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- Anzeige - {*fp Alina Buch hat sich einen Ausbildungsplatz im Traumberuf ergattert

Auf dem Weg zur Immobilienkauffrau

Auf dem Weg zur Immobilienkauffrau

Foto. Privat

09.10.2019 - 13:13

„Mich hat die Immobilien-Branche schon immer fasziniert“, sagt Alina Buch aus Weibern. „Die Vorstellung, Menschen dabei helfen zu können, ihr Haus in gute Hände weiterzugeben und gleichzeitig den zukünftigen Besitzern zu einem schönen neuen Zuhause zu verhelfen waren ausschlaggebend dafür, dass ich eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau machen wollte.“ Seit dem ersten September ist der Wunsch der Abiturientin nicht nur Wirklichkeit – Alina Buch hat einen Ausbildungsplatz in einem ganz besonderen Betrieb ergattert: Ihre Che n ist die 27 Jahre junge Immobilienmaklerin Elena Rummel, die erst vor gut zwei Jahren ihr eigenes Büro in Mendig eröffnet hat. „Ich hatte überhaupt nicht vor einen Ausbildungsplatz anzubieten aber als Alina eines Tages kam und mich bat, ein Praktikum in meinem Betrieb absolvieren zu dürfen, habe ich eingewilligt. In dieser Zeit hat sie mich so beeindruckt, dass ich ihr anschließend sehr gerne einen Ausbildungsplatz angeboten habe,“ berichtet Elena Rummel, die von ihrer „Azubine“ nach wie vor begeistert ist. Die Chemie stimmte von Anfang an zwischen den Frauen – für beide stehen der soziale Aspekt ihrer Tätigkeit und das reine Gewissen am Feierabend an oberster Stelle. „Wir haben schnell festgestellt, dass wir uns, was diese Prioritäten angeht, vollkommen einig sind“, freut sich Elena Rummel. Noch immer gebe es in ihrer Branche schwarze Schafe, die auf schnelles Geld aus seien, „wir hören leider nicht selten, dass sich solche „Makler“ dazu hinreißen lassen, offensichtliche Mängel an einem Objekt zu vertuschen oder zu verschweigen“, bedauert die junge Immobilien-Expertin. Eine Ecke, in der sich immer wieder Schimmel bildet, lässt sich überstreichen, „bis das Problem wieder sichtbar wird, vergehen schon ein paar Wochen.“ Da der Beruf noch immer nicht geschützt sei und sich grundsätzlich jeder nach Absolvieren eines zweiwöchigen IHK-Kurses „Immobilienmakler“ nennen dürfe, gebe es noch keinen wirksamen Schutz für Kunden. Dabei, ist Elena Rummel absolut überzeugt, könne niemand ihren Job ohne fundierte Kenntnisse verantwortungsvoll ausüben. „Wenn man sich überlegt, dass uns viele Menschen mit ihrem Objekt ihr ganzes Vermögen und damit nahezu die komplette Existenz anvertrauen, finde ich das unfassbar“, sagt sie und kann verstehen, dass in vielen Nachbarländen studiert haben muss, wer sich Immobilienmakler schimpfen will. „Wir sind nicht die, die im chicen Anzug ankommen und Dinge schönreden, die einfach nicht schönzureden sind“, stellt sie junge Maklerin klar, „wir legen Wert auf uneingeschränkte Transparenz und darauf, dass wir Objekt so verkaufen, wie sie wirklich sind. Im Zweifel ist der Käufer in der Nachweispflicht – und die ist nachdem Abschluss der Kaufvertrags erfahrungsgemäß schwer zu erbringen.“ Potentiellen Kunden kann Elena Rummel nur empfehlen sich ein persönliches Bild von dem Makler ihrer Wahl zu machen und genauestens in Erfahrung zu bringen, welche Qualifikation ihn zu seiner Tätigkeit befähigen. Ihre Ausbildung in einer großen Mainzer Hausverwaltung hat die junge Frau begonnen, nachdem sie bereits den Gesellenbrief einer Bauzeichnerin in der Tasche hatte. „Diese Ausbildung befähigt mich nicht nur, vorhandene Unterlagen genau zu bewerten, sondern auch Pläne neu zu erstellen, wenn diese nicht mehr auffindbar sind“, sagt sie. Alina Buch profitiert sehr vom goßen Wissensschatz ihrer Che n: „Ich lerne meinen Beruf hier wirklich von der Pike auf“, ist sie dankbar, „Elena nimmt mich überall hin mit und lässt mich an allem teilhaben – eine bessere Chance, zu lernen, hätte sich mir kaum bieten können. Es war auch immer mein ausdrücklicher Wunsch, meine Ausbildung in einem kleinen Betrieb zu absolvieren und nicht in einem großen Unternehmen eine von vielen zu sein, die den Kaffee kocht.“

