Top-Ergebnis für Frikadelli Racing zum Saisonauftakt auf dem Nürburgring

Pole Position und Gesamtrang zwei

Pole Position und Gesamtrang zwei

Beim Auftaktrennen der Nürburgring Langstrecken-Serie fuhr das Team von Frikadelli Racing mit dem Porsche 911 auf den zweiten Gesamtrang. Foto: Frikadelli / BRfoto

20.04.2021 - 10:59

Barweiler. Das Frikadelli Racing Team ist mit einem Top-Ergebnis in die neue Motorsportsaison gestartet. Dennis Olsen und Porsche Werksfahrer Frédéric Makowiecki fuhren mit dem #31 Porsche 911 GT3 R beim Auftaktrennen der Nürburgring Langstrecken-Serie auf den zweiten Gesamtrang und sicherten der Mannschaft von Teamchef Klaus Abbelen damit den ersten Podiumserfolg auf der Nürburgring Nordschleife seit 2018.


Der starke Auftritt von Frikadelli Racing begann bereits im morgendlichen Qualifying. Mit einer Rundenzeit von 7:53,565 min. stellte Dennis Olsen die „schnellste Frikadelle der Welt“ auf die Pole Position. „Im Rahmen der Probe- und Einstellfahrten ist es uns gelungen, ein sehr gutes Setup zu erarbeiten. Ich habe eine gute Runde erwischt ohne Verkehr und konnte frei fahren. Die Pole Position hat mich für das gesamte Team unheimlich gefreut. Ich denke, Sabine hat uns von oben zugeschaut und sie ist stolz auf uns“, schilderte der Norweger im Anschluss.

Beim Start verteidigte sein Teamkollege Frédéric Makowiecki die Führung erfolgreich und lieferte sich in der Anfangsphase zunächst ein entfesselndes Duell mit den Markenkollegen von Manthey Racing um die Gesamtspitze. In den Folgerunden weitete sich der Kampf um die einzelnen Podiumsplätze unter den GT3-Fahrzeugen weiter aus. Nachdem alle Boxenstopps absolviert waren, festigten die beiden Piloten des #31 Porsche 911 GT3 R die zweite Gesamtposition. Schlussfahrer Olsen hielt dabei dem Druck des Phoenix Audi R8 LMS in der Endphase erfolgreich stand und setzte sich letztlich um 0,964 Sekunden durch.

Auch der #30 Porsche 911 GT3 R von Nick Tandy und Maxime Martin war stark unterwegs und unterbot im Qualifying mit einer Rundenzeit von 7:57.547 min. ebenfalls die magische Acht-Minuten-Schallmauer. Von Startplatz fünf aus fiel Tandy beim Einbiegen in die Mercedes-Arena zunächst bis auf Position zehn zurück, doch der Brite konnte sich zusammen mit seinem Teamgefährten Martin im weiteren Verlauf wieder in Schlagdistanz zu den Top-5 des Gesamtklassements bringen. Aufgrund einer Fremdberührung beim Überrunden musste das Fahrerduo allerdings nach rund zweieinhalb Stunden Fahrzeit vorzeitig die Box ansteuern.

Für den #962 Porsche Cayman GT4 von „Jules“ und Hendrik von Danwitz endete der Saisonauftakt zur Nürburgring Langstrecken-Serie mit einem starken zweiten Platz in der Pro-Am Wertung der CUP3-Klasse. Das eingespielte Fahrerduo legte eine fehlerfreie Leistung an den Tag und spulte problemlos Runde um Runde in der „Grünen Hölle“ ab. In der Gesamtabrechnung der CUP3-Klasse reichte es zudem für den siebten Rang. Insgesamt 18 Fahrzeuge standen hier am Start.


