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Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar - Saison 2019/20 - aktuell

TuS startet unter freiem Himmel

Lukas Hombach (3) und Linus Schulte-Wissermann treffen bei 4:2 in Mörschbach

TuS startet unter freiem Himmel

Nicht zu bremsen war Lukas Hombach bei seinem Debüt. In Mörschbach erzielte der Neuzugang der TuS gleich drei der vier Treffer für die Schängel. Foto: TH

27.01.2020 - 14:53

Mörschbach. Lockerer Aufgalopp unter freiem Himmel für die TuS Koblenz. Diese siegte zum Jahresauftakt unter freiem Himmel bei der SG Argenthal/Liebshausen/Mörschbach mit 4:2. Bereits zur Pause hatte die Koblenzer Offensivabteilung ihre Arbeit erledigt. Als Marco Christmann zum Seitenwechsel bat, führte die TuS deutlich mit 4:0. Spieler des Tages war hier Lukas Hombach, der sich mit einem Dreierpack gleich im ersten Aufgalopp für die Stammmannschaft empfahl. Einen guten Auftritt legte aber auch Marco Wingender hin. Der Nachwuchsspieler belegte, dass er durchaus eine Alternative in der Defensivabteilung darstellt.

Die TuS präsentierte sich im nebligen Mörschbach von Beginn an konzentriert und übernahm sofort das Kommando auf dem tiefen und holprigen Rasenplatz der Hunsrücker. Es dauerte keine sechs Minuten, da hatte Lukas Hombach erstmals zugeschlagen. Aus 15 Meter versenkte der Rückkehrer einen Abpraller locker zu seinem ersten Treffer in dem neuen Trikot. Diesem ließ dann der Neuzugang zwei weitere Treffer folgen. Neben einem verwandelten Foulelfmeter, fünf Minuten vor der Pause, war es das 3:0 nach einer guten Viertelstunde. Hier hatte zuvor Goalgetter Adrian Knop das Spielgerät schön für den besser positionierten Mitspieler weitergeleitet, der somit unbedrängt einschieben konnte. Den vierten Treffer hatte Linus Schulte-Wissermann in Minute zehn erzielt. Ein schulmäßig herausgespielter Treffer. Eine Ecke verlängerte Daniel von der Bracke von der kurzen Ecke auf den vollkommen freien Nachwuchsakteur, der nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte.

Nach der Pause wurde dann vor allem auf TuS-Seite munter gewechselt. Sieben neue Akteure standen auf dem Platz. In der Hauptsache Nachwuchsakteure was auch einen Einbruch im Spielfluss zur Folge hatte. Somit kamen die Hausherren noch zu zwei Treffern. Neben Jan Müller, zehn Minuten nach der Pause, traf Maurice Volkweis (73.) mit einem Foulelfmeter.

TuS Koblenz: Woloszyn (46. Christ), von der Bracke (46. Kabashi), Fuß, Schulte-Wissermann, Hadzic (46. Rieder), Hombach (46. Decker), Nonaka (46. Ekici), Knopp (46. Velten), Richter (46. Waldminghaus), Wingender, Iatrou.


Vorschau


Der erste richtige Test für das Team von Anel Dzaka. Nach dem Fun-Turnier in Mülheim und dem Test beim Bezirksligisten in Argenthal folgt nun mit dem Regionalteam aus Alzenau der erste Gegner auf Augenhöhe. Die Gäste stecken in der Regionalliga mit beiden Beinen im Abstiegskampf und müssen bereits wieder in zwei Wochen in der Liga antreten, um dann drei Wochen erneut am Oberwerth aufzulaufen. Denn dann geht es um Punkte beim Stadtrivalen Rot-Weiß. Ob der Test bei der TuS allerdings im Stadion selbst gespielt wird, ist noch fraglich, weil die Stadt wohl die Spielstätte noch eine weitere Woche Ruhe gönnen möchte. So könnte der Kunstrasenplatz als Untergrund gewählt werden. Für die TuS waren die Bayern bisher ein unbequemer Gegner. In der Saison 2012/13 standen sich die zwei Clubs in der Regionalliga gegenüber. Hier blieben die Schängel gegen den späteren Absteiger sieglos. TH