Anfangs sei auch sie geschockt gewesen, dass es so viele schwarze Schafe in der Branche gebe, sagt Alina, „mittlerweile kann ich manche an der Art und Weise ihrer Internetauftritte schon ganz gut identifizieren“, schmunzelt die 19-Jährige, die schon ganz genau weiß, welche Informationen seriöse Makler wie vermitteln. Doch auch der Menschliche berührt die junge Frau: „Gerade wenn ältere Menschen ihr Heim aufgeben wollen oder müssen, fühle ich sehr mit“, berichtet sie. „Oft haben sie ihr ganzes Leben in ihrem Haus verbracht, es nicht selten auch mit eigenen Händen aufgebaut und über Jahrzehnte abgetragen. Ein solches Objekt abzugeben fällt den Menschen verständlicherweise besonders schwer. Wenn wir ihnen den letzten Schritt erleichtern können und es uns vielleicht sogar gelingt ihnen trotz allem auch ein gutes Gefühl zu vermitteln, haben wir das Wichtigste erreicht.“ „Schwierige Patienten“ hat Alina Buch auch schon erlebt, sieht diese Begegnungen aber als „Challenge“, die ihren Erfahrungsschatz letztlich nur erweitert. „An schwierigen Situationen wächst man ja am meisten sagt man“, schmunzelt sie. „Alle gemeisterten Situationen stärken außerdem das Selbstbewusstsein“, weiß Elena Rummel ebenfalls aus ihrer Erfahrung. -sot-

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14.10.2019 21:26 Uhr
Thomas S.

Ich kann Elena Rummel auch nur empfehlen! Sympathisch, offen, ehrlich und seriös!



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Kommentare
Uwe Klasen:
Es gilt heute mehr denn je: Prüfe alles, glaube wenig, denke selbst!
Uwe Klasen:
Für die zumeist jungen Konsumenten dieser Plattformen gilt es, das vom GEZ-TV befeuerte Merkel-Chaos, in späteren Jahren, aufzuräumen!
Uwe Klasen:
Strom wird im kommenden Jahr wieder teurer! Um 5% wird die EEG-Umlage 2020 ansteigen. Ohne diesen Anteil am Strompreis, einer Subvention (!), den die Betreiber von sogenannten „Erneuerbaren Energieanlagen“ erhalten, würde sich in Deutschland kein Windrad, keine Photovoltaik-Anlage und auch keine Biogas-Produktion rechnen, durch die unregelmäßige Stromeinspeisung dieser Anlagen steigen dann auch zusätzlich die Netzentgelte! Und die dafür verantwortlichen Politkdarsteller schwafeln in ihren „Sonntagsreden“ gerne von der „sozialen Gerechtigkeit“ und phantasieren irgendwelchen Klimaschutzzielen hinterher, die auf diese Art und Weise niemals erfüllt werden! Preiswerte Energie ist immer noch die wirksamste Form der Sozialpolitik!
K. Schmidt:
Das Schlimme ist ja eigentlich, dass es vermutlich wirklich eine nennenswerte Zahl von Leuten gibt, die glauben, mit bunten Lichtern in der Hand tatsächlich etwas bewirken zu können. Man könnte genauso gut Aktionen erfinden wie z.B. "Käsebrot für den Weltfrieden", und jeder der morgens ein Käsebrot frühstückt kann sich als Hüter des Weltfriedens feiern. Das ist der Welt und den Kriegstreibern zwar egal, aber fürs eigene Gemüt hat man was tolles auf die Beine gestellt. So wird auch dieser bunte Laternenumzug. Stupide Symbolpolitik, von Menschen die außer solchen Symbolen ansonsten wenig bewirken, gegen Menschen denen die Symbolik am Allerwertesten vorbeigehen wird. So wird die AfD nicht geschwächt, die SPD nicht wieder erstärken, und die Welt nicht verändert.
Stefan Knoll:
Man muß kein Fan der SPD sein, um diesen absolut notwendigen Widerstand gegen die AfD zu unterstützen. Gerade bei der AfD Rheinland-Pfalz potenziert sich stark rechtes Gedankengut und politische Unfähigkeit zur einer höchst gefährlichen Mischung. Genannt seien hier nur die Namen des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge und Justin Cedric Salka, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der AfD Westerwald, die beide im Verfassungsschutzbericht zur AfD erwähnt werden.
Uwe Klasen:
„ein deutliches Zeichen“ gegen „einen freien Meinungsaustausch „ ----- Dies von Menschen, die in ihrem geschlossenen Weltbild Toleranz und Weltoffenheit verlautbaren lassen, gleichzeitig aber demokratischen Grundsätzen mit Intoleranz und Ablehnung begegnen! Die SPD war einmal anders!
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