Stimmen zum Rennen:


Klaus Abbelen (Teamchef Frikadelli Racing): „Mit unserem ersten Auftritt in dieser Saison und dem Podiumsplatz sind wir sehr zufrieden. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg unterwegs sind. Vielen Dank an dieser Stelle an die gesamte Mannschaft. Wir werden nun weiter hart arbeiten und alles geben, um bestens vorbereitet ins 24h-Rennen zu gehen.“

Dennis Olsen (#31 Porsche 911 GT3 R): „Der Tag hat mit der Pole Position im Qualifying für uns sehr gut begonnen und mit dem zweiten Platz im Rennen auch erfolgreich geendet. In Summe also ein gelungener Start in die neue Saison, auch wenn natürlich noch einiges an Arbeit vor uns liegt.“

Frédéric Makowiecki (#31 Porsche 911 GT3 R): „Für uns steht natürlich die Vorbereitung auf das 24h-Rennen im Fokus. Dementsprechend war dieser Einsatz für uns unheimlich wichtig, auch um das gesamte Frikadelli Racing Team und die Abläufe kennen zu lernen. Schließlich war es das erste Mal, dass wir in dieser Konstellation hier zusammen am Nürburgring angetreten sind. Alles hat auf Anhieb sehr gut harmoniert und ich freue mich bereits auf die nächsten gemeinsamen Rennen.“

Nick Tandy (#30 Porsche 911 GT3 R): „Es war unheimlich schön wieder zurück am Nürburgring zu sein. Die Performance unseres #30 Frikadelli Porsche 911 GT3 R war ausgesprochen gut, auch wenn wir uns dafür heute leider nicht belohnen konnten. Trotzdem können wir sehr viele positive Dinge und wichtige Erkenntnisse aus dem Wochenende mitnehmen.“

Hendrik von Danwitz (#962 Porsche Cayman GT4): „Im Qualifying hatte ich leider auf meiner schnellsten Runde ein wenig Pech mit einer Doppelgelbphase, sonst wäre sicherlich deutlich mehr möglich gewesen als der achte Klassenrang. Umso besser lief es dann für uns im Rennen. Ich konnte unseren Porsche Cayman GT4 bis auf Rang vier nach vorne bringen, danach hat „Jules“ einen starken Doppelstint abgeliefert. Wir sind sehr zufrieden mit dem Auftakt und unserer Pace.“

Pressemitteilung

Frikadelli Racing Team

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Klar, den Kindern die Natur beibringen und wie Papier hergestellt wird, das der Regenwald schon abgegrast ist und man achtsam sein muss... und dann bunten Krempel und *bling*bling* aus China kaufen. Oder Fischstäbchen mit wenig Fisch und viel Panade in viel Verpackung. Hauptsache bunt... hört mir doch...
juergen mueller:
Da haben wir es wieder. Andere, wie hier Kinder, inspirieren zu wollen, mit einem tatsächlich wertvollen Material wie Papier sorgsam umzugehen, ihnen näherzubringen, woraus es eigentlich hergestellt wird u. sich selbst dessen ausgiebig u. verschwenderisch zu bedienen, weil man es für ein Festhalten...

„Gedanken...“

Gabriele Friedrich:
Ich kann da auch nichts mit anfangen, schon recht nicht wenn "Gott" genannt ist. Seelsorge -das ist ein Begriff, der die Tatsachen ausblendet, das der Mensch körperliche Leiden hat, existenzielle Sorgen, Probleme mit anderen oder eben einfach nur Hilfe sucht. Der Alltag sieht so aus, das man relativ...
juergen mueller:
Ich persönlich verzichte gerne auf solche Hilfe und das aus einem bestimmten Grund. Jeder, der das liest, sollte sich darüber im Klaren sein, dass das alles mit Realität nichts zu tun hat. Unter Seelsorge stelle ich mir etwas anderes vor - greifbar, der Realität entsprechend, kein Gelaber von etwas,...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] „Die Stärke der SPD war es schon immer, zuzuhören und nah bei den Menschen zu sein“ [ Zitat Ende ] Das muss aber mindestens über 50 Jahre her sein,, wenn nicht länger....
juergen mueller:
Klar ist hier garnichts. In Kontakt mit den Bürger*innen zu treten, zuzuhören, nah bei den Menschen zu sein ist keine Stärke der SPD u. war es nie. Selbstlob stinkt nun einmal. 3 Kriterien, die jeder Politiker für sich ins Feld führt, weil sie einfach zum politischen Leben dazugehören, für ihn persönlich...
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