Fußball-Bezirksliga Ost

Nur noch theoretische Chancen im Aufstiegsrennen

23.05.2022 - 14:40

Ruppach-Goldhausen. In der Fußball-Bezirksliga Ost kam der VfB Linz beim Tabellennachbarn SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod über ein unglückliches 2:2 (1:1)-Unentschieden nicht hinaus und hat nur noch theoretische Chancen, um ein Wort im Aufstiegsrennen mitzureden. Tabellenführer SG Emmerichenhain hat zwei Spieltage vor Saisonende vier Punkte Vorsprung auf die Linzer und wird sich kaum noch überholen lassen. „Das ist bitter für uns, aber wir werden in nächsten Begegnungen gegen Ellingen und in Wallmenroth noch einmal alles geben“, kündigte VfB-Coach Behar Prenku an und blickte nach dem Abpfiff bereits auf die kommenden Aufgaben. Die Partie begann mit einem Paukenschlag: Nach einer Flanke von Marco Jelinic war Mario Seitz (2.) zur Stelle und markierte die frühe 1:0-Führung der Gäste. Danach erspielten sich die Ahrbacher eine optische Überlegenheit, ohne aber für Torgefahr zu sorgen. In der 38. Minute war es die erste nennenswerte Einschussmöglichkeit, die zum 1:1-Ausgleich führte. VfB-Keeper Jan Lück konnte einen harten Distanzschuss des Ahrbacher Steffen Decker nur abklatschen, direkt vor die Füße von Niklas Klar, der zum 1:1-Pausenstand abstaubte. Nach dem Wiederanpfiff dominierten die Kaiserberger und drängen vehement auf den Führungstreffer. Pech besaß Simon Trumm (62.), der nach einer Ecke von Marc Hennerkes einen Kopfball an den Pfosten setzte. Schließlich war es Manuel Rott (78.), der mit einem Schuss aus dem Zentrum den längst fälligen 2:1-Führungstreffer markierte. In der Folgezeit vergaben die Linzer zwei hundertprozentige Torchancen und hätten alles klar machen können. Eine Schwäche, die in der Nachspielzeit bestraft wurde, als der SG-Akteur Adrian Bruch (90.+1) mit einem sehenswerten und unhaltbaren 25-Meter-Freistoß den 2:2-Endstand erzielte. „Es war ein gerechtes Ergebnis, wenn für uns auch ein unglückliches“, lautete der kurze Kommentar von VfB-Trainer Prenku nach dem Abpfiff, dessen Ahrbacher Trainerkollege Niklas Wörsdorfer seine Elf lobte: „Es spricht für meine Mannschaft, wie sie nach dem frühen Rückstand gegen die starke Linzer Mannschaft zurück in die Partie gefunden hat.“


SG Ahrbach/Girod/Heiligenroth: Weimer, C. Laux, Gombert, Decker, Henkes (85. Wörsdorfer), Bruch, Klar (65. Kuhn), Trumm, Meuer, Weber, Schwenk (77. D. Laux).

VfB Linz: Lück, Jelinic, Dillmann, Becker (46. Vogt, 82. Lemke), Tolaj, Manuel Rott, Krupp, Tücke (70. Baftija), Hennerkes, Schlebach, Seitz.

Schiedsrichter: Patrick Heim (Hohenstein).

Zuschauer: 200.

Torfolge: 0:1 Mario Seitz (2.), 1:1 Niklas Klar (38.), 1:2 Manuel Rott (78.), 2:2 Adrian Bruch (90.+1).

LS

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