Fußball-Bezirksliga Ost

Linzer Fußball-Torejagd in Windhagen

SV Windhagen – VfB Linz 1:9 (1:3)

05.09.2022 - 09:15

Linz. Am vierten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost feierte der VfB Linz nach zwei Unentschieden den ersten Sieg und der fiel deftig aus. Herhalten musste der SV Windhagen, der auf eigenem Platz eine schlimme 1:9 (1:3)-Niederlage hinnehmen musste. Die Gäste dominierten vom Anpfiff weg die Begegnung und gingen durch Manuel Rott (9.), der mit einem 16-Meter-Distanzschuss unter die Latte traf, früh in Front. Fünf Minuten später erhöhte Fabio Schopp (14.) auf 0:2. Als Schopp seinen Mannschaftskameraden Rott in der 22. Minute bediente, machte der das 0:3. Hoffnung kam bei den Platzherren auf, als Leon Klocker (40.) den 1:3-Pausenstand markierte. In der zweiten Halbzeit bäumten sich die Gastgeber auf und drängten vehement auf den zweiten Treffer. Ein Vorhaben, das ins Auge ging. Linz blieb ruhig und achtete auf die freien Räume, die durch die Windhagener Offensivaktionen entstanden. Ab der 75. Minute ließen die Kräfte beim SVW nach und die Schuster-Schützlinge gingen auf Torejagd, dem die Gastgeber nichts mehr entgegenzusetzen hatten. Der eingewechselte Routinier Mario Seitz (75.) machte mit dem 1:4 den Anfang, zwei Minuten später erhöhte VfB-Torjäger Manuel Rott auf 1:5. Für das 1:7 sorgten die Windhagener selbst. Nach einer Ecke lenkte Christopher Alt (84.) den Ball in den eigenen Kasten. Die Schlusspunkte setzten Michael Fiebiger (88.) und Johann Nürnberg (90.) per Foulelfmeter zum 1:9-Endstand. Mit seinem ersten Dreier springt der VfB Linz auf den neunten Tabellenplatz und richtet die Blicke in das obere Tabellendrittel. Der SV Windhagen wartet weiter auf ein Erfolgserlebnis und steht mit lediglich zwei Punkten im Tabellenkeller. Dem SVW-Torhüter Leon Feuring werden die neun Gegentore besonders weh getan haben, stand er doch in der letzten Saison noch im Linzer Tor. „Ich habe eigentlich nichts Positives gesehen“, sagte der SVW-Coach Uwe van Eckeren und fuhr fort: „Aber ich bin der Trainer und stelle mich vor meine Mannschaft, auch wenn ich ihr in diesem Derby mehr zugetraut habe.“ Im Lager der Kaiserberger blieb VfB-Trainer Thomas Schuster sachlich: „Endlich haben wir unsere gute Leistung mal zu Ende gebracht. Jetzt bleiben wir aber auf dem Teppich und machen einen Schritt nach dem anderen.“

SV Windhagen: Feuring, Vogt (72. Demaku), Alt, Klockner, Heßler, Akgün, Schlossaer, Busch (79. Klein), Salz, Hoxhaj, Walter (46., Morina).

VfB Linz: R. Becker, Dillmann, Y. Becker (79., Moritz Rott), Sijkovic (65. Fiebiger), Manuel Rott (82., Wambach), Krupp, Hennerkes, Schlebach, Gülseren (63. Nürnberg), Böcking, Schopp (68., Seitz).

Schiedsrichter: Nils Schneider (Altenkirchen).

Zuschauer: 200.

Torfolge: 0:1 Manuel Rott (9.), 0:2 Fabio Schopp (14.), 0:3 Manuel Rott (22.), 1:3 Leon Klockner (40.), 1:4 Mario Seitz (75.), 1:5 Manuel Rott (77.), 1:6 Seitz (74.), 1:7 Christopher Alt (84., Eigentor), 1:8 Micheal Fiebiger (88.), 1:9 Johann Nürnberg (90., Foulelfmeter).

Vorschau: Am kommenden Freitag geht um 20 Uhr auf dem Kaiserberg das Kreisderby zwischen dem VfB Linz und der SG Ellingen/Bonefeld/Willroth über die Bühne. Ein Spiel, das Spannung und Brisanz verspricht und der Ausgang völlig offen ist. LS

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juergen mueller:
Ein Bruch der Tarifverträge ist noch gelinde ausgedrückt. Wer es soweit kommen lässt, dass die Beschäftigten für etwas büßen sollen, was sie nicht im geringsten verschuldet haben, der sollte sich allen ernstes fragen, wie es möglich ist, dass es überhaupt soweit kommen konnte, obgleich man sowohl in...
juergen mueller:
Kurzfristig bekanntgewordene Liquiditätsprobleme? Das Wort kurzfristig muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Die Stadt Koblenz u. der Landkreis Mayen-Koblenz sind mit jeweils 25% beteiligt. Man schaue sich einmal die BETEILIGUNGSBERICHTE der STADT KOBLENZ der vergangenen Jahre an. Das...
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
K. Schmidt:
Ja, diese Verlängerung ist notwendig und sinnvoll. Dass sich diverse politische Köpfe des Ahrtals darüber erfreut äußern, nachvollziehbar. In all der Euphorie muss man sich aber noch mal genau anschauen, was da eigentlich verlängert wurde: Es geht hier nur um eine praktisch seitens des Bundes beliebig...
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