- Anzeige - Das neue Brettsperrholzwerk der Holzwerke van Roje wurde offiziell eröffnet

Neue Maßstäbe gesetzt

Neue Maßstäbe gesetzt

Das neue Brettsperrholzwerk der Holzwerke van Roje wurde im Rahmen der Westerwälder Holztage offiziell eröffnet. Foto: privat

28.09.2022 - 15:08

Oberhonnefeld-Gierend. Rund 18 Monate nach dem Baustart im Januar 2021 war es soweit: Das neue Brettsperrholzwerk der Holzwerke van Roje wurde im Rahmen der Westerwälder Holztage offiziell eröffnet. Die Westerwälder Holztage sind regional das größte Event der heimischen Holzbranche und begannen am Freitag, den 9. September mit dem Fachbesuchertag auf dem Werksgelände der Holzwerke van Roje.

Die folgenden Publikumstage (10. & 11. September ) zogen 30.000 Besucher aus der Region auf das Werksgelände. Neben den Werksführungen, für die man sich anmelden konnte, boten über 90 Aussteller aus der regionalen Holzbranche den Besucher Informationen und Unterhaltung. Ehrengast bei der Eröffnung der Holztage war die rheinland-pfälzische Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität, Katrin Eder, die sich ausdrücklich zur Verwendung von Holz bei der Erreichung der klimapolitischen Ziele aussprach. Nach den informativen Fachvorträgen zum Thema „Brettsperrholz und seine Möglichkeiten…“, die sich an Architekten, Ingenieure und Holzfachbetriebe richteten, endete der Fachbesuchervormittag mit einem Einblick in die Produktion von „Cross-Works“, dem Brettsperrholz der Holzwerke van Roje. Am Nachmittag des 9. September startete im exklusiven Rahmen die offizielle Werkseröffnungsfeier. Nachdem bereits im März 2022 die äußerst komplexe Inbetriebnahme planmäßig angelaufen war, luden nun die beiden Geschäftsführer Oliver Mühmel und Gerhard Hauschulte, einen ausgesuchten Kreis an Gästen ein.