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Kommentare

Hilfen für Obdachlose

jueren mueller:
Und doch wäre es ein Akt der Humanität, christlich und sozial gedacht, wenn man der Aktion "Gabenzäune" eine Chance geben würde, zumal diese nur für eine begrenzte Zeit vonstatten ginge.Die von der Stadt als "zusätzlich" deklarierten Hilfen von Mampf u.Schachtel finden übrigens ganzjährlich als Normalität statt. Mir drängt sich der Verdacht auf,als wolle die Stadt nur von ihrem engstirnigen von endlosen Vorschriften behafteten Denken ablenken,da sie sich - es ist ja wieder Frühling - herausputzt ... da passen nun einmal "blaue Tüten" an öffentlichen Einrichtungen nicht in`s Bild - schon garnicht mit Menschen,die eh am Rande unserer Gesellschaft leben. Hinzukommt,dass man ja gerade in der jetzigen Krisenzeit allzu sehr mit sich selbst beschäftigt ist (wie aber ansonsten auch).
jueren mueller:
Da zeigt sich wieder dieser immerwährende sture Bürokratismus, der die Stadt fest im Griff hat. SONDERNUTZUNG!!! Was hier an einer NOTWENDIGKEIT in Krisenzeiten von Nöten ist bestimmt nicht der Bürokratismus,schon garnicht die Politik, sondern Menschlichkeit u.Hilfsbereitschaft. Großkotzige Reden führen,selbst satt sein u.im warmen hocken hat anderen noch nie geholfen. In diesen sogen.Tüten sind NICHT nur Lebensmittel,sondern auch (warme) Kleidung. Was hier die STADT mal wieder umtreibt ist ihr krankhafter Ordnungsfimmel,das Festhalten an Vorschriften.Schadet es z.b. dem Ansehen der STADT,wenn für eine begrenzte Zeit/Aktion auch an öffentlichen Zäunen "Hilfsartikel" hängen?Eine humanitäre Aktion u.Hilfe für diejenigen,die auf der Straße damit leben müssen,dass für sie nur noch eingeschränkt (oder garnicht) öffentliche Toiletten,Aufwärmmöglichkeiten u.Verpflegungsmöglichkeiten vorhanden sind. Das steht im Widerspruch zu den Phrasen von CDU/SPD christlich u.sozial zu handeln. Schämt EUCH
jueren mueller:
"WIR" - das Unwort des Jahres 2020 (nicht nur) der SPD. Dass die Corona-Krise Auswirkungen auf alle Lebensbereiche hat,dafür bedarf es keines gesonderten Hinweis der SPD.Es soll unter der Bevölkerung tatsächlich Menschen geben,die selbstständiges,realistisches Denken beherrschen. AUSSETZUNG der Gebühren für Außenbestuhlung/bei Wiedereröffnung Ermäßigung - AUSSETZUNG der Gebühren für Wochenmarktstände.Widersinniger können solche Gedankengänge nicht sein.In einer solchen existenzbedrohenden Situation Gebühren für etwas zu erheben,was überhaupt NICHT stattfindet rechtfertigt bereits den Fingerzeig,sich an den Kopf zu fühlen.Von Unterstützung kann hier wohl keine Rede sein.Nicht mögliche,sondern KONKRETE Maßnahmen sind gefragt.Die politische Arbeit des Rates ist eingeschränkt.Bedeutet dies auch für z.B.einen Fraktionsvorsitz,der monatlich 600 EURO erhält AUSSETZUNG oder ERMÄSSIGUNG?Ich glaube kaum,da man die fortlaufende Zuwendung ja damit begründet,dass die Arbeit ja weiter gehe.
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