Fußball-Rheinlandliga, zehnter Spieltag

Wem hilft diese Nullnummer?

Die SG Eintracht Mendig/Bell und die FV Morbach trennten sich mit einem torlosen Unentschieden

Wem hilft diese Nullnummer?

Manuel Oster bekommt es hier gleich mit zwei Spielern der FV Morbach (links Spielertrainer André Petry) zu tun.Foto: SK

18.10.2021 - 09:07

Mendig. Am Ende wurde es eine Nullnummer, die beiden Vereinen hilft und doch nicht hilft: 0:0 hieß es nach wenig aufregenden 90 Minuten in der Partie zwischen der SG Eintracht Mendig/Bell und der FV Morbach am zehnten Spieltag der Fußball-Rheinlandliga. Die Gastgeber sammelten zwar einen Punkt fürs Selbstbewusstsein, verpassten es allerdings, mit einem Sieg den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern. Die Hunsrücker waren mit dem einen Zähler aufgrund ihrer Personalknappheit zufrieden, mussten aber den Kontakt zu den Verfolgern des Spitzenreiters FSV Trier-Tarforst abreißen lassen.


Kein Wunder, dass sich die beiden Trainer nach dem Abpfiff schwertaten, das Ergebnis als ein 0:0 der besseren oder der schlechteren Sorte einzuordnen. „Wir wollten den Fokus auf die Defensive legen und im hinteren Bereich orientierter auftreten, das haben wir gut gelöst. Von daher geht das Resultat in Ordnung“, erklärte SG-Spielertrainer Kodai Stalph in der obligatorischen Pressekonferenz. „Bei einigen Kontersituationen hätten wir strukturierter sein müssen, dann wäre mehr für uns drin gewesen.“

Stolz auf sein ersatzgeschwächtes Team (in der 88. Minute wurde sogar Ersatztorhüter Leon Gerhard als Feldspieler eingewechselt) war FV-Übungsleiter Thorsten Haubst: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Meine Jungs haben kämpferisch und läuferisch 100 Prozent gegeben. Vor allen Dingen haben wir kein Gegentor kassiert, das können auch nicht viele Teams nach einem Spiel in Mendig von sich behaupten. Torchancen waren hüben wie drüben Mangelware. Uns fehlte vorn die letzte Konsequenz, da geht ein solches Duell halt auch mal 0:0 aus.“

Brice Braquin hätte die Eintracht vor 120 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz an der Brauerstraße bereits nach vier Minuten in Führung bringen können. Der französische Neuzugang legte den Ball an FV-Torhüter Yannick Görgen vorbei, wurde beim Abschluss aber entscheidend gestört. Auf der Gegenseite wurde Max Heckler gerade noch so geblockt, den anschließenden 25-Meter-Schuss von Jean Gilchris Koffi Kanga lenkte SG-Schlussmann Robin Rohr über die Latte (12.). Mit einer glänzenden Fußparade verhinderte Rohr gegen Spielertrainer André Petry erneut das 0:1 (27.).

Im zweiten Abschnitt erhöhten die Gastgeber kurzzeitig den Druck, mehr als einen Linksschuss von Kapitän André Marx, der knapp neben das Tor ging, verzeichneten sie aber nicht (56.). Auf weitere Gelegenheiten mussten die Besucher bis in die Schlussphase warten: Ein spektakulärer Fallrückzieher Braquins landete ebenso in den Armen von FV-Torwart Görgen (87.) wie ein Kopfball von Tim Servatius in denen von SG-Torhüter Rohr (89.). Mehr als einen Punkt hatte an diesem sonnigen Herbstnachmittag auch keine der beiden Mannschaften bei diesem 0:0 der mittleren Sorte verdient.

SG Eintracht Mendig/Bell: Robin Rohr, Milan Rawert, Kodai Stalph, Angelo Heid, Tim Montermann, Florian Birnstock (75. Petar Shopov), Majdi Mahmud (86. Mats Weiler), Manuel Oster, Niklas Heinemann, André Marx, Brice Braquin.

FV Morbach: Yannick Görgen, André Petry, Maximilian Hoffmann, Maurice Wrusch, Lukas Servatius, Matthias Ruster, Max Heckler, Danny Schömer (87. Leon Gerhard), Lorenz Schmitt, Jean Gilchris Koffi Kanga, Martin Schultheis.

Schiedsrichter: Marlon Manderfeld (Birgel).

Zuschauer: 120.

Nächste Aufgabe für die SG Eintracht Mendig/Bell: am Samstag, 23. Oktober, um 16.30 Uhr bei der SG Hochwald Zerf.

Nächste Aufgabe für die FV Morbach: am Sonntag, 24. Oktober, um 15 Uhr gegen die SG Malberg.

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Gabriele Friedrich:
Was soll denn einer noch dazu sagen? Unfassbar wieder und ebenso erneut bewiesen, das in diesem Land alte Menschen nicht betreut sind und nicht genügend nach ihnen gesehen wird. Das alte Menschen auch Altersstur sein können ist bekannt, aber mit viel Geduld kann man eben auch etwas erreichen. Da hat...
Gabriele Friedrich:
Das ist ja zum totlachen. Ein Blaulicht kann man überall kaufen, das Internet bietet alles, was Bekloppte gebrauchen können. Und keiner hat sich das Kennzeichen gemerkt ? Jeder Deutsche weiß wie unsere Polizeiautos aussehen. In dem Moment wo ich bedrängt werde, wähle ich die 110 und dann ist die...
Gabriele Friedrich:
Der Kassierer an der Tankstelle hätte das ebenso merken müssen. Hat er Angst gehabt...das der Kunde gewalttätig wird ? Angst ist ein schlechter Begleiter. Der Fahrer war schon Sternhagelvoll als er bezahlt hat. Grundsätzlich haben in einer Tankstelle 2 Leute !!! zu arbeiten- wann kapieren die Besitzer...
 

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