Den Auftakt bildeten zunächst Werksführungen durch die hochmoderne und ressourceneffiziente Produktionsanlage, die Interessierten in Kleingruppen angeboten wurden. Danach wurde das Programm im Festzelt fortgesetzt. Es gab Ansprachen durch die Geschäftsleitung, die im Allgemeinen die Entwicklung der Holzwerke van Roje umrissen und im Besonderen den Entscheidungsweg hin zur Investition in den Bau der neuen Produktionshalle dargestellt hat. Die Brettsperrholzproduktion bildet nun, laut Geschäftsführer Oliver Mühmel, neben dem Schnittholzbereich und der Herstellung von Premium-Holzpellets das dritte Unternehmensstandbein. Das Produktportfolio der Holzwerke van Roje wird wertschöpfend komplettiert und die innerbetrieblichen Synergien optimiert, um angesichts steigender Energie- und Frachtkosten dem eigenen Anspruch an Regionalität gerecht zu werden, indem ortsansässigen Holzbaubetrieben hochwertige Bauelemente zur Verfügung gestellt werden. „Durch den Bau des Brettsperrholzwerkes ist zwar die Problematik der Rohstoffverfügbarkeit aufgrund klimatischer Veränderungen und Käferbefall per se nicht gelöst,“ führte einer der Geschäftsführer Gerhard Hauschulte aus, „aber die Möglichkeiten, kreativ darauf zu reagieren, sind nun deutlich erweitert.“ Ferner betonte Gerhard Hauschulte, dass mit dem Bau des Brettsperrholzwerkes neue Maßstäbe in der Branche gesetzt wurden. So lag der Fokus bei der Planung auf der hohen Ausbeute und Ressourceneffizienz über alle Produktionsschritte hinweg. In diesem feierlichen Rahmen wurde auch allen Unterstützern, Planern, langjährigen Geschäftspartnern und wichtigen Wegbegleitern gedankt, die mit ihrer Expertise, Überzeugung und Tatkraft dieses einzigartige und weltweit einmalige Projekt mit Pilotcharakter ermöglicht haben: Allen voran wurde an dieser Stelle das Generalunternehmen, Firma Brüninghoff, Heiden, genannt, das bereits vor rund 30 Jahren die Hallen des Sägewerks gebaut und seitdem nahezu alle Bauvorhaben der Holzwerke van Roje zuverlässig begleitet hat. Eine besondere Herausforderung an die Statik stellte beim Neubau die Bedingung dar, die Produktion aus Gründen von Platzmangel auf dem Werksgelände auf zwei Ebenen zu realisieren. Die Firmen Weinig Grecon, Alfeld/Leine, und das Maschinenbauunternehmen Hundegger, Hawangen belieferten das Brettsperrholzwerk der Holzwerke van Roje mit erstklassigen Maschinen, Anlagen und Technologien im Bereich der Massivholz- und Holzwerkstoffbearbeitung auf Weltmarktführerniveau. Den größten Anteil an dem Produktionsprozess trägt jedoch die Firma MINDA, Minden. Dank ihrer eingebrachten Erfahrung im Bereich der Holzverarbeitung und Innovationskraft konnten individuelle Ideen und Anforderungen umgesetzt werden, sodass ein speziell zugeschnittenes Produktionswerk entstanden ist. Neben der Maschinenausstattung übernimmt MINDA auch den komplexen Teil der übergeordneten Leitsteuerung. Es folgte eine Rede vom Landrat des Landkreises Neuwied Achim Hallerbach, in der er wiederholt die Wichtigkeit des nachhaltigen Bauens mit Holz betonte sowie die Bedeutung der Holzwerke van Roje in diesem Zusammenhang als moderner, mittelständischer Arbeitgeber mit regionalen Wurzeln, zukunftsweisenden Visionen und mutiger Innovationskraft, der mit der zukunftsgewandten millionenschweren Investitionsentscheidung den gesamten Wirtschaftsstandort Westerwald fördert. Zum Abschluss hielt Lars Schmidt, der Generalsekretär und Hauptgeschäftsführer der Deutschen Säge- und Holzindustrie, eine Präsentation zum Thema heimisches Holz als klimapositive und innovative Ressource für das Bauen von Morgen, vor allem wenn es darum geht, zusätzlichen Wohnraum mittels innerstädtischer Verdichtung zu schaffen und die CO2-Bilanz wirksam zu senken – notwendige Trends, die gerade in den Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern bereits erkannt wurden und richtungsweisend politisch gefördert werden. Ein entspanntes Come-together mit Abendessen und stilvoller Live-Musik rundete den feierlichen Abend schließlich ab. Es gab regen Austausch, und es wurde auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit jetzt und in der Zukunft angestoßen.

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juergen mueller:
Ein Bruch der Tarifverträge ist noch gelinde ausgedrückt. Wer es soweit kommen lässt, dass die Beschäftigten für etwas büßen sollen, was sie nicht im geringsten verschuldet haben, der sollte sich allen ernstes fragen, wie es möglich ist, dass es überhaupt soweit kommen konnte, obgleich man sowohl in...
juergen mueller:
Kurzfristig bekanntgewordene Liquiditätsprobleme? Das Wort kurzfristig muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Die Stadt Koblenz u. der Landkreis Mayen-Koblenz sind mit jeweils 25% beteiligt. Man schaue sich einmal die BETEILIGUNGSBERICHTE der STADT KOBLENZ der vergangenen Jahre an. Das...
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
K. Schmidt:
Ja, diese Verlängerung ist notwendig und sinnvoll. Dass sich diverse politische Köpfe des Ahrtals darüber erfreut äußern, nachvollziehbar. In all der Euphorie muss man sich aber noch mal genau anschauen, was da eigentlich verlängert wurde: Es geht hier nur um eine praktisch seitens des Bundes beliebig...
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