 100% an die Opfer der Flutkatastrophe an der Ahr übergeben. Viele Spielerinnen und Spieler aus der Region haben die Katastrophe hautnah miterleben müssen, und der Verein will auf diese Weise seinen Teil dazu beitragen, das Leid vor Ort ein ganz klein wenig zu lindern. Dazu zählt auch, dass die dortigen Vereine, die keine Halle zur Verfügung haben, wie schon seit August praktiziert, in Remagen mittrainieren können.

Ach ja, guten Sport gibt es natürlich auch. Los geht es am Samstag um 14 Uhr (Einlass ab 13 Uhr) gegen TuS Schwanheim, die mit Johanna Goliszewski eine Olympiateilnehmerin mit im Boot haben. Sowohl im Damendoppel als auch im Mixed haben die Frankfurter Vorstädter eine hervorragende Bilanz und sind wohl nur schwer zu schlagen. Die Entscheidung dürfte daher eher im Herrenbereich fallen, wo der BCR leichte Vorteile hat. Dafür müssten aber alle Spiele gewonnen werden. Schwanheim liegt nur zwei Punkte hinter dem BCR, ein Sieg wäre also enorm wichtig. Sonntags kommt es um 14 Uhr gegen TuS Neuhofen zu einem Rheinland-Pfalz Derby. Die Pfälzer liegen mit nur sechs Punkten auf dem vorletzten Platz, dürfen aber nicht auf die leichte Schulter genommen werden. In den Herreneinzeln hat Neuhofen nur eine unwesentlich schwächere Bilanz als der BCR, im Dameneinzel sind sie sogar stärker einzuschätzen. Es wird sicher kein Spaziergang, aber alles andere als ein Sieg wäre schon eine Überraschung. Sollten die Römerstädter die Punkte am Rhein behalten, würden sie sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. Die Rückrunde startet dann Mitte Januar mit den beiden Auswärtsspielen gegen die Gegner dieses Wochenendes.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
 
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare
Gabriele Friedrich:
Wann nehmt ihr den Alten endlich den Führerschein weg?? Immer und immer wieder knallt es durch **Alterssture Leute. Die einen fahren wie die Schnecken, weil sie noch besser fahren können als laufen und die andern krachen rücksichtslos auf Teufel komm raus irgendwo hin und sehen nichts, reagieren zu...
Gabriele Friedrich:
Ich rege mich auf, das die Eltern ihre Kinder nicht mehr drillen. Es ist ein absolutes Verbot-hinter einem Auto zu stehen oder gehen. Immer und immer muss man es ihnen sagen und auch erkären, warum das so ist und was passieren kann. Man muss den Kindern vorort auch zeigen, wie so etwas aussehen könnte...
Gabriele Friedrich:
Dieses Lumpenpack ! Gut das der Fahrer aufgepasst hat. Den Job, den die Jungs machen, den wollte ich auch nicht. Meistens sind das sehr nette Leute, sie kennen einen und wenn man freundlich ist, dann geht alles besser. HIn und wieder gebe ich etwas als Anerkennung, 1-2 Euro oder was zum naschen, obwohl...
Service